Wie erstellt man einen kleinen Planeten?

Was ist ein Little Planet?

Die Panoramafotografie kennt viele Projektionsarten, aber keine von ihnen dürfte so beliebt und populär sein, wie die stereografische Projektion , umgangssprachlich auch Little Planet oder Tiny World genannt. Hinter der stereografischen Projektion verbirgt sich eine spezielle Art der Bildbearbeitungstechnik , die aus einem Flächen- oder Kugelpanorama oder auch aus einem einzelnen Foto (dann allerdings mit Einschränkungen) eine fotografische Verzerrung herstellt, indem die Bildebene von einer Kugelfläche projiziert wird. Das Ergebnis dieser Verzerrung lässt die Szenerie klein, oft niedlich erscheinen. Durch das Projektionsverfahren schrumpft der Boden auf eine kreisrunde Fläche zusammen, rundum umgeben von Himmel. Perspektive und Bildwirkung Little-Planet-Fotografien erinnern an die Sicht von Raumfahrern auf die Erde. Die typische Anwendung von Little Planet-Fotografien sind Landschafts- und Stadtpanoramen sowie Panoramen mit Bauwerken oder sonstigen, markanten Gegenständen. Was das Motiv anbelangt, sind der Phantasie kaum Grenzen gesetzt, doch es bedarf der Fähigkeit, räumlich im Voraus zu planen, um die gewünschte Bildwirkung zu erzielen. So fließen zum Beispiel der Standort der Kamera als auch die Abstände zum Haupt- und Nebenmotiv maßgeblich in die Bildwirkung ein. Mit etwas Geschick kann ein tonnenschweres Flugzeug in der perspektivischen Verzerrung wie ein Insekt wirken. Um derlei Effekte zu erzielen, sollte man wissen, wie sich die stereografische Projektion auf ein planes Bild auswirkt. Wenden wir uns also den Grundlagen zu. Das Projektionsverfahren Kurz umrissen wird in der stereografischen Projektion eine vorhandene Kugelfläche zur Abbildung in die Ebene verwendet. Das Zentrum der Projektion PZ befindet sich auf der Kugeloberseite, die Bildebene ist eine Tangentialebene durch den gegenüber liegenden Punkt TP auf der Kugelunterseite. Klingt kompliziert - und in der Tat ist das Schaubild links auf den ersten Blick schwer zu entschlüsseln. Dabei wurde die stereografische Projektion bereits in der Antike entdeckt (vermutlich durch Hipparchos um 130 v. Chr.). Sie half unseren Ahnen bei der Abbildung des Himmels auf dem Astrolabium. Wie kommen wir an dieser Stelle weiter? Zunächst müssen wir mit einem weit verbreiteten Irrtum aufräumen. Ein Little Planet ist kein Kugelpanorama, vielmehr wird ein vollständiges (oder halbwegs vollständiges) Kugelpanorama benötigt, um daraus eine stereografische Projektion erzeugen zu können. Stellen Sie sich einen Globus vor. Legen Sie über den Globus ein Blatt Papier und übertragen sie die Konturen der Kontinente. Unsere zweite Skizze sollte Klarheit verschaffen. Der fotografische Aufwand Schloss Weikersheim in Tauberfranken dient uns hier als Vorlage und demonstriert, es bedarf Aufwand, um ein Little Planet in hoher Projektionsqualität zu realisieren. In den seltensten Fällen genügt ein einzelnes Bild erstellt mit kurzer Brennweite (z.B. mithilfe eines Fisheye- Objektivs), um solch ein komplexes Motiv komplett zu erfassen. Für das Little Planet “Schloss Weikersheim - Burghof” benötigten wir vielmehr 38 einzelne Aufnahmen. Entscheidend für die Anzahl der Bilder ist die Brennweite des Objektivs. Wir verwendeten ein Weitwinkelobjektiv mit der Brennweite 18 mm am Crop-Sensor Faktor 1,5. Hätten wir mit einer kürzeren Brennweite gearbeitet, wären weniger Bilder erforderlich gewesen - was dann aber auch eine geringere Auflösung zur Folge gehabt hätte. Doch diese Details klären wir später. Wenden wir uns zunächst der Aufnahmetechnik zu. Die richtige Kameraeinstellung Um zu verhindern, das im fertigen Little Planet Differenzen in der Helligkeit und im Kontrast auftreten, müssen die Belichtungszeiten für alle Bilder identisch sein. Dies ist nur im M-Modus zu erreichen. Der Weißabgleich wird deaktiviert. Ebenso der Autofokus. Dann wird die Blende gewählt. Je nach Umgebungslicht bietet sich wegen der größeren Tiefenschärfe Blende 8 bis Blende 11 an. Danach ermittelt man über den gesamten Bildbereich hinweg die Belichtungszeiten - also jeweils in den dunklen als auch in den hellen Bereichen. Der Mittelwert bildet die korrekte Belichtungszeit . Zum Ende legt man den Fokus auf das Hauptmotiv. Fertig. Die Aufnahme kann beginnen. Die richtige Ausrüstung Um zu verstehen welche Ausrüstung sinnvoll ist, betrachten wir uns die Skizze links als auch den folgenden Kontaktabzug: Die Umgebung wurde in allen Blickwinkeln in mehreren Zeilen erfasst: Der Nodalpunktadapter Die Einzelaufnahmen schossen wir mithilfe einer Nikon aus der 5000er Serie mit Kit-Objektiv und eines Stativs, auf dem ein mehrzeiliger Nodalpunktadapter angeflanscht war. Der Profi wählt die Bezeichnung VR-System. Zwischen Stativ und Adapter ist eine Nivelliereinrichtung (Halbschale) verbaut. Eine Wasserwaage (Dosenlibelle) ist mit an Bord. Ferner sollte ein Funkauslöser nicht fehlen, um Verwackler zu vermeiden. Sinnvoll bei HDR-Aufnahmen. Weshalb dieser Aufwand? Die Fotos können nicht mal eben so aus der Hand geschossen werden. Es mag Stimmen geben, die das Gegenteil behaupten, dann allerdings liegt der Anspruch an das Endergebnis derart niedrig, das sichtbare Nahtfehler (Stitchingfehler) akzeptiert werden. In der Panoramafotografie ist ein solides VR- System zwingend erforderlich. Die Kamera sitzt im Hochkantformat sorgsam ausgerichtet und nivelliert im Knotenpunkt der Eintrittspupille . Nur so werden Parallaxefehler vermieden, die nur mit sehr hohem Aufwand korrigierbar sind. Die Animation links zeigt zum einen den Stativaufbau als auch die korrekte Abfolge der Einzelaufnahmen. In unserem Artikel Nodalpunktadapter im Eigenbau gehen wir ausführlich auf das VR-System ein, stellen bezahlbare Lösungen vor und zeigen, wie die Kamera einjustiert werden muss. Wie wird der Nodalpunktadapter eingestellt? Die Frage, welche Objektive zu verwenden sind und wie die Kamera gedreht und geschwenkt werden muss, um ein Kugelpanorama zu erzeugen, wird uns immer wieder gestellt. Dabei ist die Vorgehensweise gar nicht so schwer nachzuvollziehen. Es empfiehlt sich weitwinklig zu fotografieren, um die Anzahl der Bilder überschaubar zu halten. Die Umgebung muss lückenlos erfasst werden. Und so ist es wichtig zu wissen, welchen Bildwinkel das zum Einsatz kommende Objektiv zeichnet. Allein mit diesem Wert und dem Wissen, dass ein Stitcher wie PTGui oder Panorama-Studio ca. 20% bis 25% Überlappung zur Berechnung benötigt, kann man sich mit einer einfachen Rechnung behelfen. Drehwinkel ermitteln Unser 18mm Objektiv verfügt über einen Bildwinkel von 47°x 66° am Crop-Sensor 1,5. Da wir im Hochformat fotografieren, steht der Wert 47° für den horizontalen Bildwinkel. In der Betrachtung sieht das aus wie folgt: Schwenk- bzw. Neigungswinkel ermitteln Im Regelfall liegt dem Nodalpunktadapter eine ausführliche Beschreibung bei, aus der die korrekte Einstellung der Winkelschritte in Abhängigkeit des verwendeten Objektivs und unter Berücksichtigung des Kamerasensors hervorgeht. Manchmal leider auch nicht. Sollten Sie gar mit einem Eigenbau unterwegs sein, folgen Sie unserem Beispiel und kleben Sie sich eine kleine Tabelle an eines der Stativbeine. Hier stellen wir unsere Tabelle vor: Grundlegende Tipps: So vermeiden Sie Fehler Wie eingangs erwähnt, spielt die richtige Position des Stativs eine wesentliche Rolle für das Gelingen eines Little Planets. Wir möchten Ihnen an dieser Stelle einige grundlegende Ratschläge in Sachen Panoramafotografie mit auf den Weg geben. Klicken Sie dazu bitte auf das jeweilige Thema: Kann man ein Little Planet auch mit einer Kompaktkamera erstellen? Ja, natürlich! Nur eine Hürde gilt es zu nehmen: Viele Kompaktkameras bieten den M-Modus leider nicht an. Die Belichtung und die Fokussierung erfolgen vollautomatisch. In diesem Fall müssen Sie Ihre Bilder mittels eines Bildbearbeitungsprogramms vor dem Stitchen angleichen. Bei durchschnittlich 28-38 Bildern sind immer wieder mal einzelne Bilder dabei, die etwas zu hell oder zu dunkel ausgefallen sind. Zwar gleicht ein Stitcher Helligkeitsdifferenzen aus, aber nur bis zu einem gewissen Grad. Dann entstehen unschöne Nebelgebilde, unscharfe Bildsequenzen, oder aber das fertige Panorama wirkt fehlbelichtet. Beurteilen Sie ihre Bilder sorgsam und passen sie die Bilder behutsam an. Sich eine Sicherheitskopie der Originalaufnahmen anzulegen ist ratsam. Und jetzt wird genäht! Das Zusammenkleben, bzw. Zusammennähen der einzelnen Fotos erledigt für uns eine spezielle Software, ein sogenannter Stitcher . In unserem Softwaretest stellen wir mehrere Programme vor. Als Freeware ist Hugin zu empfehlen. PTGui wird vom Profi bevorzugt, der Hobbyfotograf greift aus Kostengründen gerne auf PanoramaStudio zurück. Photoshop ist mit dieser Aufgabe klar über- fordert. Und auch die eine oder andere App , die den Vorgang der Verzerrung mittels Polar- koordinaten berechnet, liefert ein Aha-Ergebnis ab, das eher in den Bereich der „Spielerei“ eingeordnet werden muss. An einem qualifizierten Stitcher führt kein Weg vorbei. Die Software ordnet die Bilder geometrisch zu, fügt die Einzelaufnahmen mittels Kontrollpunkten in den Bereichen der Überlappung zu einem großflächigem Bild zusammen, egalisiert Helligkeits- unterschiede und gleicht Tonwerte an, bis keine Nahtstellen mehr erkennbar sind (siehe Bild oben). Das Ergebnis ist eine equirectangulare Projektion. Die equirectangulare Projektion ist Grundlage eines Kugelpanoramas und dient uns zugleich als Vorlage für die Verzerrung zum Little Planet. In wenigen Minuten zum Little Planet Die Frage, welche Rohdaten zum Erstellen eines Little Planets benötigt werden, wäre beantwortet. Welches Programm kommt nun zur Anwendung? Wir haben PTGui vom Marktführer und PanoramaStudio als kostengünstige Lösung gewählt. Wie groß ist der Aufwand noch? Denkbar gering! In keinem der Fälle dauert das Erstellen länger als drei, vier Minuten. Auch machen Sie sich bitte keine Gedanken, ob sich ihr Panorama zum Umformen eignet. Es existiert kaum eine schlüssige Formel, wie unsere Galerie beweist. Die oft gehörte These, man solle einen bewölkten Himmel vermeiden, erweist sich als falsch. Die Annahme, sämtliche Gebäude sollten möglichst im gleichen Abstand und kreisförmig zueinander stehen, führt nicht selten zu einem langweiligen Ergebnis. Wer derlei Mythen verbreitet, nutzt mit großer Wahrscheinlichkeit ein Bildbearbeitungsprogramm wie Adobe Photoshop oder GIMP, die beide die Möglichkeit bieten, mittels Polarkoordinaten ein Bild zu verzerren. Diese Art der Bildbearbeitung birgt viele Nachteile und heischt um einen Effekt, den lediglich ein guter Stitcher beherrscht. Arbeiten Sie also intuitiv. Und lassen Sie sich von dem jeweiligen Ergebnis überraschen. Ein Little Planet ist immer für eine Überraschung gut. Ein Little Planet erstellen mit PanoramaStudio Pro (Equirectangulare Projektion vorhanden) In unserem ersten Video-Tutorial setzen wir voraus, Sie verfügen über ein fertig erstelltes 360°-Panorama-Bild. Natürlich ist diese Vorgehensweise nicht zwingend, wir aber verwenden für unser Beispiel eine sphärische Nachtaufnahme aus Heusenstamm im Format 380 x 180 Grad und zeigen Schritt für Schritt, wie man solch ein Kugelpanorama in unter 2 Minuten zu einem Little Planet konvertiert. Das fertige Arbeitsergebnis sehen Sie links (zum Vergrößern bitte anklicken). Wem die Software PanoramaStudio nicht bekannt ist: Dieses Programm ist kein Bildbearbeitungsprogramm, sondern ein Stitcher. Das heißt, es können mehrere Fotos zu einem nahtlosen Bild zusammengefügt werden. Schwerpunkt des Programms ist folglich die Erzeugung von qualitativ hoch- wertigen Panoramen unter einem Blickwinkel von bis zu 360 x 180 Grad. Im Vergleich zur Konkurrenz positioniert sich das kleine Softwareprogramm ganz weit vorne und ist zudem vergleichsweise günstig in der Anschaffung. Ab der Version 2.3 besteht die Möglichkeit, Little Planets schnell und komfortabel auszuleiten. Selbst Panoramen mit starker Wolkenzeichnung bereiten keine Probleme. Für Nutzer einer früheren Version (unter der Version 2.0) stellt der Betreiber ein kostenloses Update auf seiner Homepage zur Verfügung. Dazu muss man lediglich die aktuelle Version über die vorhandene Version installieren. Neueinsteiger können eine Demoversion zum Ausprobieren erhalten. Bei Interesse klicken Sie bitte auf das blaue Logo. Ein Little Planet erstellen mit PTgui Pro (360°-Bild vorhanden) Wann immer von der Panoramafotografie die Rede ist, wird der Stitcher PTgui zur Sprache kommen. Dieses weit verbreitete Programm beherrscht sämtliche Spielarten, die ein Fotograf zum Erstellen von Panoramen benötigt und ist für professionelle Fotografen, die mit einem Fisheye unterwegs sind, fast schon unverzichtbar. In unserem zweiten Video zeigen wir, wie man mithilfe von PTgui Pro ein fertiges 360°- Panorama-Bild zu einem Little Planet verformt. Die Vorgehensweise ist im Vergleich zu PanoramaStudio Pro nicht ganz so simpel. Störend ist, dass der Vorschaueditor niedrig auflöst und dass die Positionierung und der Zuschnitt verwirrend sind. Hat man diese Hürden genommen, vermag das Endergebnis (siehe links) aber voll zu überzeugen (zum Vergrößern bitte anklicken). Aktuell kostet die Pro-Version 296 EURO.
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Tipp: Die beste Qualität zum Betrachten der Videos erreichen Sie durch Änderung der Auflösung auf 1080p HD. Aktivieren Sie dafür das kleine Zahnrad im Player.
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Tutorial Little Planet

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Was ist ein Little Planet?

Die Panoramafotografie kennt viele Projektionsarten, aber keine von ihnen dürfte so beliebt und populär sein, wie die stereo - grafische Projektion , umgangs - sprachlich auch Little Planet oder Tiny World genannt. Hinter der stereografischen Projektion verbirgt sich eine spezielle Art der Bildbearbeitungstechnik , die aus einem Flächen- oder Kugelpanorama oder auch aus einem einzelnen Foto (dann allerdings mit Einschränkungen) eine fotografische Verzerrung herstellt, indem die Bildebene von einer Kugelfläche projiziert wird. Das Ergebnis dieser Verzerrung lässt die Szenerie klein, oft niedlich erscheinen. Durch das Projek - tionsverfahren schrumpft der Boden auf eine kreisrunde Fläche zusammen, rundum umgeben von Himmel. Perspektive und Bildwirkung Little-Planet-Fotografien erin - nern an die Sicht von Raumfah - rern auf die Erde. 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Der fotografische Aufwand Schloss Weikersheim in Tauber - franken dient uns hier als Vor - lage und demonstriert, es bedarf Aufwand, um ein Little Planet in hoher Projektionsqualität zu rea - lisieren. In den seltensten Fällen genügt ein einzelnes Bild erstellt mit kurzer Brennweite (z.B. mit - hilfe eines Fisheye-Objektivs), um solch ein komplexes Motiv komplett zu erfassen. Für das Little Planet “Schloss Weikersheim - Burghof” benötigten wir vielmehr 38 ein - zelne Aufnahmen. Entscheidend für die Anzahl der Bilder ist die Brennweite des Objektivs. Wir verwendeten ein Weitwinkelobjektiv mit der Brennweite 18 mm am Crop-Sensor Faktor 1,5. Hätten wir mit einer kürzeren Brennweite gearbeitet, wären weniger Bilder erforderlich gewesen - was dann aber auch eine geringere Auflösung zur Folge gehabt hätte. Doch diese Details klären wir später. Wenden wir uns zunächst der Aufnahmetechnik zu. Die richtige Einstellung der Kamera Um zu verhindern, das im ferti - gen Little Planet Differenzen in der Helligkeit und im Kontrast auftreten, müssen die Belich - tungszeiten für alle Bilder iden - tisch sein. Dies ist nur im M- Modus zu erreichen. Der Weißabgleich wird deaktiviert. Ebenso der Autofokus. Dann wird die Blende gewählt. Je nach Umgebungslicht bietet sich wegen der größeren Tiefen - schärfe Blende 8 bis Blende 11 an. Danach ermittelt man über den gesamten Bildbereich hin - weg die Belichtungszeiten - also jeweils in den dunklen als auch in den hellen Bereichen. Der Mittelwert bildet die korrekte Belichtungszeit . Zum Ende legt man den Fokus auf das Hauptmotiv. Fertig. Die Aufnahme kann beginnen. Die richtige Ausrüstung Um zu verstehen welche Ausrüstung sinnvoll ist, betrachten wir uns die Skizze links oben als auch den folgenden Kontaktabzug: Die Umgebung wurde in allen Blickwinkeln in mehreren Zeilen erfasst: Der Nodalpunktadapter Die Einzelaufnahmen schossen wir mithilfe einer Nikon aus der 5000er Serie mit Kit-Objektiv und eines Stativs, auf dem ein mehrzeiliger Nodalpunktadapter angeflanscht war. Der Profi wählt die Bezeichnung VR-System. Zwischen Stativ und Adapter ist eine Nivelliereinrichtung (Halbschale) verbaut. Eine Wasserwaage (Dosenlibelle) ist mit an Bord. Ferner sollte ein Funkauslöser nicht fehlen, um Verwackler zu vermeiden. Sinnvoll bei HDR-Aufnahmen. Weshalb dieser Aufwand? Die Fotos können nicht mal eben so aus der Hand geschossen werden. Es mag Stimmen geben, die das Gegenteil behaupten, dann allerdings liegt der Anspruch an das Endergebnis derart niedrig, das sichtbare Nahtfehler (Stitchingfehler) akzeptiert werden. In der Panoramafotografie ist ein solides VR-System zwingend erforderlich. Die Kamera sitzt im Hochkantformat sorgsam ausgerichtet und nivelliert im Knotenpunkt der Eintrittspupille . Nur so werden Parallaxefehler vermieden, die nur mit sehr hohem Aufwand korrigierbar sind. Die Animation links zeigt zum einen den Stativaufbau als auch die korrekte Abfolge der Einzelaufnahmen. In unserem Artikel Nodalpunktadapter im Eigenbau gehen wir ausführlich auf das VR-System ein, stellen bezahlbare Lösungen vor und zeigen, wie die Kamera einjustiert werden muss. Wie wird der Nodalpunktadapter eingestellt? Die Frage, welche Objektive zu verwenden sind und wie die Kamera gedreht und geschwenkt werden muss, um ein Kugelpanorama zu erzeugen, wird uns immer wieder gestellt. Dabei ist die Vorgehensweise gar nicht so schwer nachzuvollziehen. Es empfiehlt sich weitwinklig zu fotografieren, um die Anzahl der Bilder überschaubar zu halten. Die Umgebung muss lückenlos erfasst werden. 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Grund: Wehende Fahnen, schaukelnde Bäume und Äste oder eine zu schnell vorbeiziehende Wolkenstruktur können dazu führen, dass der Stitcher nicht mehr in der Lage ist, die einzelnen Bilder zusammenzufügen. Diesem Frust geht man an windstillen Tagen aus dem Weg. Unbelebte Plätze und Orte Vermeiden Sie belebte Plätze und Orte. Grund: In einem mehrreihigen und mehrzeiligen Aufnahmeverfahren werden Sie dem Chaos der Straße nicht Herr. Umherlaufende Personen und umherfahrende Fahrzeuge können dann mal schnell doppelt und dreifach im Panorama erscheinen - oder aber es werden Personen nicht vollständig erfasst und nur angeschnitten abgelichtet. Das heißt, in Ihrem Panorama tauchen Menschen mit abgetrennten Gliedmaßen auf. Diese Retuschearbeit sollten Sie sich anfangs ersparen, indem sie ihr Panorama an unbelebten Orten erstellen. Weniger Himmel ist mehr Vermeiden Sie Panoramen mit einem zu hohen Anteil an Himmel. Grund: Die Software (Stitcher) benötigt beim Zusammennähen der einzelnen Bilder Kontrollpunkte, mit deren Hilfe die Fotos zugeordnet und ausgerichtet werden. Im schlimmsten der Fälle besteht ihr Himmel aus 12 Aufnahmen, die allesamt blau sind, ohne jeden Anhaltspunkt. In diesem Fall müssen Sie die Aufnahmen eigenhändig positionieren. Ein Anfänger sollte sich diese Arbeit ersparen. Obacht vor Sonnenbrand Vermeiden Sie Aufnahmen mit direkter Sonneneinstrahlung. Grund: bei einer diffusen Beleuchtung (z.B. bewölkter Himmel) sind die Helligkeitsdifferenzen sehr viel geringer, als wenn Sie einen sonnigen Tag wählen. Steht die Sonne voll am Himmel, werden Sie ggf. mit unschönen Blendenflecken konfrontiert. Blendenflecken können Sie aber auch verhindern, indem Sie direkte Schüsse in die Sonne hinein vermeiden. Positionieren Sie sich hinter einem Baum im Schatten, so dass die Sonne hinter den Blättern steht. Kann man ein Little Planet auch mit einer Kompaktkamera erstellen? Ja, natürlich! Nur eine Hürde gilt es zu nehmen: Viele Kompaktkameras bieten den M-Modus leider nicht an. Die Belichtung und die Fokussierung erfolgen vollautomatisch. In diesem Fall müssen Sie Ihre Bilder mittels eines Bildbearbeitungsprogramms vor dem Stitchen angleichen. Bei durchschnittlich 28-38 Bildern sind immer wieder mal einzelne Bilder dabei, die etwas zu hell oder zu dunkel ausgefallen sind. Zwar gleicht ein Stitcher Helligkeitsdifferenzen aus, aber nur bis zu einem gewissen Grad. Dann entstehen unschöne Nebelgebilde, unscharfe Bildsequenzen, oder aber das fertige Panorama wirkt fehlbelichtet. Beurteilen Sie ihre Bilder sorgsam und passen sie die Bilder behutsam an. Sich eine Sicherheitskopie der Originalaufnahmen anzulegen ist ratsam. Und jetzt wird genäht! Das Zusammennähen der einzelnen Fotos erledigt für uns eine spezielle Soft - ware, ein sogenannter Stitcher . In unserem Softwaretest stellen wir mehrere Programme vor. Als Freeware ist Hugin zu empfehlen. PTGui wird vom Profi bevorzugt, der Hobbyfotograf greift aus Kostengründen gerne auf Panorama - Studio zurück. Photoshop ist mit dieser Aufgabe klar überfordert. Und auch die eine oder andere App , die den Vorgang der Verzerrung mittels Polarkoordinaten berech - net, liefert ein Aha-Ergebnis ab, das eher in den Bereich der „Spielerei“ eingeordnet werden muss. An einem qualifizierten Stitcher führt kein Weg vorbei. Die Software ordnet die Bilder geometrisch zu, fügt die Einzelaufnahmen mittels Kontrollpunkten in den Bereichen der Überlappung zu einem großflächigem Bild zusammen, egalisiert Helligkeitsunterschiede und gleicht Tonwerte an, bis keine Nahtstellen mehr erkennbar sind (siehe Bild oben). Das Ergebnis ist eine equirectangulare Pro - jektion. Die equirectangulare Projektion ist Grundlage eines Kugelpanoramas und dient uns zugleich als Vorlage für die Verzerrung zum Little Planet. 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Kugelpanoramen. Die Welt in 360 Grad.

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