Wie erstellt man einen kleinen Planeten?

Was ist ein Little Planet?

Die   Panoramafotografie   kennt   viele   Projektionsarten,   aber   keine   von ihnen    dürfte    so    beliebt    und    populär    sein,    wie    die    stereografische Projektion ,    umgangssprachlich    auch    Little    Planet     oder     Tiny    World   genannt.    Hinter    der    stereografischen    Projektion    verbirgt    sich    eine spezielle   Art   der   Bildbearbeitungstechnik ,   die   aus   einem   Flächen-   oder Kugelpanorama   oder   auch   aus   einem   einzelnen   Foto   (dann   allerdings mit   Einschränkungen)   eine   fotografische   Verzerrung    herstellt,   indem   die Bildebene   von   einer   Kugelfläche   projiziert   wird.   Das   Ergebnis   dieser Verzerrung   lässt   die   Szenerie   klein,   oft   niedlich   erscheinen.   Durch   das Projektionsverfahren   schrumpft   der   Boden   auf   eine   kreisrunde   Fläche zusammen, rundum umgeben von Himmel. Perspektive und Bildwirkung Little-Planet-Fotografien   erinnern   an   die   Sicht   von   Raumfahrern   auf   die Erde.    Die    typische    Anwendung    von    Little    Planet-Fotografien    sind Landschafts-   und   Stadtpanoramen   sowie   Panoramen   mit   Bauwerken oder   sonstigen,   markanten   Gegenständen.   Was   das   Motiv   anbelangt, sind    der    Phantasie    kaum    Grenzen    gesetzt,    doch    es    bedarf    der Fähigkeit,     räumlich     im     Voraus     zu     planen,     um     die     gewünschte Bildwirkung     zu    erzielen.    So    fließen    zum    Beispiel    der    Standort    der Kamera     als     auch     die     Abstände     zum     Haupt-     und     Nebenmotiv maßgeblich    in    die    Bildwirkung    ein.    Mit    etwas    Geschick    kann    ein tonnenschweres   Flugzeug   in   der   perspektivischen   Verzerrung      wie   ein Insekt   wirken.   Um   derlei   Effekte   zu   erzielen,   sollte   man   wissen,   wie   sich die   stereografische   Projektion   auf   ein   planes   Bild   auswirkt.   Wenden   wir uns also den Grundlagen zu. Das Projektionsverfahren Kurz   umrissen   wird   in   der   stereografischen   Projektion   eine   vorhandene Kugelfläche   zur   Abbildung   in   die   Ebene   verwendet.   Das   Zentrum   der Projektion   PZ   befindet   sich   auf   der   Kugeloberseite,   die   Bildebene   ist eine   Tangentialebene   durch   den   gegenüber   liegenden   Punkt   TP   auf   der Kugelunterseite.   Klingt   kompliziert   -   und   in   der   Tat   ist   das   Schaubild links   auf   den   ersten   Blick   schwer   zu   entschlüsseln.   Dabei   wurde   die stereografische    Projektion    bereits    in    der   Antike    entdeckt    (vermutlich durch   Hipparchos   um   130   v.   Chr.).   Sie   half   unseren   Ahnen   bei   der Abbildung des Himmels auf dem Astrolabium. Wie kommen wir an dieser Stelle weiter? Zunächst   müssen   wir   mit   einem   weit   verbreiteten   Irrtum   aufräumen.   Ein Little   Planet   ist   kein   Kugelpanorama,   vielmehr   wird   ein   vollständiges (oder   halbwegs   vollständiges)   Kugelpanorama    benötigt,   um   daraus   eine stereografische   Projektion   erzeugen   zu   können.   Stellen   Sie   sich   einen Globus   vor.   Legen   Sie   über   den   Globus   ein   Blatt   Papier   und   übertragen sie   die   Konturen   der   Kontinente.   Unsere   zweite   Skizze   sollte   Klarheit verschaffen. Der fotografische Aufwand Schloss   Weikersheim   in   Tauberfranken   dient   uns   hier   als   Vorlage   und demonstriert,    es    bedarf    Aufwand,    um    ein    Little    Planet    in    hoher Projektionsqualität   zu   realisieren.   In   den   seltensten   Fällen   genügt   ein einzelnes   Bild   erstellt   mit   kurzer   Brennweite   (z.B.   mithilfe   eines   Fisheye- Objektivs),   um   solch   ein   komplexes   Motiv   komplett   zu   erfassen.   Für   das Little   Planet   “Schloss   Weikersheim   -   Burghof”   benötigten   wir   vielmehr 38   einzelne   Aufnahmen.   Entscheidend   für   die   Anzahl   der   Bilder   ist   die Brennweite   des   Objektivs.   Wir   verwendeten   ein   Weitwinkelobjektiv   mit der   Brennweite   18   mm   am   Crop-Sensor   Faktor   1,5.   Hätten   wir   mit   einer kürzeren    Brennweite    gearbeitet,    wären    weniger    Bilder    erforderlich gewesen   -   was   dann   aber   auch   eine   geringere   Auflösung   zur   Folge gehabt   hätte.   Doch   diese   Details   klären   wir   später.   Wenden   wir   uns zunächst der Aufnahmetechnik zu. Die richtige Kameraeinstellung Um    zu    verhindern,    das    im    fertigen    Little    Planet    Differenzen    in    der Helligkeit   und   im   Kontrast   auftreten,   müssen   die   Belichtungszeiten   für alle   Bilder   identisch   sein.   Dies   ist   nur   im   M-Modus   zu   erreichen.   Der Weißabgleich    wird   deaktiviert.   Ebenso   der   Autofokus.   Dann   wird   die Blende    gewählt.    Je    nach    Umgebungslicht    bietet    sich    wegen    der größeren   Tiefenschärfe   Blende    8   bis   Blende   11   an.   Danach   ermittelt man   über   den   gesamten   Bildbereich   hinweg   die   Belichtungszeiten   -   also jeweils   in   den   dunklen   als   auch   in   den   hellen   Bereichen.   Der   Mittelwert bildet   die   korrekte   Belichtungszeit .   Zum   Ende   legt   man   den   Fokus    auf das Hauptmotiv. Fertig. Die Aufnahme kann beginnen. Die richtige Ausrüstung Um   zu   verstehen   welche Ausrüstung   sinnvoll   ist,   betrachten   wir   uns   die Skizze    links    als    auch    den    folgenden    Kontaktabzug:    Die    Umgebung wurde in in allen Blickwinkeln in mehreren Zeilen erfasst: Der Nodalpunktadapter Die   Einzelaufnahmen   schossen   wir   mithilfe   einer   Nikon   aus   der   5000er   Serie   mit Kit-Objektiv    und    eines    Stativs,    auf    dem    ein    mehrzeiliger    Nodalpunktadapter   angeflanscht   war.   Der   Profi   wählt   die   Bezeichnung   VR-System.   Zwischen   Stativ   und      Adapter      ist      eine      Nivelliereinrichtung       (Halbschale)      verbaut.      Eine Wasserwaage    (Dosenlibelle)   ist   mit   an   Bord.   Ferner   sollte   ein   Funkauslöser    nicht fehlen, um Verwackler zu vermeiden. Sinnvoll bei HDR-Aufnahmen. Weshalb dieser Aufwand? Die   Fotos   können   nicht   mal   eben   so   aus   der   Hand   geschossen   werden.   Es   mag Stimmen    geben,    die    das    Gegenteil    behaupten,    dann    allerdings    liegt    der Anspruch     an     das     Endergebnis     derart     niedrig,     das     sichtbare     Nahtfehler (Stitchingfehler)   akzeptiert   werden.   In   der   Panoramafotografie   ist   ein   solides   VR- System   zwingend   erforderlich.   Die   Kamera   sitzt   im   Hochkantformat   sorgsam ausgerichtet   und   nivelliert   im   Knotenpunkt   der   Eintrittspupille .   Nur   so   werden Parallaxefehler vermieden, die nur mit sehr hohem Aufwand korrigierbar sind. Die   Animation   links   zeigt   zum   einen   den   Stativaufbau   als   auch   die   korrekte Abfolge     der     Einzelaufnahmen.     In     unserem    Artikel     Nodalpunktadapter     im Eigenbau     gehen    wir    ausführlich    auf    das    VR-System    ein,    stellen    bezahlbare Lösungen vor und zeigen, wie die Kamera einjustiert werden muss. Wie wird der Nodalpunktadapter eingestellt? Die    Frage,    welche    Objektive    zu    verwenden    sind    und    wie    die    Kamera    gedreht    und    geschwenkt    werden    muss,    um    ein Kugelpanorama   zu   erzeugen,   wird   uns   immer   wieder   gestellt.   Dabei   ist   die   Vorgehensweise   gar   nicht   so   schwer   nachzuvollziehen. Es   empfiehlt   sich   weitwinklig   zu   fotografieren,   um   die   Anzahl   der   Bilder   überschaubar   zu   halten.   Die   Umgebung   muss   lückenlos erfasst   werden.   Und   so   ist   es   wichtig   zu   wissen,   welchen   Bildwinkel    das   zum   Einsatz   kommende   Objektiv   zeichnet.   Allein   mit diesem   Wert   und   dem   Wissen,   dass   ein   Stitcher   wie   PTGui   oder   Panorama-Studio   ca.   20%   bis   25%   Überlappung    zur   Berechnung benötigt, kann man sich mit einer einfachen Rechnung behelfen. Drehwinkel ermitteln Unser   18mm   Objektiv   verfügt   über   einen   Bildwinkel   von   47°x   66°   am   Crop-Sensor   1,5.   Da   wir   im   Hochformat   fotografieren,   steht der Wert 47° für den horizontalen Bildwinkel. In der Betrachtung sieht das aus wie folgt: Schwenk- bzw. Neigungswinkel ermitteln Im   Regelfall   liegt   dem   Nodalpunktadapter   eine   ausführliche   Beschreibung   bei, aus    der    die    korrekte    Einstellung    der    Winkelschritte    in    Abhängigkeit    des verwendeten    Objektivs    und    unter    Berücksichtigung    des    Kamerasensors hervorgeht.   Manchmal   leider   auch   nicht.   Sollten   Sie   gar   mit   einem   Eigenbau unterwegs   sein,   folgen   Sie   unserem   Beispiel   und   kleben   Sie   sich   eine   kleine Tabelle an eines der Stativbeine. Hier stellen wir unsere Tabelle vor: Grundlegende Tipps: So vermeiden Sie Fehler Wie    eingangs    erwähnt,    spielt    die    richtige    Position    des    Stativs    eine wesentliche    Rolle    für    das    Gelingen    eines    Little    Planets.    Wir möchten   Ihnen   an   dieser   Stelle   einige   grundlegende   Ratschläge in    Sachen    Panoramafotografie    mit    auf    den    Weg    geben. Klicken Sie dazu bitte auf das jeweilige Thema: Kann man ein Little Planet auch mit einer Kompaktkamera erstellen? Ja,   natürlich!      Nur   eine   Hürde   gilt   es   zu   nehmen:   Viele   Kompaktkameras   bieten   den   M-Modus   leider   nicht   an.   Die   Belichtung   und die   Fokussierung   erfolgen   vollautomatisch.   In   diesem   Fall   müssen   Sie   Ihre   Bilder   mittels   eines   Bildbearbeitungsprogramms   vor dem   Stitchen   angleichen.   Bei   durchschnittlich   28-38   Bildern   sind   immer   wieder   mal   einzelne   Bilder   dabei,   die   etwas   zu   hell   oder   zu dunkel   ausgefallen   sind.   Zwar   gleicht   ein   Stitcher   Helligkeitsdifferenzen   aus,   aber   nur   bis   zu   einem   gewissen   Grad.   Dann   entstehen unschöne   Nebelgebilde,   unscharfe   Bildsequenzen,   oder   aber   das   fertige   Panorama   wirkt   fehlbelichtet.   Beurteilen   Sie   ihre   Bilder sorgsam und passen sie die Bilder behutsam an. Sich eine Sicherheitskopie der Originalaufnahmen anzulegen ist ratsam. Und jetzt wird genäht! Das   Zusammenkleben,   bzw.   Zusammennähen der     einzelnen     Fotos     erledigt     für     uns     eine spezielle   Software,   ein   sogenannter   Stitcher .   In unserem     Softwaretest      stellen     wir     mehrere Programme    vor.    Als    Freeware    ist    Hugin     zu empfehlen.    PTGui     wird    vom    Profi    bevorzugt, der    Hobbyfotograf    greift    aus    Kostengründen gerne auf PanoramaStudio  zurück. Photoshop     ist    mit    dieser    Aufgabe    klar    über- fordert.   Und   auch   die   eine   oder   andere App ,   die den    Vorgang    der    Verzerrung    mittels    Polar- koordinaten   berechnet,   liefert   ein   Aha-Ergebnis ab,    das    eher    in    den    Bereich    der    „Spielerei“ eingeordnet werden muss. An   einem   qualifizierten   Stitcher   führt   kein   Weg   vorbei.   Die   Software   ordnet   die   Bilder   geometrisch   zu,   fügt   die   Einzelaufnahmen mittels    Kontrollpunkten    in    den    Bereichen    der    Überlappung    zu    einem    großflächigem    Bild    zusammen,    egalisiert    Helligkeits- unterschiede   und   gleicht   Tonwerte   an,   bis   keine   Nahtstellen   mehr   erkennbar   sind   (siehe   Bild   oben).   Das   Ergebnis   ist   eine equirectangulare   Projektion.   Die   equirectangulare   Projektion   ist   Grundlage   eines   Kugelpanoramas   und   dient   uns   zugleich   als Vorlage für die Verzerrung zum Little Planet.   In wenigen Minuten zum Little Planet Die   Frage,   welche   Rohdaten   zum   Erstellen   eines   Little   Planets   benötigt   werden,   wäre   beantwortet.   Welches   Programm   kommt   nun zur   Anwendung?   Wir   haben   PTGui   vom   Marktführer   und   PanoramaStudio   als   kostengünstige   Lösung   gewählt.   Wie   groß   ist   der Aufwand   noch?   Denkbar   gering!   In   keinem   der   Fälle   dauert   das   Erstellen   länger   als   drei,   vier   Minuten. Auch   machen   Sie   sich   bitte keine   Gedanken,   ob   sich   ihr   Panorama   zum   Umformen   eignet.   Es   existiert   kaum   eine   schlüssige   Formel,   wie   unsere   Galerie   beweist.   Die   oft   gehörte   These,   man   solle   einen   bewölkten   Himmel   vermeiden,   erweist   sich   als   falsch.   Die   Annahme,   sämtliche Gebäude   sollten   möglichst   im   gleichen   Abstand   und   kreisförmig   zueinander   stehen,   führt   nicht   selten   zu   einem   langweiligen Ergebnis.   Wer   derlei   Mythen   verbreitet,   nutzt   mit   großer   Wahrscheinlichkeit   ein   Bildbearbeitungsprogramm   wie   Adobe   Photoshop oder   GIMP,   die   beide   die   Möglichkeit   bieten,   mittels   Polarkoordinaten   ein   Bild   zu   verzerren.   Diese Art   der   Bildbearbeitung   birgt   viele Nachteile   und   heischt   um   einen   Effekt,   den   lediglich   ein   guter   Stitcher   beherrscht. Arbeiten   Sie   also   intuitiv.   Und   lassen   Sie   sich   von dem jeweiligen Ergebnis überraschen. Ein Little Planet ist immer für eine Überraschung gut. Ein Little Planet erstellen mit PanoramaStudio Pro (Equirectangulare Projektion vorhanden) In    unserem    ersten    Video-Tutorial    setzen    wir    voraus,    Sie verfügen     über     ein     fertig     erstelltes     360°-Panorama-Bild. Natürlich   ist   diese   Vorgehensweise   nicht   zwingend,   wir   aber verwenden   für   unser   Beispiel   eine   sphärische   Nachtaufnahme aus    Heusenstamm    im    Format    380    x    180    Grad    und    zeigen Schritt   für   Schritt,   wie   man   solch   ein   Kugelpanorama   in   unter   2 Minuten zu einem Little Planet konvertiert. Das   fertige   Arbeitsergebnis   sehen   Sie   links   (zum   Vergrößern bitte anklicken). Wem   die   Software   PanoramaStudio   nicht   bekannt   ist:   Dieses Programm    ist    kein    Bildbearbeitungsprogramm,    sondern    ein Stitcher.    Das    heißt,    es    können    mehrere    Fotos    zu    einem nahtlosen    Bild    zusammengefügt    werden.    Schwerpunkt    des Programms    ist    folglich    die    Erzeugung    von    qualitativ    hoch- wertigen   Panoramen   unter   einem   Blickwinkel   von   bis   zu   360   x 180   Grad.   Im   Vergleich   zur   Konkurrenz   positioniert   sich   das   kleine   Softwareprogramm   ganz   weit vorne   und   ist   zudem   vergleichsweise   günstig   in   der   Anschaffung.   Ab   der   Version   2.3   besteht   die Möglichkeit,   Little   Planets   schnell   und   komfortabel   auszuleiten.   Selbst   Panoramen   mit   starker Wolkenzeichnung   bereiten   keine   Probleme.   Für   Nutzer   einer   früheren   Version   (unter   der   Version 2.0)   stellt   der   Betreiber   ein   kostenloses   Update   auf   seiner   Homepage    zur   Verfügung.   Dazu   muss man   lediglich   die   aktuelle   Version   über   die   vorhandene   Version   installieren.   Neueinsteiger   können eine Demoversion zum Ausprobieren erhalten. Bei Interesse klicken Sie bitte auf das blaue Logo. Ein Little Planet erstellen mit PTgui Pro (360°-Bild vorhanden) Wann   immer   von   der   Panoramafotografie   die   Rede   ist,   wird   der Stitcher   PTgui   zur   Sprache   kommen.   Dieses   weit   verbreitete Programm   beherrscht   sämtliche   Spielarten,   die   ein   Fotograf zum      Erstellen      von      Panoramen      benötigt      und      ist      für professionelle   Fotografen,   die   mit   einem   Fisheye   unterwegs sind,    fast    schon    unverzichtbar.    In    unserem    zweiten    Video zeigen   wir,   wie   man   mithilfe   von   PTgui   Pro   ein   fertiges   360°- Panorama-Bild      zu      einem      Little      Planet      verformt.      Die Vorgehensweise   ist   im   Vergleich   zu   PanoramaStudio   Pro   nicht ganz   so   simpel.   Störend   ist,   dass   der   Vorschaueditor   niedrig auflöst     und     dass     die     Positionierung     und     der     Zuschnitt verwirrend   sind.   Hat   man   diese   Hürden   genommen,   vermag das   Endergebnis   (siehe   links)   aber   voll   zu   überzeugen   (zum Vergrößern bitte anklicken). Aktuell kostet die Pro-Version 149 EURO.
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Tipp: Die beste Qualität zum Betrachten der Videos erreichen Sie durch Änderung der Auflösung auf 1080p HD. Aktivieren Sie dafür das kleine Zahnrad im Player.
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Tutorial Little Planet

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