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HUK24 - Telematik

Unser Praxistest mit dem KFZ Telematik Tarif der HUK24
Inhaltsverzeichnis Vorwort Was ist ein Telematik-Tarif? Wie funktioniert die Technik hinter dem Telematik-Tarif? Wie gerecht ist das Bewertungssystem der Versicherer? Datenschutz; der gläserne Fahrer? Für wen lohnt sich ein Telematik-Tarif? Angebot / Vertragsabschluss / Lieferung des Sensors Telematik-App HUK - Mein Auto Unsere persönliche Erfahrung mit dem HUK24 Telematik-Tarif Zwischenfazit nach 4 Wochen Fehlermeldung in Woche 5 = Bonus in Gefahr? Das Tempomat-Problem (Tempomat & Limiter) Das Überholproblem bei Fahrten über Land
Auf der Pirsch nach neuen Fotomotiven verbringen wir viele Stunden auf Deutschlands Straßen. Demzufolge kommen im Jahr etliche Kilometer zusammen. Nachdem wir nun ein neues Auto erwarben, stellte sich die Frage nach einer sinnvollen Versicherung. So wurden wir auf den Telematik-Tarif auf - merksam. Hier schildern wir unsere Erfahrungen mit dem HUK24 - KFZ Telematik-Tarif und hoffen, der eine oder andere Leser findet in unserem Bericht eine kleine Entscheidungshilfe. Ihr
Vorwort Immer mehr Kfz-Versicherer werben mit Telematik-Tarifen. Allianz , DEVK , ADAC und HUK-Coburg beispielsweise bieten derlei Tarife an. Bis zu 30% soll der Fahrer damit sparen können - und zwar auf die KFZ-Haftpflicht als auch auf die Kasko. Ein solcher Rabatt spricht meist jüngere Fahrer an, die aufgrund hoher Beitragszahlungen für jede Einsparung dankbar sind. Tatsächlich waren Telematik- Tarife anfangs nur für Fahranfänger gedacht. In der Zwischenzeit aber haben viele Versicherer ihre Telematik- Tarife auch für Fahrer geöffnet, die bereits über eine Schadensfreiheitsklasse verfügen. Für uns stellte sich beim Kauf eines neuen Wagens die Frage: Lohnt ein Telematik-Tarif? Welche Nachteile müs - sen wir in Kauf nehmen? Hier wägen wir das Für und Wider ab.
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Was ist ein Telematik-Tarif? Wer keine Schäden an seinem Auto verursacht, wird vom Kfz-Versicherer mit einem Schadenfreiheitsrabatt belohnt. Dieses Prinzip kennen wir. Eine Telematik-Versicherung geht einen Schritt weiter. Der Versicherte erhält eine kleine elektronische Box zuge - sandt, die vorzugsweise an der Windschutzscheibe des Fahrzeugs zu befestigen ist. Diese Box wird per App mit dem Smartphone verbunden. Von nun an zeichnet der Sen - sor das Fahrverhalten des Versicherten auf. Eine Telematik-Versicherung honoriert umsichtiges Verhalten im Straßenverkehr. Wer regelkonform fährt, zahlt weniger, eine riskante Fahrweise mindert den Rabatt. Der Versicherte kann mithilfe der App Ereig - nisse einsehen, die zu einer Rabattminderung führten und seine Fahrweise dementsprechend optimieren. Der HUK-Sensor wird mithilfe zweier Pads an die Windschutzscheibe geklebt. Ein Werkstattaufenthalt ist nicht erforderlich. Das Smartphone muss folgendes mitbringen: Android-Betriebssystem ab Version 5.0 mit Zugang zum Google Play Store oder iPhone mit iOS ab Version 11 | Bluetooth 4.0/Bluetooth LE | GPS | Regelmäßige Internetverbindung
Wie funktioniert die Technik hinter dem Telematik-Tarif? Der Telematik-Sensor ortet das Fahrzeug per GPS und protokolliert sämtliche Fahrtdaten wie Geschwindigkeit, Beschleunigung sowie Brems- und Lenkverhalten. Die gesammelten Informationen sendet die Telematik-Box dann über das Mobilfunknetz an die Kfz-Versicherung, die die Daten anhand verschiedener Kriterien bewertet.
Wie die Grafik zeigt, herrscht während der Fahrt eine rege Kommunikation zwischen GPS-Satelliten, Telematik-Sensor und Smartphone. An dieser Stelle muss der Anwender Sorge tragen, dass die Verbindung zwischen Smartphone und Sensor rei - bungslos funktioniert. Telefongespräche sollte man aus diesem Grund vermeiden. Zurück zur Funktionsweise. Wie der Datenfluss funktioniert, ist geklärt. Wie aber gewichtet die Versicherung die gesammelten GPS-Daten? Vorrangig geht es hier um eine möglichst defensive, unaufgeregte Fahrweise, die sich in 4 Kategorien untergliedern lässt: 1 . Geschwindigkeit Überhöhtes Tempo birgt Unfallgefahr. Wer sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hält, sammelt Punkte und kann mit einem satten Rabatt rechnen. 2 . Bremsverhalten Abruptes Abbremsen begünstigt Auffahrunfälle und deutet auf eine wenig vorausschauende Fahr - weise hin. Riskante Bremsmanöver lassen den Telematik-Score schrumpfen. 3 . Beschleunigungsverhalten Wer beim Anfahren - zum Beispiel an Ampeln - häufig schnell und stark beschleunigt, muss mit einer Abwertung in der Punktevergabe rechnen. 4 . Fahrverhalten in Kurven Erhöhte Fliehkräfte verursachen Unfälle. Ruhige Lenkbewegungen und eine gute Kurvenlage hinge - gen wirken sich positiv auf die Bewertung aus.
Ein weiteres Beispiel für die Gewichtung der Fahrdaten ist die Fahrtzeit als auch die Wegstrecke. Bei Fahrten zur Stoßzeit oder bei Nachtfahrten mit schlechten Lichtverhältnissen kracht es besonders oft. Der Versicherer belohnt Fahrten auf leeren Straßen bei guter Sicht. Wie gerecht ist dieses System?
Wie gerecht ist das Bewertungssystem der Versicherer? Was sagt ein abruptes Bremsmanöver über den persönlichen Fahrstil aus? Oder ein starkes Lenkmanöver? Womöglich musste der Fahrer einem anderen Verkehrsteilnehmer ausweichen, auf einen Radfahrer Rücksicht nehmen, oder auf ein Kind achten, dass mit einem Mal auf die Straße sprang. Es lassen sich unendlich viele Beispiele finden, um Beweis zu führen, sonderlich intelligent ist das o.g. Bewertungssystem nicht. Im Gegenzug macht es wenig Sinn, sich über ein wie auch immer geartetes Event (negative Beurteilung) aufzuregen oder gar zu versuchen, dem Telematik-Tarif zuliebe Risiken einzugehen. In einem Forum teilte ein User mit, er würde im Falle eines Falles lieber dicht auffahren statt hart abzubremsen, nur um einem Bremsen- Event zu entgehen. Was für ein Humbug! Der Telematik-Tarif mag hinsichtlich seiner Bewertungskriterien Schwächen aufweisen. Dessen ungeachtet sollte man sich von dem Gedanken verabschieden, ein einzelnes Event könne den Score nachhaltig in den Keller drücken. Die Summe der Events ist entscheidend. Ein Fahrer, der öfters in die Bredouille kommt, fährt wenig vorausschauend und sollte akzeptieren: hier herrscht Verbesserungspotential.
Telematik-Tarif = Datenaustausch
Datenschutz; der gläserne Fahrer? Gesetzt den Fall, ein Fahrer wird in einen Unfall verwickelt, dürfen dann die gesammelten Telematik-Daten von dem Versicherer ausgelesen und ggf. gegen den Fahrer verwendet werden? Diese und ähnliche Fragen geistern durch viele Foreneinträge, wobei es Stimmen gibt, die jeden für verrückt erklären, der ein Telematik-System im Fahrzeug platziert. Von „Überwachung“ ist die Rede. An derlei Diskussionen wollen wir uns nicht beteiligen. Aus zweierlei Gründen. Zum einen ist jeder Neuwagen mit einer Typzulassung nach April 2018 in der Europäischen Union bereits mit einem Telematik-System ausgerüstet; unabhängig von Hersteller, Modell oder Preisklasse. Das System nennt sich eCall , ein Notrufsystem , das bei einem schweren Unfall vollautoma - tisch einen Notruf mit der genauen Positionsangabe an die nächste entsprechend ausgerüstete Rettungsleitstelle absetzt. Zum anderen ist im Mai 2018 das neue Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) in Kraft getreten, dass personenbezogene Daten vor Missbrauch schützt. Wer diesen Schutz nicht mit seiner Unterschrift freiwillig und blauäugig aushebelt, befindet sich auf der sicheren Seite. Was viele Autofahrer nicht wissen: Moderne Autos sind mittlerweile wahre Datenkraken. Dutzende Sensoren sam - meln viel mehr Infos als die KFZ Telematik: Kilometerstand, Reifendruck, Verbrauch, Bremsvorgänge, Position der Sitze, Motorlast, Drehzahl, Temperatur, Batteriespannung, Füllstände von Kühlmittel, Wischwasser und Bremsflüs - sigkeit. Dies alles wird mit Datum, Uhrzeit und Position an den Hersteller gesendet - oft im Minutentakt. Natürlich sind auch diese Daten anonymisiert und unterliegen dem Datenschutz. Niemand muss befürchten, dass die Tele - matik „petzt“. Eine Ausnahme allerdings gibt es. Wird der Fahrer einer schwerwiegenden Straftat bezichtigt, erhält der Staatsanwalt Einsicht. In das eCall-Protokoll als auch in die KFZ-Telematik.
Für wen lohnt sich ein Telematik-Tarif? Wie eingangs erwähnt, lohnt sich der Telematik-Tarif ganz besonders für den jungen Fahrer mit hoher Versicherungsprämie. Hier wirken sich 30% Rabatt auf die regulär zu zahlende Rechnung am stärksten aus. Mit zunehmendem Schadensfreiheitsrabatt reduziert sich der zu erwartende Bonus, so dass man bei einigen Anbietern sehr genau hinsehen sollte, bevor man den beste - henden Vertrag ändern möchte. Unter Umständen ist ein Vertrag mit hoher Schadensfreiheitsklasse günstiger als ein Telematik- Tarif. Dieses Problem kennt der Versicherer HUK24 nicht. HUK24 gewährt 5% Start-Bonus auf die (bestehende) KFZ-Haftpflichtversi - cherung und Kasko - unabhängig von der Fahrweise. Der Start-Bonus gilt so lange, bis der Folge-Bonus berechnet werden kann. Dann sind bis zu 30% Bonus möglich - abhängig vom Fahrverhalten. Unser Rat: Bedenken Sie, dass das Telematik-System Fahrer abwertet, die sich häufig während der rush hour im dichten Stra - ßenverkehr bewegen. Gleiches gilt für Nachtfahrten. Piloten, die kurvige Strecken gerne mal sportlich umzirkeln, werden den Maximal-Bonus wohl auch nie erreichen. Ansonsten gilt: Holen Sie ein verbindliches Angebot ein. Es gibt nichts zu verlieren.
Angebot / Vertragsabschluss / Lieferung des Sensors Auf der Internetseite https://www.huk24.de/tarifrechner/pkw/ihr-auto stellt HUK24 einen Tarifrechner bereit. Dieses Web-Angebot richtet sich in erster Linie an Neukunden. Bestandskunden öffnen in ihrem Account den betreffenden KFZ-Vertrag, geben im Änderungsformular ihre Wünsche ein und erhalten umgehend die aktualisierte Versicherungsprämie mitgeteilt. Da wir unseren Wagen ohne Telematik zugelassen hatten, prüften wir, wie sich eine Vertragsänderung auf Telematik-Tarif auswirken würde. HUK24 gewährte uns mit dem Start-Bonus einen Rabatt in Höhe von 7,9%. Wir schlossen die Tarifänderung ab und harrten der Dinge, die da kommen mögen. HUK24 beschreibt das Prozedere wie folgt:
Sparen mit Telematik Telematik = Fahrten im dichten Straßenverkehr Telematik = Fahrten in der Nacht Telematik = Sportliches Fahren In vier Schritten zum Telematik Tarif Plus
Telematik-App HUK - Mein Auto Die Telematik-App HUK - Mein Auto ist übersichtlich, gut strukturiert und benutzerfreundlich. Bereits bei der Anmeldung wird der Anwender mittels einzelner Seiten durch die Registrierung geführt, so dass nie eine Überfrachtung an Informationen zu befürchten wäre. Gleiches gilt für das digitale Begleitmaterial. Auf der Webseite So _ richten _ Sie _ Telematik _ Plus _ ein stellt HUK-Coburg dem Anwender eine Schritt- für-Schritt-Anleitung als auch ein Hilfeportal zur Verfügung. Vorbildlich: Jede einzelne Seite der App ist mittels Screenshot dokumentiert. Wir stellten dem Support eine kniffelige Detailfrage, die binnen kürzester Zeit beantwortet wurde. Da gibt es nichts zu meckern.
Vier Tage später erhielten wir auf postalischem Weg ein Schreiben mit der Aufforderung, die App HUK Mein Auto auf unser Smartphone zu laden. Das Schreiben enthielt eine entsprechende Anleitung als auch einen Registrierungscode. Wir folgten der Anweisung, registrierten uns und erhielten wenige Tage drauf den Telematik Plus Sensor per DHL zugesandt. Das Starterpaket besteht - wie man hier sieht - aus einem Pappschu - ber, der erahnen lässt, wie klein und handlich der Sensor ist. Er misst 5 Zentimeter im Quadrat bei einer Stärke von 8 Millimeter. Auf der Rück - seite des Sensors befinden sich zwei Klebepads. Windschutzscheibe dort entfetten, wo man den Sensor anbringen möchte > Schutzfolie von den Klebepads entfernen > Sensor positionieren > andrücken > fertig. Wir haben den Sensor rechts neben den Rückspiegel gesetzt.
Um den Sensor erstmalig zu aktivieren, wird die kleine Taste oben rechts betätigt. Die LED leuchtet auf und quittiert die erfolgreiche Verbindung. Eine Kritik wollen wir an dieser Stelle nicht verschweigen: Sollte die Batterie im Telematik Sensor schwach werden, muss man bei der Versicherung Ersatz anfordern. Ein Austausch der Batterie durch den Kunden ist nicht möglich. Zeitgemäß und nachhaltig ist das nicht.
So kommt der Telematik Plus Sensor zu Ihnen nach Hause Der HUK 24 Telematik-Sensor im Fahrzeug
Unsere persönliche Erfahrung mit dem HUK24 Telematik-Tarif Wir sind keine Schleicher im Straßenverkehr, aber auch keine Raser. So zumindest beurteilten wir gegenseitig unsere fahrerischen Qualitäten, als wir Mitte Dezember den Telematik-Sensor an die Windschutzscheibe klebten. Neugierig, ob das System funk - tioniert, unternahmen wir eine Testfahrt. Wir starteten in Wertheim, fuhren auf die A3 und los ging´s Richtung Offenbach am Main. Nach ca. 70 km verließen wir die Auto - bahn in Höhe Obertshausen. Die Ausfahrt (siehe Google Maps) führt nach einem kurzen Auslauf in eine rechts/links Kurvenkombination, dann in eine extrem zulau - fende Rechtskurve gefolgt von einer weit auslaufenden Linkskurve. Und genau an dieser Stelle unterstellte uns wenig später die Telematik-App ein Lenken-Event (siehe Screenshot). Was mich als Fahrer anfänglich wurmte, relativierte meine Frau. Ja, ich hatte die Aus - fahrt „zackig“ genommen. Nicht so, dass ich die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten hätte, aber halt „sportlich“. Gab es eine Gefährdung? Drohte der Wagen auszubrechen? Keineswegs! Die Straße war trocken. Gegenverkehr gab es keinen. War ich zu schnell unterwegs? Nein. Das System bescheinigte ein Lenken-Event, kein Tempo-Event. Meine Durchschnittsge - schwindigkeit betrug 72,7 km/h - wie die Angaben oben links im Screenshot beweisen. Die erste Testfahrt führte zu einem Aha-Effekt, der sich einen Tag später konkretisierte. Diesmal auf der Landstraße. Und zwar am Kloster Triefenstein Kreuzung Triefensteiner Straße / Am Klosterberg. Da kaum wer die Strecke kennen dürfte, hier ein Link , der die örtliche Gegebenheit auf Google Maps zeigt. Die schmale Landstraße, die in den Klosterberg einmündet, verfügt über merklich Gefälle, so dass man hier nach der Kurve dann doch ein bisserl stärker auf der Bremse steht. HUK24-Telematik attestierte ein Bremsen-Event . Hatte ich zu stark gebremst? Nun, in dem Moment, als ich abbiegen wollte, kam ein Fahrzeug den Klosterberg hoch - ich musste abbremsen, um dieses Fahrzeug passie - ren zu lassen. Hätte ich durch vorausschauendes Fahren dieses Bremsmanöver vermeiden können? Nein. Der Klosterberg führt in einer engen Kurve den Berg hoch, so dass man ein Fahrzeug frühestens in der Kurve ausmachen kann. Dann heißt es: bremsen. Eine alltägliche Situation an dieser Kreuzung. Zwei Events an zwei Tagen?! Eines war klar: Sollte das so weitergehen, würden wir die 30% Rabatt niemals erhalten. Tatsächlich rutschte unser Score in der ersten Woche von 100 auf 90. Dies entspricht einem Folgebonus in Höhe von 25%. In Zahlen ausgedrückt, betrüge die Ersparnis ca. 83 Euro. Also alles halb so wild? Alles halb so wild! Unsere Empfehlung, sich die Einzel-Events nicht so sehr zu Herzen zu nehmen, kommt nicht von ungefähr. Das Telematik-System ist keine KI, kann nicht differenzie - ren zwischen gerecht und ungerecht. Wenn man diesen Fakt toleriert, stellt sich ein positiver Effekt beim Fahren ein. Wir achten seitdem sehr viel mehr auf Geschwindig - keitsbegrenzungen, versuchen, frühzeitiger zu bremsen usw. usf. So verkehrt ist das nicht. Die Frage ist nur, ob diese Entschleunigung auf Dauer trägt, oder ob man die Telematik nicht irgendwann als Gängelung erachtet. Die Zeit wird es zeigen.
Screenshot Hilfeportal HUK 24 App Mein Auto
Zu Testzwecken installierten wir die App auf einem iOS und Android Smartphone. Nennenswerte Unterschiede fanden wir keine, stellten aber fest, die zweite Installation hat Vorteile. Warum? Weil wir das iPhone ausschließlich als Autotelefon nut - zen, während das Samsung für die Jackentasche gedacht ist. Auf diese Weise können wir abends auf dem Sofa sitzend auch mal in der App stöbern, ohne zuvor ans Fahrzeug zu müssen. Aber es gibt noch einen weiteren, nicht unwesentlichen Vorteil: Da die App während der Fahrt ständig mit dem Telematik-Sen - sor kommuniziert und das Handy GPS-Empfang benötigt, wird der Akku des Handys stark beansprucht. Unser „Autotelefon“ ruht auf einer induktiven NFC-Ladestation. Aus Fahrtzeit wird Ladezeit. Da gibt es keine Probleme. Anderes schaut das aus, liegt das Handy mal eben in der Mittelkonsole oder sonst wo im Fahrzeug. Ohne Stromzufuhr (zum Beisiel per USB-Kabel) sind Langstreckenfahrten nicht zu bewältigen.
Zu Nutzung der Telematik-App muss das Handy mit Strom versorgt werden Telematik > Lenken-Event Telematik > Bremsen-Event
Zwischenfazit nach 4 Wochen Wie der Telematik-Algorithmus Fahrdaten gewichtet, konnten wir bis dato nicht abschließend klären. Laut Verbraucherzentrale Stand 2019 könnten sich die Events wie folgt auf den Gesamt-Score auswirken: Bremsverhalten = 30 Prozent Beschleunigung = 20 Prozent Kurvenverhalten = 20 Prozent Geschwindigkeit = 10 Prozent Tag, Zeit und Straßenart = 20 Prozent Die Werte sind spekulativ. Wir fanden bei unserer Recherche keine verlässliche Quelle, die Versicherer halten sich bedeckt. Wie der Gesamtfahrwert errechnet wird, bleibt geheim. Ebenso die Frage, wie schnell ein negativer Event durch regelkonfor - mes Fahren wieder ausgemerzt werden kann. An dieser Stelle greift unsere eigene Auswertung. Nach Vollendung der ersten bis hin zur vierten Testwoche absolvierten wir sämtliche Fahrten ohne Negativ-Event. Dies führte zu einem Fahrwert in Höhe von 98. Wie man aus dem Screenshot ersehen kann, verläuft die abfallende Trendlinie im Diagramm Meine Entwicklung merklich steiler als die Trendlinie für den positiven Ver - lauf, wobei unsere Kilometerleistung fast 3x so hoch war. Nach einem Negativ-Event muss man für eine gute bzw. bessere Beurteilung also merklich „strampeln“.
Telematik > Mein Fahrwert Telematik > Mein Fahrwert nach 4 Wochen
Fehlermeldung in Woche 5 = Bonus in Gefahr? In der 5. Woche erhielten wir folgende Warnung: Durch zu viele Fahrten ohne Smart - phone gerät Ihr Bonus in Gefahr . Da unser Smartphone fest in der induktiven NFC- Ladestation verbleibt, konnten wir uns diese Fehlermeldung nicht erklären. Also glichen wir das händisch geführte Fahrtenbuch mit den App-Fahrdaten ab und stellten fest, im Fahrtenbuch tauchte eine Kurzstrecke auf, die in der App nicht gelistet war. Wie konnte das sein? Jene Kurzstrecke, von der hier die Rede ist, fand kurz nach Neujahr statt. Zuvor hatte der Wagen einige Tage gestanden. Womöglich hatte sich der Smartphone-Akku in diesem Zeitraum entleert? In der Tat ist der iPhone-Akku nicht für seine Laufzeitstärke bekannt - was hier aber nicht Thema sein soll. Thema ist, dass die App mit dieser Warnungen maßlos über - zog. Von zu vielen Fahrten ohne Smartphone konnte keine Rede sein. Laut Fahrtenbuch fehlte eine Wegstrecke von unter 9 km. Drei Tage später wiederholte sich der Fehler. Während die Fahrt zum Ziel aufgezeich - net wurde, fehlte die komplette Heimreise. Und diesmal hatten wir vor Fahrtbeginn den Ladezustand des Akkus geprüft. 90% Kapazität. Ein Blick in die App unter der Registerkarte Hilfe und Kontakt beendete das Rätselra - ten. HUK24 teilte mit, dass mit dem Update auf iOS15 Probleme bei der Fahrtauf - zeichnung auftreten, die man nicht ohne Weiteres beheben könne. Die Ursache läge an der Betriebssystemversion und allein Apple könne den Fehler beheben. Zurzeit könne HUK keine verlässliche Fahrtaufzeichnung sicherstellen. Halten wir fest: HUK24 warnte, unser Bonus sei in Gefahr, da wir ohne Smartphone unterwegs gewesen seien, schrieb zugleich im Support, dass unser Smartphone (bzw. dessen Betriebssystem) die Störquelle sei und fand den Schuldigen nicht bei sich selbst, sondern bei Apple. Die Frage, ob die App an das Betriebssystem angepasst werden muss, oder das Betriebssystem an die App, mag ein Informatiker beantworten. Tatsache ist, so richtig rund läuft es mit der Telematik nicht.
Telematik > Folge-Bonus in Gefahr HUK24-Telematik Fehlfunktion mit Apple iOS15
Fortsetzung folgt…. Liebe Leser. Wir werden an dieser Stelle langfristig über unsere Erfahrungen berichten. Schauen Sie wieder rein. Das würde uns freuen. Sollten auch Sie Interesse an dem HUK24 Telematik-Tarif haben, folgen Sie bitte diesem Link . Vielen Dank
Das Tempomat-Problem (Tempomat & Limiter) Unter dem Slogan „Mit Abstand mehr Sicherheit“ bietet Mercedes Benz den Abstands-Assistenten DISTRONIC an. Die - ser Assistent kann den vom Fahrer eingestellten Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einhalten und entlastet den Fahrer zum Beispiel bei Autobahnfahrten oder im Stop-and-go-Verkehr. Das System beschleunigt und bremst selbststän - dig ab. Ich nutze den Tempomat und den Limiter recht häufig, insbesondere bei Nachtfahrten, wenn die Autobahn leer ist. Dazu gebe ich das Wunschtempo vor und der Tempomat übernimmt die Regelung. Der Limiter erkennt die Verkehrs - zeichen „Zulässige Höchstgeschwindigkeit“ und drosselt bei Bedarf das Tempo. Leider attestiert die HUK24-Telematik den Mercedes Benz Assistenten ein Sicherheitsproblem. Beschleunigt der Merce - des z.B. nach einem Verkehrsschild „Zulässige Höchstgeschwindigkeit 70 km/h“ auf die zuvor programmierte Höchstgeschwindigkeit von 130km/h, wird der Fahrer mit einem Beschleunigung-Event abgestraft. Für das DISTRONIC-Paket verlangt Mercedes einen Aufpreis in Höhe von 2.296,70€ Aufpreis (E-Klasse Coupe Stand 2021-22). Tempomat und Limiter sind serienmäßig verbaut. Laut Fachpresse funktionieren diese Assistenten ohne Fehl und Tadel - nur HUK24 ist an dieser Stelle anderer Meinung. Betrifft dieses Problem allein Mercedes oder sind auch andere Marken betroffen? In der Zwischenzeit haben wir mehrere Zuschriften erhalten von Fahrern unterschiedlichster Autotypen mit gleichen Erfahrungswerten.
Das Überholproblem bei Fahrten über Land Wir sind im obersten Zipfel Baden-Württembergs heimisch, dort, wo die Tauber in den Main mündet. Der hügelreiche Spessart liegt in der Nach - barschaft. Die Landstraßen sind schmal und kurvenreich. Je nach Tages- und Jahreszeit tummeln sich der Güterverkehr und landwirt - schaftliches Gerät auf den Straßen. Der Überholvorgang von langsam vorausfahrenden Traktoren - z.B. während der Weinlese - ist keine Aus - nahme, vielmehr die Regel. Was sagt die Telematik-App zu derlei Überholvorgängen? Nun, im bes - ten der Fälle kommt es zu keinem Event, aber in Sachen Beschleuni - gung rasselt unsere Bewertung bei Überlandfahrten regelmäßig in Richtung Keller. Wir reden hier von einer kurzen Beschleunigung von ca. 30 km/h auf die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h, wobei das Gaspedal nicht vollends durchgetreten wird - also ohne Kickdown. Weder schaltet das (Automatik) Getriebe mehrere Gänge runter, noch heult der Motor unter hoher Drehzahl auf. Wir reden von einem zügigen Überholvorgang, nicht von Raserei. Einmal mehr bleibt zu konstatieren, dass der Telematik-Sensor sehr sensibel reagiert. Die Frage, ob dieses Sensibilität angemessen ist, können wir nicht beantworten.
Überholvorgänge straft die Telematik-App gerne mal ab

HUK24 Telematik

Unser Praxistest mit dem KFZ Telematik Tarif der HUK24
Auf der Pirsch nach neuen Fotomotiven verbringen wir viele Stunden auf Deutschlands Straßen. Demzufolge kommen im Jahr etliche Kilometer zusammen. Nachdem wir nun ein neues Auto erwarben, stellte sich die Frage nach einer sinnvollen Versicherung. So wurden wir auf den Telematik-Tarif aufmerksam. Hier schildern wir unsere Erfahrungen mit dem HUK24 - KFZ Telematik-Tarif und hoffen, der eine oder andere Leser findet in unserem Bericht eine kleine Entscheidungshilfe. Ihr
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Was ist ein Telematik-Tarif? Wer keine Schäden an seinem Auto verur - sacht, wird vom Kfz-Versicherer mit einem Schadenfreiheitsrabatt belohnt. Dieses Prinzip kennen wir. Eine Telematik-Versi - cherung geht einen Schritt weiter. Der Versicherte erhält eine kleine elektronische Box zugesandt, die vorzugsweise an der Windschutzscheibe des Fahrzeugs zu befestigen ist. Diese Box wird per App mit dem Smartphone verbunden. Von nun an zeichnet der Sensor das Fahrverhalten des Versicherten auf. Eine Telematik-Versiche - rung honoriert umsichtiges Verhalten im Straßenverkehr. Wer regelkonform fährt, zahlt weniger, eine riskante Fahrweise min - dert den Rabatt. Der Versicherte kann mithilfe der App Ereignisse einsehen, die zu einer Rabattminderung führten und seine Fahrweise dementsprechend optimieren. Der HUK-Sensor wird mithilfe zweier Pads an die Windschutzscheibe geklebt. Ein Werkstattaufenthalt ist nicht erforderlich. Das Smartphone muss folgendes mitbringen: Android-Betriebssystem ab Version 5.0 mit Zugang zum Google Play Store oder iPhone mit iOS ab Version 11 | Bluetooth 4.0/Bluetooth LE | GPS | Regelmäßige Internetverbindung
Wie funktioniert die Technik hinter dem Telematik-Tarif? Der Telematik-Sensor ortet das Fahrzeug per GPS und protokolliert sämtliche Fahrtdaten wie Geschwindigkeit, Beschleunigung sowie Brems- und Lenkver - halten. Die gesammelten Informationen sendet die Telematik-Box dann über das Mobilfunknetz an die Kfz-Versicherung, die die Daten anhand verschie - dener Kriterien bewertet.
Wie die Grafik zeigt, herrscht während der Fahrt eine rege Kommunikation zwischen GPS-Satelliten, Telematik-Sensor und Smartphone. An dieser Stelle muss der Anwender Sorge tragen, dass die Verbindung zwischen Smartphone und Sensor reibungslos funktioniert. Telefongespräche sollte man aus diesem Grund vermeiden. Zurück zur Funktionsweise. Wie der Datenfluss funktioniert, ist geklärt. Wie aber gewichtet die Versicherung die gesammelten GPS-Daten? Vorrangig geht es hier um eine möglichst defensive, unaufgeregte Fahrweise, die sich in 4 Kategorien untergliedern lässt: 1 . Geschwindigkeit Überhöhtes Tempo birgt Unfallgefahr. Wer sich an die Geschwin - digkeitsbegrenzungen hält, sammelt Punkte und kann mit einem satten Rabatt rechnen. 2 . Bremsverhalten Abruptes Abbremsen begünstigt Auffahrunfälle und deutet auf eine wenig vorausschauende Fahrweise hin. Riskante Bremsma - növer lassen den Telematik-Score schrumpfen. 3 . Beschleunigungsverhalten Wer beim Anfahren - zum Beispiel an Ampeln - häufig schnell und stark beschleunigt, muss mit einer Abwertung in der Punktever - gabe rechnen. 4 . Fahrverhalten in Kurven Erhöhte Fliehkräfte verursachen Unfälle. Ruhige Lenkbewegun - gen und eine gute Kurvenlage hingegen wirken sich positiv auf die Bewertung aus.
Ein weiteres Beispiel für die Gewichtung der Fahrdaten ist die Fahrtzeit als auch die Wegstrecke. Bei Fahrten zur Stoßzeit oder bei Nachtfahrten mit schlechten Lichtverhältnissen kracht es besonders oft. Der Versicherer belohnt Fahrten auf leeren Straßen bei guter Sicht. Wie gerecht ist dieses System?
Wie gerecht ist das Bewertungssystem der Versicherer? Was sagt ein abruptes Bremsmanöver über den persönlichen Fahrstil aus? Oder ein starkes Lenkmanöver? Womöglich musste der Fahrer einem ande - ren Verkehrsteilnehmer ausweichen, auf einen Radfahrer Rücksicht nehmen, oder auf ein Kind achten, dass mit einem Mal auf die Straße sprang. Es las - sen sich unendlich viele Beispiele finden, um Beweis zu führen, sonderlich intelligent ist das o.g. Bewertungssystem nicht. Im Gegenzug macht es wenig Sinn, sich über ein wie auch immer geartetes Event (negative Beurteilung) aufzuregen oder gar zu versuchen, dem Telematik-Tarif zuliebe Risiken ein - zugehen. In einem Forum teilte ein User mit, er würde im Falle eines Falles lieber dicht auffahren statt hart abzubremsen, nur um einem Bremsen-Event zu entgehen. Was für ein Humbug! Der Telematik-Tarif mag hinsichtlich seiner Bewertungskriterien Schwächen aufweisen. Dessen ungeachtet sollte man sich von dem Gedanken verab - schieden, ein einzelnes Event könne den Score nachhaltig in den Keller drücken. Die Summe der Events ist entscheidend. Ein Fahrer, der öfters in die Bredouille kommt, fährt wenig vorausschauend und sollte akzeptieren: hier herrscht Verbesserungspotential.
Telematik-Tarif = Datenaustausch
Datenschutz; der gläserne Fahrer? Gesetzt den Fall, ein Fahrer wird in einen Unfall verwickelt, dürfen dann die gesammelten Telematik-Daten von dem Versicherer ausgelesen und ggf. gegen den Fahrer verwendet werden? Diese und ähnliche Fragen geistern durch viele Foreneinträge, wobei es Stimmen gibt, die jeden für verrückt erklären, der ein Telematik-System im Fahrzeug platziert. Von „Überwa - chung“ ist die Rede. An derlei Diskussionen wollen wir uns nicht beteiligen. Aus zweierlei Gründen. Zum einen ist jeder Neuwagen mit einer Typzulas - sung nach April 2018 in der Europäischen Union bereits mit einem Telematik- System ausgerüstet; unabhängig von Hersteller, Modell oder Preisklasse. Das System nennt sich eCall , ein Notrufsystem , das bei einem schweren Unfall vollautomatisch einen Notruf mit der genauen Positionsangabe an die nächste entsprechend ausgerüstete Rettungsleitstelle absetzt. Zum anderen ist im Mai 2018 das neue Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) in Kraft getre - ten, dass personenbezogene Daten vor Missbrauch schützt. Wer diesen Schutz nicht mit seiner Unterschrift freiwillig und blauäugig aushebelt, befin - det sich auf der sicheren Seite. Was viele Autofahrer nicht wissen: Moderne Autos sind mittlerweile wahre Datenkraken. Dutzende Sensoren sammeln viel mehr Infos als die KFZ Tele - matik: Kilometerstand, Reifendruck, Verbrauch, Bremsvorgänge, Position der Sitze, Motorlast, Drehzahl, Temperatur, Batteriespannung, Füllstände von Kühlmittel, Wischwasser und Bremsflüssigkeit. Dies alles wird mit Datum, Uhrzeit und Position an den Hersteller gesendet - oft im Minutentakt. Natür - lich sind auch diese Daten anonymisiert und unterliegen dem Datenschutz. Niemand muss befürchten, dass die Telematik „petzt“. Eine Ausnahme aller - dings gibt es. Wird der Fahrer einer schwerwiegenden Straftat bezichtigt, erhält der Staatsanwalt Einsicht. In das eCall-Protokoll als auch in die KFZ- Telematik.
Für wen lohnt sich ein Telematik-Tarif? Wie eingangs erwähnt, lohnt sich der Telematik-Tarif ganz besonders für den jungen Fahrer mit hoher Versicherungsprämie. Hier wirken sich 30% Rabatt auf die regulär zu zahlende Rechnung am stärksten aus. Mit zunehmendem Schadensfreiheitsrabatt reduziert sich der zu erwartende Bonus, so dass man bei einigen Anbietern sehr genau hinsehen sollte, bevor man den beste - henden Vertrag ändern möchte. Unter Umständen ist ein Vertrag mit hoher Schadensfreiheitsklasse günstiger als ein Telematik-Tarif. Dieses Problem kennt der Versicherer HUK24 nicht. HUK24 gewährt 5% Start-Bonus auf die (bestehende) KFZ-Haftpflichtversicherung und Kasko - unabhängig von der Fahrweise. Der Start-Bonus gilt so lange, bis der Folge- Bonus berechnet werden kann. Dann sind bis zu 30% Bonus möglich - abhängig vom Fahrverhalten. Unser Rat: Bedenken Sie, dass das Telematik-System Fahrer abwertet, die sich häufig während der rush hour im dichten Straßenverkehr bewegen. Glei - ches gilt für Nachtfahrten. Piloten, die kurvige Strecken gerne mal sportlich umzirkeln, werden den Maximal-Bonus wohl auch nie erreichen. Ansonsten gilt: Holen Sie ein verbindliches Angebot ein. Es gibt nichts zu verlieren.
Angebot / Vertragsabschluss / Lieferung des Sensors Auf der Internetseite https://www.huk24.de/tarifrechner/pkw/ihr-auto stellt HUK24 einen Tarifrechner bereit. Dieses Web-Angebot richtet sich in erster Linie an Neukunden. Bestandskunden öffnen in ihrem Account den betreffen - den KFZ-Vertrag, geben im Änderungsformular ihre Wünsche ein und erhalten umgehend die aktualisierte Versicherungsprämie mitgeteilt. Da wir unseren Wagen ohne Telematik zugelassen hatten, prüften wir, wie sich eine Vertragsänderung auf Telematik-Tarif auswirken würde. HUK24 gewährte uns mit dem Start-Bonus einen Rabatt in Höhe von 7,9%. Wir schlossen die Tarif - änderung ab und harrten der Dinge, die da kommen mögen. HUK24 beschreibt das Prozedere wie folgt:
Sparen mit Telematik Telematik = Fahrten im dichten Straßenverkehr Telematik = Fahrten in der Nacht Telematik = Sportliches Fahren
Um den Sensor erstmalig zu aktivieren, wird die kleine Taste oben rechts betätigt. Die LED leuchtet auf und quittiert die erfolgreiche Verbindung. Eine Kritik wollen wir an dieser Stelle nicht verschweigen: Sollte die Batterie im Telematik Sensor schwach werden, muss der Kunde Ersatz anfordern. Ein Austausch der Batterie ist nicht möglich. Zeitgemäß und nachhaltig ist das nicht.
In vier Schritten zum Telematik Tarif Plus
Vier Tage später erhielten wir auf postali - schem Weg ein Schreiben mit der Auffor - derung, die App HUK Mein Auto auf unser Smartphone zu laden. Das Schrei - ben enthielt eine entsprechende Anlei - tung als auch einen Registrierungscode. Wir folgten der Anweisung, registrierten uns und erhielten wenige Tage drauf den Telematik Plus Sensor per DHL zuge - sandt. Das Starterpaket besteht - wie man hier sieht - aus einem Pappschuber, der erahnen lässt, wie klein und handlich der Sensor ist. Er misst 5 Zentimeter im Quadrat bei einer Stärke von 8 Millime - ter. Auf der Rückseite des Sensors befin - den sich zwei Klebepads. Windschutzscheibe dort entfetten, wo man den Sensor anbringen möchte > Schutzfolie von den Klebepads entfernen > Sen - sor positionieren > andrücken > fertig.
So kommt der Telematik Plus Sensor zu Ihnen nach Hause Der HUK 24 Telematik-Sensor im Fahrzeug
Telematik-App HUK - Mein Auto Die Telematik-App HUK - Mein Auto ist übersichtlich, gut strukturiert und benutzerfreundlich. Bereits bei der Anmel - dung wird der Anwender mittels einzelner Seiten durch die Registrierung geführt, so dass nie eine Überfrachtung an Informationen zu befürchten wäre. Gleiches gilt für das digitale Begleitmaterial. Auf der Webseite So _ richten _ Sie _ Telematik _ Plus _ ein stellt HUK-Coburg dem Anwender eine Schritt-für-Schritt-Anleitung als auch ein Hilfeportal zur Verfügung. Vorbildlich: Jede einzelne Seite der App ist mittels Screenshot dokumentiert. Wir stellten dem Support eine kniffelige Detailfrage, die binnen kürzester Zeit beantwortet wurde. Da gibt es nichts zu meckern.
Unsere persönliche Erfahrung mit dem HUK24 Telematik-Tarif Wir sind keine Schleicher im Straßenverkehr, aber auch keine Raser. So zumindest beurteil - ten wir gegenseitig unsere fahrerischen Quali - täten, als wir Mitte Dezember den Telematik- Sensor an die Windschutzscheibe klebten. Neugierig, ob das System funktioniert, unter - nahmen wir eine Testfahrt. Wir starteten in Wertheim, fuhren auf die A3 und los ging´s Richtung Offenbach am Main. Nach ca. 70 km verließen wir die Autobahn in Höhe Oberts - hausen. Die Ausfahrt (siehe Google Maps) führt nach einem kurzen Auslauf in eine rechts/links Kurvenkombination, dann in eine extrem zulaufende Rechtskurve gefolgt von einer weit auslaufenden Linkskurve. Und genau an dieser Stelle unterstellte uns wenig später die Telematik-App ein Lenken-Event (siehe Screenshot). Was mich als Fahrer anfänglich wurmte, relativierte meine Frau. Ja, ich hatte die Ausfahrt „zackig“ genommen. Nicht so, dass ich die zulässige Höchstge - schwindigkeit überschritten hätte, aber halt „sportlich“. Gab es eine Gefährdung? Drohte der Wagen auszubrechen? Keineswegs! Die Straße war trocken. Gegenverkehr gab es keinen. War ich zu schnell unterwegs? Nein. Das System bescheinigte ein Lenken-Event, kein Tempo- Event. Meine Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 72,7 km/h - wie die Angaben oben links im Screenshot beweisen. Die erste Testfahrt führte zu einem Aha-Effekt, der sich einen Tag später kon - kretisierte. Diesmal auf der Landstraße. Und zwar am Kloster Triefenstein Kreuzung Triefensteiner Straße / Am Klosterberg. Da kaum wer die Strecke kennen dürfte, hier ein Link , der die örtliche Gege - benheit auf Google Maps zeigt. Die schmale Landstraße, die in den Kloster - berg einmündet, verfügt über merklich Gefälle, so dass man hier nach der Kurve dann doch ein bisserl stärker auf der Bremse steht. HUK24-Telematik attestierte ein Bremsen- Event . Hatte ich zu stark gebremst? Nun, in dem Moment, als ich abbiegen wollte, kam ein Fahrzeug den Klosterberg hoch - ich musste abbremsen, um dieses Fahrzeug passieren zu lassen. Hätte ich durch vorausschauendes Fahren dieses Bremsmanöver vermeiden kön - nen? Nein. Der Klosterberg führt in einer engen Kurve den Berg hoch, so dass man ein Fahrzeug frühestens in der Kurve ausmachen kann. Dann heißt es: bremsen. Eine alltägliche Situation an dieser Kreuzung. Zwei Events an zwei Tagen?! Eines war klar: Sollte das so weitergehen, wür - den wir die 30% Rabatt niemals erhalten. Tatsächlich rutschte unser Score in der ersten Woche von 100 auf 90. Dies entspricht einem Folgebonus in Höhe von 25%. In Zahlen aus - gedrückt, betrüge die Ersparnis ca. 83 Euro. Also alles halb so wild? Alles halb so wild! Unsere Empfehlung, sich die Einzel-Events nicht so sehr zu Herzen zu nehmen, kommt nicht von ungefähr. Das Telematik-System ist keine KI, kann nicht differenzieren zwischen gerecht und ungerecht. Wenn man diesen Fakt toleriert, stellt sich ein positiver Effekt beim Fahren ein. Wir achten seitdem sehr viel mehr auf Geschwindigkeitsbe - grenzungen, versuchen, frühzeitiger zu bremsen usw. usf. So verkehrt ist das nicht. Die Frage ist nur, ob diese Entschleunigung auf Dauer trägt, oder ob man die Telematik nicht irgendwann als Gängelung erachtet. Die Zeit wird es zeigen.
Screenshot Hilfeportal HUK 24 App Mein Auto
Zu Testzwecken installierten wir die App auf einem iOS und Android Smart - phone. Nennenswerte Unterschiede fanden wir keine, stellten aber fest, die zweite Installation hat Vorteile. Warum? Weil wir das iPhone ausschließlich als Autotelefon nutzen, während das Samsung für die Jackentasche gedacht ist. Auf diese Weise können wir abends auf dem Sofa sitzend auch mal in der App stöbern, ohne zuvor ans Fahrzeug zu müssen. Aber es gibt noch einen weiteren, nicht unwesentlichen Vorteil: Da die App während der Fahrt ständig mit dem Telematik-Sensor kommuni - ziert und das Handy GPS-Empfang benötigt, wird der Akku des Handys stark beansprucht. Unser „Autotelefon“ ruht auf einer induktiven NFC-Ladestation. Aus Fahrtzeit wird Ladezeit. Da gibt es keine Probleme. Anderes schaut das aus, liegt das Handy mal eben in der Mittelkonsole oder sonst wo im Fahr - zeug. Ohne Stromzufuhr (zum Beisiel per USB-Kabel) sind Langstreckenfahr - ten nicht zu bewältigen.
Telematik > Lenken-Event Telematik > Bremsen-Event Telematik > Mein Fahrwert
Zwischenfazit nach 4 Wochen Wie der Telematik-Algorithmus Fahrdaten gewichtet, konnten wir bis dato nicht abschlie - ßend klären. Laut Verbraucherzentrale Stand 2019 könnten sich die Events wie folgt auf den Gesamt-Score auswirken: Bremsverhalten = 30 Prozent Beschleunigung = 20 Prozent Kurvenverhalten = 20 Prozent Geschwindigkeit = 10 Prozent Tag, Zeit und Straßenart = 20 Prozent Die Werte sind spekulativ. Wir fanden bei unserer Recherche keine verlässliche Quelle, die Versicherer halten sich bedeckt. Wie der Gesamtfahrwert errechnet wird, bleibt geheim. Ebenso die Frage, wie schnell ein negativer Event durch regelkonformes Fahren wieder ausgemerzt werden kann. An dieser Stelle greift unsere eigene Auswertung. Nach Vollendung der ersten bis hin zur vier - ten Testwoche absolvierten wir sämtliche Fahrten ohne Negativ-Event. Dies führte zu einem Fahrwert in Höhe von 98. Wie man aus dem Screenshot ersehen kann, verläuft die abfallende Trendlinie im Diagramm Meine Entwick - lung merklich steiler als die Trendlinie für den positiven Verlauf, wobei unsere Kilometerleistung fast 3x so hoch war. Nach einem Negativ-Event muss man für eine gute bzw. bessere Beurteilung also merklich „strampeln“.
Telematik > Mein Fahrwert nach 4 Wochen
Fehlermeldung in Woche 5 = Bonus in Gefahr? In der 5. Woche erhielten wir folgende War - nung: Durch zu viele Fahrten ohne Smart - phone gerät Ihr Bonus in Gefahr . Da unser Smartphone fest in der induktiven NFC-Lade - station verbleibt, konnten wir uns diese Fehler - meldung nicht erklären. Also glichen wir das händisch geführte Fahrtenbuch mit den App- Fahrdaten ab und stellten fest, im Fahrtenbuch tauchte eine Kurzstrecke auf, die in der App nicht gelistet war. Wie konnte das sein? Jene Kurzstrecke, von der hier die Rede ist, fand kurz nach Neujahr statt. Zuvor hatte der Wagen einige Tage gestanden. Womöglich hatte sich der Smartphone-Akku in diesem Zeitraum entleert? In der Tat ist der iPhone-Akku nicht für seine Laufzeitstärke bekannt - was hier aber nicht Thema sein soll. Thema ist, dass die App mit dieser Warnungen maßlos überzog. Von zu vielen Fahrten ohne Smartphone konnte keine Rede sein. Laut Fahrtenbuch fehlte eine Wegstre - cke von unter 9 km. Drei Tage später wiederholte sich der Fehler. Während die Fahrt zum Ziel aufgezeichnet wurde, fehlte die komplette Heimreise. Und diesmal hatten wir vor Fahrtbeginn den Ladezustand des Akkus geprüft. 90% Kapazität. Ein Blick in die App unter der Registerkarte Hilfe und Kontakt beendete das Rätselraten. HUK24 teilte mit, dass mit dem Update auf iOS15 Probleme bei der Fahrtaufzeichnung auftreten, die man nicht ohne Weiteres beheben könne. Die Ursache läge an der Betriebssystemversion und allein Apple könne den Fehler beheben. Zurzeit könne HUK keine verlässliche Fahrtauf - zeichnung sicherstellen. Halten wir fest: HUK24 warnte, unser Bonus sei in Gefahr, da wir ohne Smartphone unter - wegs gewesen seien, schrieb zugleich im Support, dass unser Smartphone (bzw. dessen Betriebssystem) die Störquelle sei und fand den Schuldigen nicht bei sich selbst, sondern bei Apple. Die Frage, ob die App an das Betriebssystem angepasst werden muss, oder das Betriebssystem an die App, mag ein Infor - matiker beantworten. Tatsache ist, so richtig rund läuft es mit der Telematik nicht.
Telematik > Folge-Bonus in Gefahr HUK24-Telematik Fehlfunktion mit Apple iOS15
Das Tempomat-Problem (Tempomat & Limiter) Unter dem Slogan „Mit Abstand mehr Sicherheit“ bietet Mercedes Benz den Abstands-Assistenten DISTRONIC an. Dieser Assistent kann den vom Fahrer eingestellten Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einhalten und entlastet den Fahrer zum Beispiel bei Autobahnfahrten oder im Stop-and-go-Verkehr. Das System beschleunigt und bremst selbstständig ab. Ich nutze den Tem - pomat und den Limiter recht häufig, insbesondere bei Nachtfahrten, wenn die Autobahn leer ist. Dazu gebe ich das Wunschtempo vor und der Tempo - mat übernimmt die Regelung. Der Limiter erkennt die Verkehrszeichen „Zulässige Höchstgeschwindigkeit“ und drosselt bei Bedarf das Tempo. Leider attestiert die HUK24-Telematik den Mercedes Benz Assistenten ein Sicherheitsproblem. Beschleunigt der Mercedes z.B. nach einem Verkehrs - schild „Zulässige Höchstgeschwindigkeit 70 km/h“ auf die zuvor program - mierte Höchstgeschwindigkeit von 130km/h, wird der Fahrer mit einem Beschleunigung-Event abgestraft. Für das DISTRONIC-Paket verlangt Mercedes einen Aufpreis in Höhe von 2.296,70€ Aufpreis (E-Klasse Coupe Stand 2021-22). Tempomat und Limiter sind serienmäßig verbaut. Laut Fachpresse funktionieren diese Assistenten ohne Fehl und Tadel - nur HUK24 ist an dieser Stelle anderer Meinung. Betrifft dieses Problem allein Mercedes oder sind auch andere Marken betrof - fen? In der Zwischenzeit haben wir mehrere Zuschriften erhalten von Fahrern unterschiedlichster Autotypen mit gleichen Erfahrungswerten.
Fortsetzung folgt…. Liebe Leser. Wir werden an dieser Stelle langfristig über unsere Erfahrungen berichten. Schauen Sie wieder rein. Das würde uns freuen. Sollten auch Sie Interesse an dem HUK24 Telematik-Tarif haben, folgen Sie bitte diesem Link . Vielen Dank
Das Überholproblem bei Fahrten über Land Wir sind im obersten Zipfel Baden-Württembergs heimisch, dort, wo die Tau - ber in den Main mündet. Der hügelreiche Spessart liegt in der Nachbarschaft. Die Landstraßen sind schmal und kurvenreich. Je nach Tages- und Jahres - zeit tummeln sich der Güterverkehr und landwirtschaftliches Gerät auf den Straßen. Der Überholvorgang von langsam vorausfahrenden Traktoren - z.B. während der Weinlese - ist keine Ausnahme, vielmehr die Regel. Was sagt die Telematik-App zu derlei Überholvorgängen? Nun, im besten der Fälle kommt es zu keinem Event, aber in Sachen Beschleunigung rasselt unsere Bewertung bei Überlandfahrten regelmäßig in Richtung Keller. Wir reden hier von einer kurzen Beschleunigung von ca. 30 km/h auf die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h, wobei das Gaspedal nicht vollends durchgetreten wird - also ohne Kickdown. Weder schaltet das (Auto - matik) Getriebe mehrere Gänge runter, noch heult der Motor unter hoher Drehzahl auf. Wir reden von einem zügigen Überholvorgang, nicht von Rase - rei. Einmal mehr bleibt zu konstatieren, dass der Telematik-Sensor sehr sensibel reagiert. Die Frage, ob dieses Sensibilität angemessen ist, können wir nicht beantworten.