Während   mein   Großvater   mit   seinem   Porst   Gründermodell    aus   dem   Jahr   1928   über Jahrzehnte   hinweg   die   Welt   auf   Glasplatten   bannte,   unternahm   mein   Vater   seine   ersten Gehversuche   in   Sachen   Fotografie   mit   der   legendären   Agfa-Box ,   um   sich   dann   in   den 50er   Jahren   die   nicht   minder   legendäre   Reporter-Kamera   Leica   IIIf    zu   gönnen.   Unnötig zu   erwähnen,   dass   auch   er   seinen   Schatz   über   35   Jahre   hinweg   ausgiebig   nutzte   und nicht    im    Traum    daran    dachte,    nach    einigen    Jahren    das    Equipment    zu    wechseln. Weshalb   auch?   Die   Leica   IIIf   kam   in   Ihrer   analogen   Technik   so   ausgereift   daher,   dass sie   sich   bis   heute   mit   wesentlich   moderneren   Kleinbild-Apparaten   messen   kann.   Nicht zuletzt aufgrund der ausgezeichneten Optik aus Wetzlar.
Kurzum:   der   Bazillus   erwischte   mich   frontal.   Binnen   eines   halben   Jahres   hatte   ich   annä - hernd   50   Kugelpanoramen   beisammen.   Der   Wunsch   nach   einem   professionellen   Stativ manifestierte   sich,   je   mehr   mein   noch   gar   nicht   so   altes   Cullmann   Stativ   Typ   2800   zu wackeln   begann.   Und   abermals   hatte   ich   Glück.   In   einem   bekannten   Auktionshaus   ge - lang    mir    2010    der    Kauf    eines    gebrauchten    Manfrotto    745B     inklusive    nivellierbarer Mittelsäule   MDeVe    plus   Tragetasche   MBAG   80N .   Kaufpreis:   100   Euro.   Parallel   dazu begann   ich   mit   der   Konstruktion   eines   CNC   gefrästen   Nodalpunktadapters,   da   ich   keine Kauflösung   fand,   die   all   meine   Bedürfnisse   abzudecken   verstand.   So   langsam   musste ich    einsehen,    an    Panoramen    unter    schwierigen    Lichtverhältnissen    oder    gar    an Nachtaufnahmen   war   mit   meinem   vibrierenden   Aluminiumwinkel   nicht   zu   denken.   Zwei Wochen   benötigte   ich   für   die   Konstruktion,   drei   weitere   Wochen   vergingen   mit   der Fertigstellung      sämtlicher      Teile.      Darüber      hinaus      musste      ich      einen      kleinen Konstruktionsfehler   ausbügeln,   denn   einrastende   Kugelstücke   exakt   auszulegen,   ist nicht   so   profan   wie   gedacht.   Dann   allerdings   begann   die Arbeit   richtig   Spaß   zu   machen. Dank   der   nivellierbaren   Mittelsäule   konnte   ich   mein   Stativ   im   Bruchteil   einer   Sekunden positionieren.   Mittels   der   Rastnocken   konnte   ich   blind   arbeiten   und   musste   nicht   länger den   Sucher   bemühen.   Burgen,   Schlösser,   Kirchen   und   Landschaftsaufnahmen   waren meine bevorzugten Ziele.
Nikon D5000 (2009) Preis = ca. 579 € Digitale Spiegelreflexkamera 4.288 x 2.848 Bildpunkte
Das    Bild    rechts    außen    zeigt    meine Nikon Ausrüstung,   das   Bild   daneben   die Low    Cost    Lösung    meines    Vaters    auf Basis der Panasonic Lumix TZ-4 . Beide Systeme haben ihre Vorzüge. Während    die    Lumix    eine    ausgezeich - nete     Reisebegleiterin     ist,     kennt     die Nikon   D5000   mit   dem   18er   Weitwinkel- objektiv   kaum   eine   Hürde,   die   sie   nicht zu    nehmen    wüsste.    Einzig    bewegte Menschenmassen    stellen    ein    Problem dar.    Die    Lumix    indes    scheitert    an    zu hartem   Gegenlicht   und   will   gut   durch - dacht eingesetzt werden. Mir    wurde    bewusst,    ich    hatte    meine Möglichkeiten    voll    ausgeschöpft.    Jetzt sollte   ein   weiterer   Schritt   folgen,   wollte ich   die   Grenzen   der   Panoramafotografie weiter ausloten.
Zum   Jahresanfang   2012   erwarb   ich   ein   Fisheye-Objektiv.   Und   zwar   ein   Mittelklasse- Fisheye   der   Marke   Sigma.   Nicht   das   aktuelle   Modell   f3,   sondern   das   etwas   lichtschwa - che   Vorgängermodell,   das   den   Vorteil   hat,   am   Nikon-DX-Sensor   mit   Crop   1,5   über   180° abzubilden   ( Sigma   8mm   Fisheye   f4 ).   Das   heißt,   für   ein   Panorama   benötigte   ich   vier Bilder   und   erreichte   mit   diesen   vier   Aufnahmen   eine   Panorama-Auflösung   von   ca. 8200x4100     Pixel.     Diese     Qualität     genügt     in     der     Regel     für     eine     saubere Webpräsentation.   Zudem   hat   man   im   Vergleich   zu   einem   Weitwinkel   weniger   Probleme mit   Blendenflecken   und   kann   “fast”   bedenkenlos   in   die   Sonne   fotografieren.   Neben   der angenehmen   Tatsache,   das   sich   die   Anzahl   der   Einzelaufnahmen   auf   ein   Minimum   re - duziert   und   man   somit   in   der   Lage   ist,   schnell   ändernde   Situationen   festzuhalten,   muss man    allerdings    auch    respektieren,    das    die    Bildqualität    abnimmt,    je    kürzer    die Brennweite   wird.   Profis   favorisieren   aus   diesem   Grund   das   Nikkor   AF-G   DX   2,8   /   10,5 in   der   Panoramafotografie,   doch   dieses   Objektiv   ist   auf   dem   Gebrauchtmarkt   rar   und unverschämt   teuer.   Dessen   ungeachtet   beobachte   ich   immer   wieder   mal   die   eine   oder andere Auktion. Man weiß ja nie......
Wer   meint,   das   Erstellen   eines   Kugel- panoramas   sei   mit   einem   Fisheye   frei von   Problemen,   sollte   sich   vor   dem   Kauf sehr    genau    informieren.    Nicht    nur    die preiswerten   Modelle   zaubern   gerne   mal grüne    und    rote    Farbsäume    (Farbquer- fehler)   ins   Bild. Auch   kann   die Aufnahme bedingt   durch   Farblängsfehler   unscharf und   dunstig   wirken.   Hier   muss   man   sich einlesen     und     lernen,     wie     man     zum Beispiel    eine    chromatische    Aberration erfolgreich   beseitigt. Trotz   aller   Euphorie erstelle       ich       Innenaufnahmen       von Kirchen      nach      wie      vor      mit      dem Weitwinkel-Objektiv.  Das   große   Bild   links   zeigt   meinen   zwei - ten     Nodalpunktadapter     im     Eigenbau . Dieser    Panoramakopf    ist    speziell    auf das   Sigma   Fisheye   abgestimmt.   Diese Lösung   ist   im   Vergleich   zu   meinem   ers - ten   Eigenbau   leicht,   handlich   und   dank der   eingebauten   vier   Raststücke   schnell zu bedienen. Wer         mit         einer         vergleichbaren Ausrüstung      fotografiert,      sollte      über einen   guten   Fernauslöser   verfügen.   Die Reichweite   einer   Infrarot-Lösung   ist   auf wenige   Meter      begrenzt   und   funktioniert Hochkant    oftmals    gar    nicht.    Sehr    viel besser    geeignet    ist    ein    Funkauslöser. Doch   Vorsicht.   In   vielen   Funkauslösern sind      Sonder-Batterien      verbaut.      Der Funkauslöser       von       Oppilas       nimmt Standardbatterien    und    Akkus    auf    und verdient   aus   diesem   Grund   meine   volle Empfehlung. Mit   Kauf   des   Manfrotto   680B    Mitte   2012 werden   die   Kenner   unter   Euch   wissen, wohin   der   nächste   Schritt   mich   führte. Eine    Reise    in    die    norwegische    Fjord- und   Bergenwelt   animierte   mich   zum   Bau eines    dritten    Adapters.    Das    Bild    links zeigt    meinen    Wanderstock    bestehend aus     einer     simplen     Blechkonstruktion. Dieser    Adapter    ist    abermals    auf    die Nikon      D5000      mit      aufgeflanschtem Fisheye        ausgelegt,        wobei        zwei Festanschläge   die   Position   der   Kamera klar    definieren.    Eine    Justagearbeit    ist nicht   erforderlich.   Zum   Wandern   passen Kopf    und    Kamera    in    die    Tragetasche MBAG   80.   Wer   mehr   erfahren   will,   folgt diesem Artikel: Kugelpanoramen vom Einbeinstativ . Ende    2012    kochte    die    Gerüchteküche hoch.     Nach     Erscheinen     der     Nikon D3200    musste    die    Mittelklassekamera D5200   unweigerlich   in   den   Startlöchern stehen.    Doch    aus    welchen    Gründen auch   immer   verpasste   Nikon   das   lukra - tive    Weihnachtsgeschäft.    Erst    Anfang Januar   2013   war   die   Nikon   D5200   liefer - bar.     Und     sie     hatte     einen     schweren Stand.    Die    schlechten    Testergebnisse des     24     MPixel     Sensors     der     Nikon D3200   schreckten   potentielle   Käufer   ab. Es   dauerte   Zeit,   bis   durchsickerte,   das die   beiden   Sensoren   von   unterschiedli - cher   Qualität   sind.   In   diesem   Zeitfenster rutschten   die   Preise   in   den   Keller.   Ich kaufte   die   Kit-Ausführung   mit   Nikkor   18- 55 VR.
Die   Frage,   ob   sich   der   Wechsel   zur   D5200   lohnte,   wurde   in   dem   Artikel   Weitwinkel   versus   Fisheye-Objektiv    mit   einem   eindeutigen Ja    beantwortet.    Das    Sigma    scheint    an    dem    24    MPixel    Sensor    in    einer    völlig    anderen    Liga    zu    spielen.    In    Sachen    Schärfe, Abbildungsqualität   und   Pixelgröße   hält   ein   D5200   Fisch-Panorama   den   Vergleich   mit   einem   D5000   Weitwinkel-Panorama   stand. Erstklassig!   Darüber   hinaus   ermöglicht   der   bordeigene   HDR-Modus    der   D5200   völlig   neue   Einsatzmöglichkeiten.   Schade   nur,   dass sich   dieser   Modus   nicht   dauerhaft   einstellen   lässt.   Nach   jeder Aufnahme   muss   der   HDR-Modus   erneut   aktiviert   werden.   Ein   weiterer Wermutstropfen:    Nikon    verrückte    das    Stativgewinde    um    wenige    Millimeter.    Dementsprechend    musste    ich    all    meine   Adapter dementsprechend nacharbeiten.
Apropos    Adapter.    Mit    dem    links    darge - stellten   VR-Saugnapf   System   verfüge   ich seit    Mitte    2014    über    einen    kleinen    und nützlichen    Helfer    für    außergewöhnliche Panoramen.    Mithilfe    dieses    Eigenbaus konnte   ich   mich   zum   Beispiel   im   Inneren eines   Feuerwehrautos   drehen.   Mein   Dank gilt    der    Freiwilligen    Feuerwehr    Kreuz- wertheim,   die   mir   den   Zugang   zu   ihrem Tanklöschfahrzeug     TLF     16/25     ermög - lichte.     Das     Panorama      wurde     in     der Zwischenzeit   mehrfach   prämiert.   Die   ent - sprechende   Bauanleitung   für   den Adapter finden    Sie    hier .    Während    man    sich    mit dem   VR-Saugnapf   System   auf   engstem Raum   bewegen   kann,   will   das   Hochstativ VR-System   hoch   hinauf   Die   ausziehbare Teleskopstange       stammt       aus       dem Fachhandel    für    den    Reinigungsbedarf. Sie    reicht    zu    einer    Höhe    von    bis    zu    6 Metern   und   ist   mit   einem   Packmaß   von 1,90   Meter   noch   gut   zu   transportieren.   Im Verbund   mit   einem   einfachen   Blechwinkel kostet   die   Gesamtkonstruktion   keine   100 Euro.    Die    Bauanleitung     beinhaltet    ein Video-Clip .
Am   Anfang   des   Jahres   2015   feierte   die   Leica   IIIf   meines   Vaters   ihren   60ten Geburtstag.   Wir   erweckten   die   alte   Dame   aus   ihrem   Dornröschenschlaf,   gönnten ihr   ein   35mm   Weitwinkelobjektiv   (Zorki   Jupiter-12)   und   montierten   sie   auf   das frisch   im   Fachhandel   erhältliche   Novoflex   VR-System   Slim.   Mit   einer   analogen Kamera   aus   dem   Jahr   1954   zum   Kugelpanorama?   Ob   das   gelingt?   Zum   ersten Mal   in   der   Geschichte   dieser   Homepage   konnten   die   Leser   über   mehrere   Monate hinweg   den   Werdegang   eines   Projekts   zeitnah   verfolgen,   kommentieren   und   kriti - sieren. Das Ergebnis unserer Arbeit finden Sie  hier . Was   gibt   es   noch   zu   berichten?   Mein   Vater   erstellte   mit   seiner   geliebten   Lumix TZ-4   über   355   Panoramen   (das   entspricht   13.490   Auslösungen)   und   hat   sich nach   5   Jahren   intensiven   Gebrauchs   zum   Kauf   einer   Panasonic   Lumix   LX3    ent - schlossen.   Dieses   Modell   verfügt   über   einen   vollwertigen   M-Modus   inkl.   manuel - lem    Fokus.    Die    LX3    ist    mit    ihrem    weitwinkellastigen    Objektiv    (24mm)    eine Spezialistin,   auf   die   es   sich   einzulassen   lohnt.   Dazu   trägt   nicht   nur   die   hochwer - tige   Verarbeitung   bei,   sondern   auch   das   Systemkonzept   sowie   das   hervorra - gende Objektiv und nicht zuletzt die sehr gute Bildqualität.

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Totalschaden 2016 Beim    Versuch,    von    einer    schmalen    Stahlbrücke    aus    ein    Panorama    zu    erstellen,    geschieht    das    Unglück.    Die    Kamera    nebst Nodalpunktadapter   sind   auf   einem   ca.   3   Meter   langen   Monopod   montiert.   Ich   lege   das   ausgefahrene   Einbeinstativ   auf   das Brückengeländer   und   schiebe   den   VR-Kopf   langsam   von   mir   weg. Als   die   gewünschte   Position   erreicht   ist,   halte   ich   das   Stativbein mit   der   einen   Hand   fest,   während   ich   mit   der   anderen   Hand   den   Funk-Auslöser   aus   der   Jackentasche   krame.   Cliffhanger   nennt   man diese   Technik.   Im   fertigen   Kugelpanorama   erzielt   man   eine   Wirkung,   als   hätte   die   Aufnahme   frei   schwebend   über   dem   Abgrund stattgefunden.   Dummerweise   unterschätze   ich   den   Schwerpunkt.   Die   Kamera   kippt   nach   unten   weg.   Es   gelingt   mir   noch   das Monopod   mit   beiden   Händen   zu   packen,   doch   das   Geräusch   unter   mir   Sekunden   lässt   Schlimmes   erahnen.   Das   VR-System   war   ir - gendwo an der Brücke hart aufgeschlagen
Tatort:      Eisenbahnbrücke      in Wertheim,     die     den     Stadtteil Bestenheid    mit    dem    auf    der gegenüberliegenden   Mainseite befindlichen   Hasloch   verbindet. Dieses      Panorama      entstand kurz   vor   dem   Unglück   und   ist das   letzte   Panorama,   das   mit der     Nikon     D5200     entstand. Schaden:     Der     Stecker     des Fernauslösers   hatte   sich   quer gelegt    und    dabei    die    Buchse zerstört.    Schlimmer    noch:   Auf der    Linse    des    Fisheyes    zieht sich   ein   langer,   durchgehender Kratzer   sowie   eine   kleine,   aber tief   gehende   Kerbe.   Die   Kerbe erzeugt massive Bildfehler.
Der    langen    Rede    kurzer    Sinn:    Die    Nikon    D5200     geht    nach    über    400    Panoramen    in    Ruhestand.    Zumindest    in    Sachen Panoramafotografie.   Für   “normale”   Bilder   wird   sie   mir   noch   gute   Dienste   leisten.   Wem   es   ähnlich   ergeht:   Die   Reparaturkosten   der Buchse   liegen   bei   ca.   180   -   250   Euro.   Das   8mm   Sigma   Fisheye   f3,5   benötigt   eine   neue   Frontlinse.   Sigma   verlangt   ca.150   Euro   für den   Austausch.   Ggf.   würde   ich   im   kommenden   Winter   die   Linse   erneuern   lassen   und   bis   dahin   versuchen,   die   Bildfehler   (milchige Fehlstellen im Bild) zu retuschieren. Dann erreichte mich die Nachricht: ein Austausch ist nicht mehr möglich.
Dass    die    Nikon    D5300     auf    all    meine Nodalpunktadapter   passt,   war   eine   we - sentliche     Entscheidungshilfe     bei     der Frage,    ob    es    denn    wieder    eine    kleine APS-C   Nikon   aus   der   5000er   Serie   wer - den soll. Viele   meiner   Panoramafreunde   bevorzu - gen    derzeit    die    Sony    Alpha    7R    oder auch   die   7R   Mark   II.   Nach   einigem   hin und   her   entschloss   ich   mich   gegen   den Wechsel    ins    Lager    der    Vollformaten. Weshalb?    Weil    ich    der    Meinung    bin, dass   das   Quäntchen   mehr   an   Qualität   in keiner    Relation    steht    zum    Mehrpreis. Darüber   hinaus   kann   die   Nikon   D5300 mit   einem   Feature   punkten,   auf   das   ich nicht   verzichten   möchte:   das   voll   klapp- und     schwenkbare     Display.     Und     die Frage   ob   sich   der   Tiefenschärfenbereich eines   großen   Sensor   nicht   eher   kontra - produktiv   verhält   in   der   Panoramafoto- grafie, wird viel zu selten erörtert.
Das   Reisezoombjektiv   Sigma   18-300    ist   aufgrund   des   enormen   Brennweitenbereichs   ein   praktischer   Begleiter.   Die   Fokussierung erfolgt   erstaunlich   schnell.   Noch   erstaunlicher   ist,   dass   meine   beiden   Objektive   Nikkor   18-135   und   Sigma   70-300   keinen   sichtbaren Qualitätsvorsprung   in   Sachen   Bildqualität   abliefern   können.   Keine   Frage.   Festbrennweite   ist   immer   zu   bevorzugen.   Auf   Reisen jedoch   möchte   ich   keinen   Fuhrpark   mit   mir   herumschleppen   oder   feststellen   müssen,   das   ich   für   den   Moment   einer Aufnahme   mal wieder das falsche Objektiv angeflanscht habe. Die beiden Alt-Objektive sind verkauft.
Der     britische     Panoramakopf     Atome      von 360precision     ist    ein    kleines    mechanisches Meisterwerk   und   stellt   in   Sachen Aufbau   und Schnelligkeit    viele    andere    VR-Systeme    in den    Schatten.    Hier    entfällt    jede    Art    der Justagearbeit.    Das    Objektiv    wird    in    den Spannring    geklemmt    und    verbleibt    in    der Regel    auch    dort.    Nachteil:    Der    Spannring funktioniert     nur     mit     dem     dazugehörigen Objektiv.   Ein   weiterer   Nachteil:   360precision genießt   in   Sachen   Service   nicht   den   aller - besten Ruf. Im   Sommer   2016   wurde   der   Atome   inklusive Sigma   Fisheye   8mm   f3,5   (Nikon)   gebraucht angeboten.   Und   zwar   für   einen   Preis,   den man   nicht   selten   allein   für   das   Objektiv   auf den   Tisch   blättern   muss.   In   Anbetracht   mei - nes   defekten   Sigma   f4   schlug   ich   zu.   In   der Praxis   wird   sich   nun   zeigen,   ob   ich   weiterhin meinen    NPA-Eigenbau    Speedy    verwende, oder   ob   ich   dem   Atome   den   Vorzug   geben werde. An   welchem   VR-System   von   heute   an   un - sere   alte   Dame   Leica   IIIf   betrieben   wird,   zei - gen die nun folgenden Bilder: Der    PocketPANO    VARIO     von    Lutz    Müller Fototechnik    aus   Ilmenau   (Thüringen)   passt mit   einer   zusätzlichen   Schiene   von   Mengs wie   maßgeschneidert   -   und   da   dieser   kleine aber   feine Adapter   nicht   aus Aluminium,   son - dern   aus   einem   äußerst   widerstandsfähigem und     schwingungsarmen     Hochdrucklaminat gefertigt   ist,   können   wir   mit   der   Leica   IIIf   erst - malig   auch   Langzeitbelichtungen   realisieren. Der    PocketPANO    VARIO    ist    für    für    unter - schiedliche      Arten      von      Kompakt-      und Systemkameras      gedacht      und      lässt      in Sachen   Ausstattung    keine    Wünsche    offen. So     sind     u.     a.     an     beiden     Drehachsen Rotatoren   mit   einstellbaren   Rastwinkeln   ver - baut.   Dieses   Feature   ist   bei   2-3x   so   teuren Adaptern    keine    Selbstverständlichkeit.    Ein weiteres   Extra:   Möchte   man   ein   zusätzliches Bodenbild      aufnehmen,      kann      man      den Vertikalträger um 180° drehen. Fortsetzung folgt
Porst Gründermodell (1928) Preis = 18 Reichsmark Objektiv = Spezial-Aplanat 1:8 Negativformat 9x12 und 9,5x9 (Glas)
Agfa 44 “Preisbox” (1932) Preis = 4 Reichsmark Objektiv = Agfa Meniscus 1:11 Negativformat 6×9 Gehäuse aus Pappe
Bilder zum Vergrößern bitte anklicken
Leica IIIf RD (1953) Preis = 890 Deutsche Mark Wechselobjektiv M39 Summitar 5cm 1:2 Negativformat 24x36 Reporter-Kamera
Die 60er, 70er und 80er Jahre Sehr   ähnlich   erging   es   auch   mir. Auch   ich   begann   mit   einer Agfa   meine   ersten   Bilder   zu knipsen.   Die   Modellserie   Agfa   Isolette    wurde   von   1938   bis   1960   in   verschiedenen Ausführungen   mit   unterschiedlichen   Verschlüssen,   Objektiven   und   Suchern   gebaut   und dürfte   das   Einstiegsmodell   der   50er   und   60er   Jahre   gewesen   sein.   Übliche   Probleme der   Isolette   waren   ein   undichter   Balgen   (winzige   Löcher   in   den   Ecken)   und   ein   mit   der Zeit    unbeweglich    werdender    Fokussierring.    Nach    ein    paar    Jahren    des    Gebrauchs konnte   man   sich   mit   schwarzen   Klebestreifen   und   etwas   Fett   behelfen.   Dessen   unge - achtet   erlernte   ich   auf   der   Isolette   die   Basics   in   Sachen   Fotografie.   In   den   80er   Jahren folgte   dann   die   erste   analoge   Spiegelreflexkamera   aus   dem   Hause   Asahi.   Für   150   DM erstand   ich   eine   gebrauchte   Pentax   me   super    mit   Zeitautomatik,   K-Bajonett-Objektiv- Anschluss,   TTL-Mittelbetonung   und   Seiko-MFC-Metall-Lamellenverschluss.   Die   einge - stellten   Zeiten   wurden   komfortabel   im   Sucher   mittels   LED`s   angezeigt.   Über   5   Jahre hinweg   manifestierte   die   handliche   und   solide   verarbeitete   Pentax   meine   Leidenschaft, bis   ich   beim   freundlichen   Händler   von   nebenan   mit   einer   Kamera   konfrontiert   wurde,   die in   Sachen   Design   alles   bisher   dagewesene   in   den   Schatten   stellte.   Knapp   ein   Jahr nach   Markteinführung   konnte   ich   der   Versuchung   nicht   länger   widerstehen.   Wider   jede Vernunft   schlachtete   ich   das   Sparschwein   und   leistete   sie   mir:   die   Canon    T90 .   inkl. einem   50er   Canon-Objektiv   und   einem   Tokina   Schiebezoom.   Wenn   ich   mich   recht   ent - sinne,   kostete   allein   das   Gehäuse   950DM.   Im   Nachhinein   erwies   sich   die   Entscheidung aber   als   richtig,   denn   22   Jahre   lang   war   ich   hochzufrieden   mit   meiner   Canolani    und würde   sehr   wahrscheinlich   bis   heute   mit   ihr   fotografieren,   hätte   da   nicht   die   digitale Neuzeit revoltiert.
Agfa Isolette (1950) Preis = 98 DM Objektiv = Agfa Color Agnar 4,5 / 85 Negativformat 6×6
Kodak DC 210 plus (1998) Preis = ca. 850 € Digitale Kompaktkamera 1.152 x 864 Bildpunkte
Pentax me super (1980) Preis = 150 DM gebraucht K-Bajonett-Objektiv-Anschluss Spiegelreflexkamera (35 mm SLR)
Bevor   ich   den   Bogen   weiter   spanne,   möchte   ich   kurz   bei   der   alten   Technik   verweilen. Obwohl   die   Agfa-Box    in   Vergessenheit   geraten   sein   dürfte,   machte   sie   das   Knipsen populär     wie     kaum     ein     anderer     Fotoapparat.     Darüber     hinaus     steht     die     kleine Pappschachtel   für   ein   geniales   Marketing,   denn   Agfa   hatte   die   Idee,   die   Box   nicht einfach    zu    verkaufen.    Wer    eine    Box    haben    wollte,    musste    anfänglich    4    einzelne Markstücke    mit    den    Prägebuchstaben    A-G-F-A    für    ein    Tauschgeschäft    vorweisen. Lange   vor   Ablauf   des   Eintauschtermins   steigerte   diese   Aktion   den   Verkauf   der   Box   auf über 1.000.000 Exemplare und machte so den Firmennamen Agfa zu einem Begriff. Leica-Fotoapparate   konnte   man   zu   keiner   Zeit   zu   Schnäppchen-Preisen   ergattern,   wie das   Werbeprospekt   rechts   oben   aus   den   frühen   50er   Jahren   beweist.   In   der   einfachsten Ausstattung   kostete   die   Leica   IIIf    658,00   DM.   Wenn   man   bedenkt,   dass   das   mittlere Jahreseinkommen   im   Jahre   1950   in   etwa   3.400   DM   betrug,   muss   man   den   damaligen Verkaufspreis um den Faktor 10 potenzieren, um den heutigen Kaufwert zu ermitteln. 1998 = Meine erste Pixelschubse Apropos   Preis:   Meine   erste   Digitalkamera   kaufte   ich   1998.   Eine   Kodak   DC210   plus ,   die für    stolze    850    EURO    fabrikneu    über    den    Ladentisch    ging.    Eine    ernstzunehmende Alternative   zur   analogen   Fotografie   war   diese   Pixelschubse   aber   nicht.   Zwischen   dem Druck   auf   den Auslöser   und   der Aufnahme   verging   eine   Sekunde,   gefolgt   von   mehreren Sekunden   für   das Abspeichern   auf   die   CF-Karte.   Da   der   Fokuspunkt   der   Kodak   eher   im Nahbereich   lag,   sahen   Landschafts-   und   Architekturaufnahmen   dementsprechend   mat - schig aus. Die Kodak DC210 plus war nicht mehr als ein sündhaft teures Spielzeug.
2001 = Meine erste brauchbare Digitalkamera Die   Canon   PowerShot   G2    avancierte   bereits   bei   ihrer   Markteinführung   zu   einer   der   inter - essantesten    und    besten    Digitalkameras    auf    dem    Markt.    Mit    einer   Auflösung    von    4 Megapixeln-CCD,    3    Punkt-Autofokus    und    einer    Matrixmessung    ausgestattet,    konnte man   fast   genauso   präzise   arbeiten,   wie   mit   ihren   analogen   EOS-Schwestern.   Selbst Vollblutprofis   gerieten   in   Versuchung,   die   G2   als   kleine   und   leichte   Zweitkamera   im Gepäck   mitzunehmen   -   und   auch   ich   nutzte   die   Canon   drei   bis   vier   Jahre   lang   als   hand - liche,   praktische   Reisekamera.   Mit   einem   Verkaufspreis   von   850   EURO   schloss   sie   den Kreis   und   bestätigte   die   Aussage,   gute   Fotoapparate   kosteten   immer   schon   richtig   viel Geld.   Zugleich   löste   sie   eine   Hype   aus.   Die   Hersteller   begannen   sich   gegenseitig   mit immer   höheren   Pixelzahlen   zu   übertrumpfen   und   warfen   in   immer   kürzer   werdenden Zyklen   Modell   um   Modell   auf   den   Markt.   Seitdem   ist   der   Reiz   zum   Kauf   einer   neuen   Kamera   so   groß   wie   nie,   allerdings   ging   ein Stück   weit   auch   die   Glaubwürdigkeit   der   Branche   verloren.   Stimmt   es   wirklich,   dass   ein   Topmodell   bereits   nach   zwei   drei   Jahren Produktionszeit   technisch   überholt   ist?   Steht   eine   hohe   Anzahl   an   Pixel   (umgangssprachlich   Auflösung)   wirklich   für   eine   bessere Bildqualität?   Woher   rühren   die   hohen   Verkaufspreise   von   Topmodellen   im   Vergleich   zu   Mittelklassenkameras   bei   teils   identischer Elektronik   und   sehr   vergleichbarem   Materialeinsatz?   Nun,   die   Anzahl   an   Megapixel   hat   auch   heute   noch   einen   großen   psychologi - schen    Effekt    auf    den    Verbraucher.    Das    rührt    teilweise    von    den    Anfangsjahren    her,    als    die    “Auflösung”    noch    wirklich    ein Qualitätsmerkmal   war.   Parallel   dazu   erliegen   wir   nur   all   zu   gerne   dem   Irrglauben,   neuere   Modelle   müssten   technisch   ausgereifter sein   als   das   jeweilige   Vorgängermodell   -   und   sollten   demzufolge   die   besseren   Bilder   schießen.   Es   dem   wirklich   so?   Nur   eine   Frage von   vielen,   die   ein   Laie   schwerlich   beantworten   kann.   Wer   sich   hilfesuchend   an   einen   Großmarkthändler   wendet   oder   meint,   im Internet   mittels   Testberichte   und   Usermeinungen   weiter   zu   kommen,   gerät   alsbald   in   den   einen   oder   anderen   Glaubenskrieg. Genügt   eine   Kompaktkamera   oder   muss   es   wirklich   eine   Spiegelreflexkamera   sein?   Reichen   Superzoom-Kameras   an   Kameras   mit Wechselobjektiven   heran?   Übertrumpft   Canon   Nikon,   oder   Nikon   Canon?   Wo   stehen   Pentax,   Panasonic,   Sony   und   Co?   Taugen   Kit Objektive   was?   Oder   greift   man   nicht   besser   zu   einem   Objektiv   mit   Festbrennweite?   Und   wie   sind   die   sogenannten   Systemkameras einzuschätzen? Je tiefer man in die Materie eintaucht, um so konfuser wird es. Als   ich   mich   Mitte   2007   für   den   Kauf   einer   digitalen   Spiegelreflexkamera      entschloss,   war   ich   mehr   als   verunsichert.   Der   Schritt, meine   geliebte   Pentax   me   super ,   meine   Canon   T90 ,   meine   Kodak   DC210   plus    sowie   meine   Reisekamera   Canon   G2    zu   veräußern, um   mir   von   dem   Erlös   der   Schätze   eine   vernünftige   digitale   Spiegelreflexkamera   (kurz   DSLR)   zu   leisten,   war   nun   wirklich   nicht einfach. Um   es   kurz   zu   machen:   der   Deal   funktionierte.   Obwohl   mich   der   Verkauf   im   Herzen   schmerzte,   überwog   die   Tatsache,   dass   meine Schätze   eigentlich   nur   noch   verstaubten   und   mit   Ausnahme   der   Canon   G2    nicht   mehr   benutzt   wurden.   Die   digitale   Neuzeit   wollte erobert   werden.   Und   die   Frage,   mit   welchem   Modell   diese   Eroberung   stattfinden   sollte,   beantwortete   sich   zu   guter   Letzt   über   den Preis.   Drei   Modelle   standen   in   der   engeren   Wahl.   Drei   Modelle,   zwischen   denen   ich   mich   nicht   entscheiden   konnte.   Das   Angebot eines Onlinehändlers brachte den Zuschlag. Für knapp 100 Euro unter Neupreis erstand ich eine Nikon D40 als Vorführmodell.
Canon G2 (2001) Preis = ca. 850 € Digitale Kompaktkamera 2.272 x 1.704 Bildpunkte
2007 = Meine erste digitale Spiegelreflexkamera Die   Nikon   D40    stellte   anno   2007   das   günstigste   DSLR-Einstiegsmodell   neben   der   D50 dar   und   war   aufgrund   einiger   Features   nicht   ganz   unumstritten.   Die   Fotogemeinde   tat sich   besonders   mit   der   neuen   Objektiv-Generation AF-S   schwer,   die   fortan   mit   internem Fokusmotor   ausgestattet   war.   Ältere   Stangen-AF-Objektive   konnten   an   der   D40   nicht betrieben   werden.   Da   ich   keine   Nikon-Objektive   besaß   und   mich   dieser   Umstand   nicht betraf,   begeisterte   mich   die   Abbildungsqualität   dieser   extrem   kleinen   und   handlichen Kamera.    Sie    begleitete    mich    zum    Beispiel    nach    Norwegen    und    entfachte    meine Leidenschaft   für   die   Makro-   und   Tierfotografie   aufs   Neue.   Zu   diesem   Zeitpunkt   erwarb ich   ein   Sigma   Zoom-Objektiv   70-300    und   tauschte   ein   Jahr   später   das   Kit-Objektiv   18- 55 der D40 gegen das  Nikkor 18-135  ein.
Nikon D40 (2007) Preis = ca. 650 € Digitale Spiegelreflexkamera 3008 × 2000 Bildpunkte
Sigma 70-300 DG Macro (2008) Preis = ca. 129 €
Nikkor 18-135 (2009) Preis = ca. 245 €
2009 = Meine zweite digitale Spiegelreflexkamera Im   Nachhinein   betrachtet,   war   es   kein   Fehler,   mich   nach   Erscheinen   der   Nikon   D5000 im    Jahr    2009    von    dem    schwenkbaren    Display    und    der    Live-View-Option    des Nachfolgemodells   verleiten   zu   lassen.   Ich   verdanke   dem   Wechsel   zur   Nikon   D5000   eine   ganz   spezielle   Erfahrung.   Im   Sommer   2009   entdeckte   ich   im   Internet   bei   einem Hersteller   für   Jachten   ein   Kugelpanorama   und   war   auf   Anhieb   paralysiert   von   dieser faszinierenden   Art   der   Fotografie.   Nach   Wochen   des   Suchens   und   Einlesens   bastelte ich   aus Aluminiumprofilen   einen   primitiven   Nodalpunktadapter   und   sog   mir   den   Stitcher PTGui    Pro    zum    Testen    aus    dem    Netz.    Das    erste    Kugelpanorama    gelang.    Zwar benötigte   ich   Stunden   der   Retusche   und   zahlte   Lehrgeld   in   Form   von Ausschuss,   doch mein Anfangswerk kann sich bis heute noch sehen lassen:
Cullmann 2800 (2007) Preis = ca. 69 € Universalstativ mit Einbein für Kugelpanoramen ungeeignet
Manfrotto 745 B mit MBAG 80N (2010) Preis = 100 € gebraucht
Nodalpunktadapter Marke Eigenbau (2010)  für Weitwinkel und Fisheye auf Manfrotto 745B mit Nikon DSLR
Nodalpunktadapter aus Winkelblech (2010) für Kompaktkamera auf Bilora-Stativ mit Lumix TZ-4
Sigma Fisheye 8mm Cirkular f4 (2012) Preis = 549 € gebraucht
Funk-Fernauslöser Kabellos RW-221/DC0 Oppilas (2012) Preis = 30 €
Nodalpunktadapter “Speedy” Marke Eigenbau (2012 / 2013)  für Fisheye-Objektive auf Manfrotto 745B mit Nikon DSLR
Infrarot Fernauslöser Nikon ML-L3 (2012) Preis = 18 €
Manfrotto - Monopod (Einbeinstativ) 680B (2012) Preis = 51 €
Manfrotto  Autopol Nivellierlibelle (2012) Preis = 8 €
Nodalpunktadapter Marke Eigenbau (2012)  für Fisheye-Objektive auf Manfrotto 680B Einbeinstativ
Nikon D5200 (2013) Preis = ca. 670 € Digitale Spiegelreflexkamera 6.000 x 4.000 Bildpunkte
Saugnapf VR-System im Eigenbau hier mit unserem “Speedy” und Nikon D5200 (2014) Preis = 30 €
Eigenbau-Hochstativ VR-System hier mit unserem “Speedy” und Nikon D5200 (2014) Preis = 90 €
Leica IIIf mit Jupiter-12 auf Novoflex VR-System Slim (2015)
Novoflex VR-System Slim (2015)
Panasonic LUMIX DMC-LX3 10 Megapixel Kompaktkamera 3.648 x 2.736 Bildpunkte Preis = 115 € gebraucht (2015)
Das Zorki Jupiter-12 ist ein russischer Nachbau des Zeiss Biogon 35mm/2.8 aus dem Jahr 1935. Dieses lichtstarke Objektiv verfügt über das M39 Gewinde  der Schraub-Leica IIIf. Obwohl die Linsengruppe aus Deutschland stammt, wird die Optik stark unterschätzt. Dementsprechend günstig kann man diesen Oldtimer ergattern.  (2015) Preis = 80 €
Atome 360precision + Sigma 8mm Fisheye f3,5 Preis = 580 € (gebraucht) 2016
Leica IIIf auf PocketPANO VARIO Preis = 199 € 2018
Der PocketPANO VARIO passt zusammengeklappt zur Not auch mal in die Jackentasche
Nikon D5300 (2016) Preis = ca. 480 € Digitale Spiegelreflexkamera 6.000 x 4.000 Bildpunkte
Sigma 18-300 Makro OS HSM  (2016) Preis = ca. 390 € Reisezoomobjektiv
360° tipp Hier finden Sie Tipps und Tricks rings zum das Thema der Panoramafotografie Sinnvolles Zubehör für die Panoramafotografie
360° Werbung aktuelle Angebote für die Panoramafotografie
Profis wissen in der Regel genau, welche Kamera(s) sie benötigen. Vermögende Amateure ebenso. Der ambitionierte Hobbyfotograf hingegen wägt zwischen Wunsch und Vernunft gerne mal ab, bevor er das Portemonnaie gar zu weit öffnet. Gute Fotoapparate sind teuer. Dies war zu allen Zeiten so und hat sich mit der Erfindung der digitalen Fotografie nicht geändert. Was sich geändert hat, ist eine undurchschaubare Produktvielfalt. Und die Tatsache, dass ein Fotosparrat keine Generation(en) mehr überlebt, sondern im höchsten der Fälle ein paar Jahre. Hier öffnen wir unsere Fototasche und blicken zurück - von gestern zu heute. Ihr
Vorwort
Rolleicord (1964) Preis = 438 Deutsche Mark Schneider Xenar 3,5/75 mm 6x6, 4x5,5, 4x4, 28x40, 24x36
Feuilleton
Canon T90 (1985) Preis = ca. 1.500 DM Der Urvater der Ergonomie Design by Colani
Vorwort Während     mein     Großvater     mit     seinem Porst   Gründermodell    aus   dem   Jahr   1928 über    Jahrzehnte    hinweg    die    Welt    auf Glasplatten   bannte,   unternahm   mein   Vater seine     ersten     Gehversuche     in     Sachen Fotografie   mit   der   legendären   Agfa-Box , um   sich   dann   in   den   50er   Jahren   die   nicht minder   legendäre   Reporter-Kamera   Leica IIIf    zu   gönnen.   Unnötig   zu   erwähnen,   dass auch   er   seinen   Schatz   über   35   Jahre   hin - weg   ausgiebig   nutzte   und   nicht   im   Traum daran    dachte,    nach    einigen    Jahren    das Equipment   zu   wechseln.   Weshalb   auch? Die    Leica    IIIf    kam    in    Ihrer    analogen Technik   so   ausgereift   daher,   dass   sie   sich bis     heute     mit     wesentlich     moderneren Kleinbild-Apparaten messen kann.
Kurzum:   der   Bazillus   erwischte   mich   frontal.   Binnen   eines   halben   Jahres hatte   ich   annähernd   50   Kugelpanoramen   beisammen.   Der   Wunsch   nach einem   professionellen   Stativ   manifestierte   sich,   je   mehr   mein   noch   gar   nicht so   altes   Cullmann   Stativ   Typ   2800   zu   wackeln   begann.   Und   abermals   hatte ich   Glück.   In   einem   bekannten   Auktionshaus   gelang   mir   2010   der   Kauf eines    gebrauchten    Manfrotto    745B     inklusive    nivellierbarer    Mittelsäule MDeVe    plus   Tragetasche   MBAG   80N .   Kaufpreis:   100   Euro.   Parallel   dazu begann   ich   mit   der   Konstruktion   eines   CNC   gefrästen   Nodalpunktadapters, da   ich   keine   Kauflösung   fand,   die   all   meine   Bedürfnisse   abzudecken   ver - stand.   So   langsam   musste   ich   einsehen,   an   Panoramen   unter   schwierigen Lichtverhältnissen   oder   gar   an   Nachtaufnahmen   war   mit   meinem   vibrieren - den   Aluminiumwinkel   nicht   zu   denken.   Zwei   Wochen   benötigte   ich   für   die Konstruktion,   drei   weitere   Wochen   vergingen   mit   der   Fertigstellung   sämtli - cher   Teile.   Darüber   hinaus   musste   ich   einen   kleinen   Konstruktionsfehler ausbügeln,   denn   einrastende   Kugelstücke   exakt   auszulegen,   ist   nicht   so profan   wie   gedacht.   Dann   allerdings   begann   die   Arbeit   richtig   Spaß   zu   ma - chen.   Dank   der   nivellierbaren   Mittelsäule   konnte   ich   mein   Stativ   im   Bruchteil einer   Sekunden   positionieren.   Mittels   der   Rastnocken   konnte   ich   blind   arbei - ten    und    musste    nicht    länger    den    Sucher    bemühen.    Burgen,    Schlösser, Kirchen und Landschaftsaufnahmen waren meine bevorzugten Ziele.
Das   Bild   oben   links   zeigt   meine   Nikon   Ausrüstung,   das   Bild   daneben   die Low    Cost    Lösung    meines    Vaters    auf    Basis    der    Panasonic    Lumix   TZ-4 . Beide   Systeme   haben   ihre   Vorzüge.   Während   die   Lumix   eine   ausgezeich - nete   Reisebegleiterin   ist,   kennt   die   Nikon   D5000   mit   dem   18er   Weitwinkel- objektiv   kaum   eine   Hürde,   die   sie   nicht   zu   nehmen   wüsste.   Einzig   bewegte Menschenmassen   stellen   ein   Problem   dar.   Die   Lumix   indes   scheitert   an   zu hartem Gegenlicht und will gut durchdacht eingesetzt werden. Mir   wurde   bewusst,   ich   hatte   meine   Möglichkeiten   voll   ausgeschöpft.   Jetzt sollte      ein      weiterer      Schritt      folgen,      wollte      ich      die      Grenzen      der Panoramafotografie weiter ausloten.
Zum    Jahresanfang    2012    erwarb    ich    ein Fisheye-Objektiv.         Und         zwar         ein Mittelklasse-Fisheye    der    Marke    Sigma. Nicht   das   aktuelle   Modell   f3,   sondern   das etwas     lichtschwache     Vorgängermodell, das   den   Vorteil   hat,   am   Nikon-DX-Sensor mit   Crop   1,5   über   180°   abzubilden   ( Sigma 8mm    Fisheye    f4 ).    Das    heißt,    für    ein Panorama   benötigte   ich   vier   Bilder   und   er - reichte    mit    diesen    vier   Aufnahmen    eine Panorama-Auflösung   von   ca.   8200x4100 Pixel.   Diese   Qualität   genügt   in   der   Regel für   eine   saubere   Webpräsentation.   Zudem hat   man   im   Vergleich   zu   einem   Weitwinkel weniger   Probleme   mit   Blendenflecken   und kann   “fast”   bedenkenlos   in   die   Sonne   foto - grafieren.       Neben       der       angenehmen Tatsache,   das   sich   die   Anzahl   der   Einzelaufnahmen   auf   ein   Minimum   redu - ziert   und   man   somit   in   der   Lage   ist,   schnell   ändernde   Situationen   festzuhal - ten,   muss   man   allerdings   auch   respektieren,   das   die   Bildqualität   abnimmt,   je kürzer die Brennweite wird. Wer   meint,   das   Erstellen   eines   Kugelpanoramas   sei   mit   einem   Fisheye   frei von   Problemen,   sollte   sich   vor   dem   Kauf   sehr   genau   informieren.   Nicht   nur die   preiswerten   Modelle   zaubern   gerne   mal   grüne   und   rote   Farbsäume (Farbquerfehler)     ins     Bild.     Auch     kann     die     Aufnahme     bedingt     durch Farblängsfehler   unscharf   und   dunstig   wirken.   Hier   muss   man   sich   einlesen und   lernen,   wie   man   zum   Beispiel   eine   chromatische   Aberration   erfolgreich beseitigt.    Trotz    aller    Euphorie    erstelle    ich    Innenaufnahmen    von    Kirchen nach wie vor mit dem Weitwinkel-Objektiv. 
Das    folgende    Bild    links    zeigt    meinen zweiten   Nodalpunktadapter   im   Eigenbau . Dieser   Panoramakopf   ist   speziell   auf   das Sigma      Fisheye      abgestimmt.      Diese Lösung   ist   im   Vergleich   zu   meinem   ers - ten   Eigenbau   leicht,   handlich   und   dank der   eingebauten   vier   Raststücke   schnell zu bedienen. Wer   mit   einer   vergleichbaren   Ausrüstung fotografiert,     sollte     über     einen     guten Fernauslöser    verfügen.    Die    Reichweite einer     Infrarot-Lösung     ist     auf     wenige Meter            begrenzt      und      funktioniert Hochkant    oftmals    gar    nicht.    Sehr    viel besser    geeignet    ist    ein    Funkauslöser. Doch   Vorsicht.   In   vielen   Funkauslösern sind      Sonder-Batterien      verbaut.      Der Funkauslöser       von       Oppilas       nimmt Standardbatterien    und    Akkus    auf    und verdient   aus   diesem   Grund   meine   volle Empfehlung.
Die   Frage,   ob   sich   der   Wechsel   zur   D5200   lohnte,   wurde   in   dem   Artikel Weitwinkel   versus   Fisheye-Objektiv    mit   einem   eindeutigen   Ja   beantwortet. Das   Sigma   scheint   an   dem   24   MPixel   Sensor   in   einer   völlig   anderen   Liga   zu spielen.    In    Sachen    Schärfe,    Abbildungsqualität    und    Pixelgröße    hält    ein D5200    Fisch-Panorama    den    Vergleich    mit    einem    D5000    Weitwinkel- Panorama   stand.   Erstklassig!   Darüber   hinaus   ermöglicht   der   bordeigene HDR-Modus    der   D5200   völlig   neue   Einsatzmöglichkeiten.   Schade   nur,   dass sich   dieser   Modus   nicht   dauerhaft   einstellen   lässt.   Nach   jeder   Aufnahme muss   der   HDR-Modus   erneut   aktiviert   werden.   Ein   weiterer   Wermutstropfen: Nikon   verrückte   das   Stativgewinde   um   wenige   Millimeter.   Dementsprechend musste ich all meine Adapter dementsprechend nacharbeiten.
Apropos Adapter.   Mit   dem   VR-Saugnapf   System   verfüge   ich   seit   Mitte   2014 über   einen   kleinen   und   nützlichen   Helfer   für   außergewöhnliche   Panoramen. Mithilfe   dieses   Eigenbaus   konnte   ich   mich   zum   Beispiel   im   Inneren   eines Feuerwehrautos     drehen.     Mein     Dank     gilt     der     Freiwilligen     Feuerwehr Kreuzwertheim,   die   mir   den   Zugang   zu   ihrem   Tanklöschfahrzeug   TLF   16/25 ermöglichte.   Das   Panorama    wurde   in   der   Zwischenzeit   mehrfach   prämiert. Die   entsprechende   Bauanleitung   für   den   Adapter   finden   Sie   hier .   Während man   sich   mit   dem   VR-Saugnapf   System   auf   engstem   Raum   bewegen   kann, will   das   Hochstativ   VR-System   hoch   hinauf   Die   ausziehbare Teleskopstange stammt   aus   dem   Fachhandel   für   den   Reinigungsbedarf.   Sie   reicht   zu   einer Höhe   von   bis   zu   6   Metern   und   ist   mit   einem   Packmaß   von   1,90   Meter   noch gut   zu   transportieren.   Im   Verbund   mit   einem   einfachen   Blechwinkel   kostet die   Gesamtkonstruktion   keine   100   Euro.   Die   Bauanleitung    beinhaltet   ein Video-Clip .
Am   Anfang   des   Jahres   2015   feierte   die   Leica   IIIf   meines   Vaters   ihren   60ten Geburtstag.   Wir   erweckten   die   alte   Dame   aus   ihrem   Dornröschenschlaf, gönnten   ihr   ein   35mm   Weitwinkelobjektiv   (Zorki   Jupiter-12)   und   montierten sie   auf   das   frisch   im   Fachhandel   erhältliche   Novoflex   VR-System   Slim.   Mit einer   analogen   Kamera   aus   dem   Jahr   1954   zum   Kugelpanorama?   Ob   das gelingt?   Zum   ersten   Mal   in   der   Geschichte   dieser   Homepage   konnten   die Leser   über   mehrere   Monate   hinweg   den   Werdegang   eines   Projekts   zeitnah verfolgen,   kommentieren   und   kritisieren.   Das   Ergebnis   unserer Arbeit   finden Sie hier .

Ein Blick in unsere Fototasche - von gestern zu heute

Totalschaden 2016 Beim   Versuch,   von   einer   schmalen   Stahlbrücke   aus   ein   Panorama   zu   erstel - len,   geschieht   das   Unglück.   Die   Kamera   nebst   Nodalpunktadapter   sind   auf einem   ca.   3   Meter   langen   Monopod   montiert.   Ich   lege   das   ausgefahrene Einbeinstativ   auf   das   Brückengeländer   und   schiebe   den   VR-Kopf   langsam von    mir    weg.    Als    die    gewünschte    Position    erreicht    ist,    halte    ich    das Stativbein   mit   der   einen   Hand   fest,   während   ich   mit   der   anderen   Hand   den Funk-Auslöser   aus   der   Jackentasche   krame.   Cliffhanger   nennt   man   diese Technik.   Im   fertigen   Kugelpanorama   erzielt   man   eine   Wirkung,   als   hätte   die Aufnahme   frei   schwebend   über   dem   Abgrund   stattgefunden.   Dummerweise unterschätze   ich   den   Schwerpunkt.   Die   Kamera   kippt   nach   unten   weg.   Es gelingt   mir   noch   das   Monopod   mit   beiden   Händen   zu   packen,   doch   das Geräusch   unter   mir   Sekunden   lässt   Schlimmes   erahnen.   Das   VR-System war irgendwo an der Brücke hart aufgeschlagen
Tatort:   Eisenbahnbrücke   in   Wertheim,   die   den   Stadtteil   Bestenheid   mit   dem auf    der    gegenüberliegenden    Mainseite    befindlichen    Hasloch    verbindet. Dieses    Panorama    entstand    kurz    vor    dem    Unglück    und    ist    das    letzte Panorama,   das   mit   der   Nikon   D5200   entstand.   Schaden:   Der   Stecker   des Fernauslösers    hatte    sich    quer    gelegt    und    dabei    die    Buchse    zerstört. Schlimmer   noch: Auf   der   Linse   des   Fisheyes   zieht   sich   ein   langer,   durchge - hender   Kratzer   sowie   eine   kleine,   aber   tief   gehende   Kerbe.   Die   Kerbe   er - zeugt massive Bildfehler.
Der    langen    Rede    kurzer    Sinn:    Die    Nikon    D5200     geht    nach    über    400 Panoramen   in   Ruhestand.   Zumindest   in   Sachen   Panoramafotografie.   Für “normale”   Bilder   wird   sie   mir   noch   gute   Dienste   leisten.   Wem   es   ähnlich   er - geht:   Die   Reparaturkosten   der   Buchse   liegen   bei   ca.   180   -   250   Euro.   Das 8mm   Sigma   Fisheye   f3,5   benötigt   eine   neue   Frontlinse.   Sigma   verlangt ca.150   Euro   für   den   Austausch.   Ggf.   würde   ich   im   kommenden   Winter   die Linse   erneuern   lassen   und   bis   dahin   versuchen,   die   Bildfehler   (milchige Fehlstellen   im   Bild)   zu   retuschieren.   Dann   erreichte   mich   die   Nachricht:   ein Austausch ist nicht mehr möglich.
Dass   die   Nikon   D5300    auf   all   meine   Nodalpunktadapter   passt,   war   eine   we - sentliche   Entscheidungshilfe   bei   der   Frage,   ob   es   denn   wieder   eine   kleine APS-C Nikon aus der 5000er Serie werden soll. Viele   meiner   Panoramafreunde   bevorzugen   derzeit   die   Sony Alpha   7R   oder auch   die   7R   Mark   II.   Nach   einigem   hin   und   her   entschloss   ich   mich   gegen den   Wechsel   ins   Lager   der   Vollformaten.   Weshalb?   Weil   ich   der   Meinung bin,   dass   das   Quäntchen   mehr   an   Qualität   in   keiner   Relation   steht   zum Mehrpreis.   Darüber   hinaus   kann   die   Nikon   D5300   mit   einem   Feature   punk - ten,   auf   das   ich   nicht   verzichten   möchte:   das   voll   klapp-   und   schwenkbare Display.   Und   die   Frage   ob   sich   der   Tiefenschärfenbereich   eines   großen Sensor   nicht   eher   kontraproduktiv   verhält   in   der   Panoramafotografie,   wird viel zu selten erörtert. Das     Reisezoombjektiv     Sigma     18-300      ist     aufgrund     des     enormen Brennweitenbereichs    ein    praktischer    Begleiter.    Die    Fokussierung    erfolgt erstaunlich   schnell.   Noch   erstaunlicher   ist,   dass   meine   beiden   Objektive Nikkor   18-135   und   Sigma   70-300   keinen   sichtbaren   Qualitätsvorsprung   in Sachen    Bildqualität    abliefern    können.    Keine    Frage.    Festbrennweite    ist immer   zu   bevorzugen.   Auf   Reisen   jedoch   möchte   ich   keinen   Fuhrpark   mit mir   herumschleppen   oder   feststellen   müssen,   das   ich   für   den   Moment   einer Aufnahme   mal   wieder   das   falsche   Objektiv   angeflanscht   habe.   Die   beiden Alt-Objektive sind verkauft.
Der     PocketPANO     VARIO      von     Lutz     Müller     Fototechnik      aus     Ilmenau (Thüringen)   passt   mit   einer   zusätzlichen   Schiene   von   Mengs   wie   maßge - schneidert   -   und   da   dieser   kleine   aber   feine   Adapter   nicht   aus   Aluminium, sondern    aus    einem    äußerst    widerstandsfähigem    und    schwingungsarmen Hochdrucklaminat   gefertigt   ist,   können   wir   mit   der   Leica   IIIf   erstmalig   auch Langzeitbelichtungen   realisieren.   Der   PocketPANO   VARIO   ist   für   für   unter - schiedliche   Arten   von   Kompakt-   und   Systemkameras   gedacht   und   lässt   in Sachen    Ausstattung    keine    Wünsche    offen.    So    sind    u.    a.    an    beiden Drehachsen     Rotatoren     mit     einstellbaren     Rastwinkeln     verbaut.     Dieses Feature   ist   bei   2-3x   so   teuren   Adaptern   keine   Selbstverständlichkeit.   Ein weiteres   Extra:   Möchte   man   ein   zusätzliches   Bodenbild   aufnehmen,   kann man den Vertikalträger um 180° drehen. Fortsetzung folgt
Porst Gründermodell (1928) Preis = 18 Reichsmark Objektiv = Spezial-Aplanat 1:8 Negativformat 9x12 und 9,5x9 (Glas)
Agfa 44 “Preisbox” (1932) Preis = 4 Reichsmark Objektiv = Agfa Meniscus 1:11 Negativformat 6×9 Gehäuse aus Pappe
Leica IIIf RD (1953) Preis = 890 Deutsche Mark Wechselobjektiv M39 Summitar 5cm 1:2 Negativformat 24x36 Reporter-Kamera
Die 60er, 70er und 80er Jahre Sehr   ähnlich   erging   es   auch   mir. Auch   ich   begann   mit   einer Agfa   meine   ers - ten   Bilder   zu   knipsen.   Die   Modellserie   Agfa   Isolette    wurde   von   1938   bis 1960   in   verschiedenen   Ausführungen   mit   unterschiedlichen   Verschlüssen, Objektiven   und   Suchern   gebaut   und   dürfte   das   Einstiegsmodell   der   50er und   60er   Jahre   gewesen   sein.   Übliche   Probleme   der   Isolette   waren   ein   un - dichter   Balgen   (winzige   Löcher   in   den   Ecken)   und   ein   mit   der   Zeit   unbeweg - lich   werdender   Fokussierring.   Nach   ein   paar   Jahren   des   Gebrauchs   konnte man   sich   mit   schwarzen   Klebestreifen   und   etwas   Fett   behelfen.   Dessen   un - geachtet   erlernte   ich   auf   der   Isolette   die   Basics   in   Sachen   Fotografie.   In   den 80er   Jahren   folgte   dann   die   erste   analoge   Spiegelreflexkamera   aus   dem Hause Asahi.   Für   150   DM   erstand   ich   eine   gebrauchte   Pentax   me   super    mit Zeitautomatik,      K-Bajonett-Objektiv-Anschluss,      TTL-Mittelbetonung      und Seiko-MFC-Metall-Lamellenverschluss.    Die    eingestellten    Zeiten    wurden komfortabel   im   Sucher   mittels   LED`s   angezeigt.   Über   5   Jahre   hinweg   mani - festierte   die   handliche   und   solide   verarbeitete   Pentax   meine   Leidenschaft, bis   ich   beim   freundlichen   Händler   von   nebenan   mit   einer   Kamera   konfron - tiert   wurde,   die   in   Sachen   Design   alles   bisher   dagewesene   in   den   Schatten stellte.   Knapp   ein   Jahr   nach   Markteinführung   konnte   ich   der   Versuchung nicht     länger     widerstehen.     Wider     jede     Vernunft     schlachtete     ich     das Sparschwein   und   leistete   sie   mir:   die   Canon    T90 .   inkl.   einem   50er   Canon- Objektiv   und   einem   Tokina   Schiebezoom.   Wenn   ich   mich   recht   entsinne, kostete    allein    das    Gehäuse    950DM.    Im    Nachhinein    erwies    sich    die Entscheidung   aber   als   richtig,   denn   22   Jahre   lang   war   ich   hochzufrieden   mit meiner   Canolani    und   würde   sehr   wahrscheinlich   bis   heute   mit   ihr   fotografie - ren, hätte da nicht die digitale Neuzeit revoltiert.
Agfa Isolette (1950) Preis = 98 DM Agfa Color Agnar 4,5 / 85 Negativformat 6×6
Pentax me super (1980) Preis = 150 DM gebraucht K-Bajonett-Objektiv-Anschluss Spiegelreflexkamera (35 mm SLR)
Bevor     ich     den     Bogen     weiter     spanne, möchte    ich    kurz    bei    der    alten    Technik verweilen.      Obwohl      die      Agfa-Box       in Vergessenheit   geraten   sein   dürfte,   machte sie    das    Knipsen    populär    wie    kaum    ein anderer     Fotoapparat.     Darüber     hinaus steht    die    kleine    Pappschachtel    für    ein geniales   Marketing,   denn   Agfa   hatte   die Idee,   die   Box   nicht   einfach   zu   verkaufen. Wer     eine     Box     haben     wollte,     musste anfänglich   4   einzelne   Markstücke   mit   den Prägebuchstaben       A-G-F-A       für       ein Tauschgeschäft     vorweisen.     Lange     vor Ablauf   des   Eintauschtermins   steigerte   diese Aktion   den   Verkauf   der   Box   auf über   1.000.000   Exemplare   und   machte   so   den   Firmennamen Agfa   zu   einem Begriff. Leica-Fotoapparate   konnte   man   zu   keiner   Zeit   zu   Schnäppchen-Preisen ergattern.   In   der   einfachsten   Ausstattung   kostete   die   Leica   IIIf    658,00   DM. Wenn   man   bedenkt,   dass   das   mittlere   Jahreseinkommen   im   Jahre   1950   in etwa   3.400   DM   betrug,   muss   man   den   damaligen   Verkaufspreis   um   den Faktor 10 potenzieren, um den heutigen Kaufwert zu ermitteln. 1998 = Meine erste Pixelschubse Apropos   Preis:   Meine   erste   Digitalkamera kaufte   ich   1998.   Eine   Kodak   DC210   plus , die    für    850    EURO    fabrikneu    über    den Ladentisch    ging.    Eine    ernstzunehmende Alternative    zur    analogen    Fotografie    war diese   Pixelschubse   aber   nicht.   Zwischen dem    Druck    auf    den    Auslöser    und    der Aufnahme   verging   eine   Sekunde,   gefolgt von       mehreren       Sekunden       für       das Abspeichern    auf    die    CF-Karte.    Da    der Fokuspunkt       der       Kodak       eher       im Nahbereich   lag,   sahen   Landschafts-   und Architekturaufnahmen     dementsprechend matschig aus.
2001 = Meine erste brauchbare Digitalkamera Die   Canon   PowerShot   G2    avancierte   be - reits    bei    ihrer    Markteinführung    zu    einer der        interessantesten        und        besten Digitalkameras   auf   dem   Markt.   Mit   einer Auflösung     von     4     Megapixeln-CCD,     3 Punkt-Autofokus     und     einer     Matrixmes- sung    ausgestattet,    konnte    man    fast    ge - nauso    präzise    arbeiten,    wie    mit    ihren analogen        EOS-Schwestern.        Selbst Vollblutprofis   gerieten   in   Versuchung,   die G2   als   kleine   und   leichte   Zweitkamera   im Gepäck    mitzunehmen    -    und    auch    ich nutzte   die   Canon   drei   bis   vier   Jahre   lang als    handliche,    praktische    Reisekamera. Mit   einem   Verkaufspreis   von   850   EURO schloss   sie   den   Kreis   und   bestätigte   die Aussage,     gute     Fotoapparate     kosteten immer    schon    richtig    viel    Geld.    Zugleich löste   sie   eine   Hype   aus.   Die   Hersteller   begannen   sich   gegenseitig   mit   immer höheren   Pixelzahlen   zu   übertrumpfen   und   warfen   in   immer   kürzer   werden - den   Zyklen   Modell   um   Modell   auf   den   Markt.   Seitdem   ist   der   Reiz   zum   Kauf einer   neuen   Kamera   so   groß   wie   nie,   allerdings   ging   ein   Stück   weit   auch   die Glaubwürdigkeit    der    Branche    verloren.    Stimmt    es    wirklich,    dass    ein Topmodell   bereits   nach   zwei   drei   Jahren   Produktionszeit   technisch   überholt ist?   Steht   eine   hohe Anzahl   an   Pixel   (umgangssprachlich Auflösung)   wirklich für   eine   bessere   Bildqualität?   Woher   rühren   die   hohen   Verkaufspreise   von Topmodellen    im    Vergleich    zu    Mittelklassenkameras    bei    teils    identischer Elektronik   und   sehr   vergleichbarem   Materialeinsatz?   Nun,   die   Anzahl   an Megapixel   hat   auch   heute   noch   einen   großen   psychologischen   Effekt   auf den   Verbraucher.   Das   rührt   teilweise   von   den   Anfangsjahren   her,   als   die “Auflösung”   noch   wirklich   ein   Qualitätsmerkmal   war.   Parallel   dazu   erliegen wir   nur   all   zu   gerne   dem   Irrglauben,   neuere   Modelle   müssten   technisch   aus - gereifter   sein   als   das   jeweilige   Vorgängermodell   -   und   sollten   demzufolge die   besseren   Bilder   schießen.   Es   dem   wirklich   so?   Nur   eine   Frage   von   vie - len,   die   ein   Laie   schwerlich   beantworten   kann.   Wer   sich   hilfesuchend   an einen   Großmarkthändler   wendet   oder   meint,   im   Internet   mittels   Testberichte und   Usermeinungen   weiter   zu   kommen,   gerät   alsbald   in   den   einen   oder   an - deren   Glaubenskrieg.   Genügt   eine   Kompaktkamera   oder   muss   es   wirklich eine   Spiegelreflexkamera   sein?   Reichen   Superzoom-Kameras   an   Kameras mit    Wechselobjektiven    heran?    Übertrumpft    Canon    Nikon,    oder    Nikon Canon?   Wo   stehen   Pentax,   Panasonic,   Sony   und   Co?   Taugen   Kit   Objektive was?   Oder   greift   man   nicht   besser   zu   einem   Objektiv   mit   Festbrennweite? Und   wie   sind   die   sogenannten   Systemkameras   einzuschätzen?   Je   tiefer man in die Materie eintaucht, um so konfuser wird es. Als   ich   mich   Mitte   2007   für   den   Kauf   einer   digitalen   Spiegelreflexkamera     entschloss,    war    ich    mehr    als    verunsichert.    Der    Schritt,    meine    geliebte Pentax   me   super ,   meine   Canon T90 ,   meine   Kodak   DC210   plus    sowie   meine Reisekamera   Canon   G2    zu   veräußern,   um   mir   von   dem   Erlös   der   Schätze eine   vernünftige   digitale   Spiegelreflexkamera   (kurz   DSLR)   zu   leisten,   war nun wirklich nicht einfach. Um   es   kurz   zu   machen:   der   Deal   funktionierte.   Obwohl   mich   der   Verkauf   im Herzen   schmerzte,   überwog   die   Tatsache,   dass   meine   Schätze   eigentlich nur   noch   verstaubten   und   mit   Ausnahme   der   Canon   G2    nicht   mehr   benutzt wurden.   Die   digitale   Neuzeit   wollte   erobert   werden.   Und   die   Frage,   mit   wel - chem   Modell   diese   Eroberung   stattfinden   sollte,   beantwortete   sich   zu   guter Letzt    über    den    Preis.    Drei    Modelle    standen    in    der    engeren    Wahl.    Drei Modelle,   zwischen   denen   ich   mich   nicht   entscheiden   konnte.   Das   Angebot eines    Onlinehändlers    brachte    den    Zuschlag.    Für    knapp    100    Euro    unter Neupreis erstand ich eine Nikon D40 als Vorführmodell.
Canon G2 (2001) Preis = ca. 850 € Digitale Kompaktkamera 2.272 x 1.704 Bildpunkte
2007 = Meine erste digitale Spiegelreflexkamera Die    Nikon    D40     stellte    anno    2007    das günstigste    DSLR-Einstiegsmodell    neben der    D50    dar    und    war    aufgrund    einiger Features    nicht    ganz    unumstritten.    Die Fotogemeinde   tat   sich   besonders   mit   der neuen   Objektiv-Generation   AF-S   schwer, die     fortan     mit     internem     Fokusmotor ausgestattet     war.     Ältere     Stangen-AF- Objektive     konnten     an     der     D40     nicht betrieben    werden.    Da    ich    keine    Nikon- Objektive      besaß      und      mich      dieser Umstand   nicht   betraf,   begeisterte   mich   die Abbildungsqualität   dieser   extrem   kleinen und    handlichen    Kamera.    Sie    begleitete mich   zum   Beispiel   nach   Norwegen   und   entfachte   meine   Leidenschaft   für   die Makro-   und   Tierfotografie   aufs   Neue.   Zu   diesem   Zeitpunkt   erwarb   ich   ein Sigma   Zoom-Objektiv   70-300    und   tauschte   ein   Jahr   später   das   Kit-Objektiv 18-55 der D40 gegen das  Nikkor 18-135  ein.
Sigma 70-300 DG Macro (2008) Preis = ca. 129 €
Nikkor 18-135 (2009) Preis = ca. 245 €
2009 = Meine zweite digitale Spiegelreflexkamera Im    Nachhinein    betrachtet,    war    es    kein Fehler,   mich   nach   Erscheinen   der   Nikon D5000       im       Jahr       2009       von       dem schwenkbaren   Display   und   der   Live-View- Option   des   Nachfolgemodells   verleiten   zu lassen.    Ich    verdanke    dem    Wechsel    zur Nikon      D5000       eine      ganz      spezielle Erfahrung.    Im    Sommer    2009    entdeckte ich    im    Internet    bei    einem    Hersteller    für Jachten   ein   Kugelpanorama   und   war   auf Anhieb          paralysiert          von          dieser faszinierenden    Art    der    Fotografie.    Nach Wochen     des     Suchens     und     Einlesens bastelte   ich   aus   Aluminiumprofilen   einen primitiven    Nodalpunktadapter    und    sog    mir    den    Stitcher    PTGui    Pro    zum Testen   aus   dem   Netz.   Das   erste   Kugelpanorama   gelang.   Zwar   benötigte   ich Stunden   der   Retusche   und   zahlte   Lehrgeld   in   Form   von   Ausschuss,   doch mein Anfangswerk kann sich bis heute noch sehen lassen:
Nodalpunktadapter Marke Eigenbau (2010)  für Weitwinkel und Fisheye auf Manfrotto 745B mit Nikon DSLR
Nodalpunktadapter aus Winkelblech (2010) für Kompaktkamera auf Bilora-Stativ mit Lumix TZ-4
Funk-Fernauslöser Kabellos RW-221/DC0 Oppilas (2012) Preis = 30 €
Nodalpunktadapter “Speedy” Marke Eigenbau (2012 / 2013)  für Fisheye-Objektive auf Manfrotto 745B mit Nikon DSLR
Infrarot Fernauslöser Nikon ML-L3 (2012) Preis = 18 €
Manfrotto - Monopod (Einbeinstativ) 680B (2012) Preis = 51 €
Manfrotto  Autopol Nivellierlibelle (2012) Preis = 8 €
Nodalpunktadapter Marke Eigenbau (2012)  für Fisheye-Objektive auf Manfrotto 680B Einbeinstativ
Nikon D5200 (2013) Preis = ca. 670 € Digitale Spiegelreflexkamera 6.000 x 4.000 Bildpunkte
Saugnapf VR-System im Eigenbau hier mit unserem “Speedy” und Nikon D5200 (2014) Preis = 30 €
Eigenbau-Hochstativ VR- System hier mit unserem “Speedy” und Nikon D5200 (2014) Preis = 90 €
Leica IIIf mit Jupiter-12 auf Novoflex VR-System Slim (2015)
Das Zorki Jupiter-12 ist ein russischer Nachbau des Zeiss Biogon 35mm/2.8 aus dem Jahr 1935. Dieses lichtstarke Objektiv verfügt über das M39 Gewinde der Schraub-- Leica IIIf.  (2015) Preis = 80 €
Atome 360precision + Sigma 8mm Fisheye f3,5 Preis = 580 € (gebraucht) 2016
Leica IIIf auf PocketPANO VARIO Preis = 199 € 2018
Der PocketPANO VARIO passt zusammengeklappt zur Not auch mal in die Jackentasche
Nikon D5300 (2016) Preis = ca. 480 € Digitale Spiegelreflexkamera 6.000 x 4.000 Bildpunkte
Sigma 18-300 Makro OS HSM  (2016) Preis = ca. 390 € Reisezoomobjektiv
Profis   wissen   in   der   Regel   genau,   welche   Kamera(s) sie    benötigen.    Vermögende    Amateure    ebenso.    Der ambitionierte     Hobbyfotograf     hingegen     wägt     zwischen Wunsch     und     Vernunft     gerne     mal     ab,     bevor     er     das Portemonnaie   gar   zu   weit   öffnet.   Gute   Fotoapparate   sind   teuer. Dies   war   zu   allen   Zeiten   so   und   hat   sich   mit   der   Erfindung   der digitalen   Fotografie   nicht   geändert.   Was   sich   geändert   hat,   ist   eine undurchschaubare    Produktvielfalt.    Und    die    Tatsache,    dass    ein Fotosparrat     keine     Generation(en)     mehr     überlebt,     sondern     im höchsten    der    Fälle    ein    paar    Jahre.    Hier    öffnen    wir    unsere Fototasche und blicken zurück - von gestern zu heute. Ihr
Feuilleton

Das Panorama-Magazin

Kugelpanoramen. Die Welt in 360 Grad.

Das Panorama-Magazin

Kugelpanoramen. Die Welt in 360 Grad.

Canon T90 (1985) Preis = ca. 1.500 DM Der Urvater der Ergonomie Design by Colani
Kodak DC 210 plus (1998) Preis = ca. 850 € Digitale Kompaktkamera 1.152 x 864 Bildpunkte
Nikon D40 (2007) Preis = ca. 650 € Digitale Spiegelreflexkamera 3008 × 2000 Bildpunkte
Nikon D5000 (2009) Preis = ca. 579 € Digitale Spiegelreflexkamera 4.288 x 2.848 Bildpunkte
Sigma Fisheye 8mm Cirkular f4 (2012) Preis = 549 € gebraucht
Mit   Kauf   des   Manfrotto   680B    Mitte   2012 werden   die   Kenner   unter   Euch   wissen, wohin    der    nächste    Schritt    mich    führte. Eine   Reise   in   die   norwegische   Fjord-   und Bergenwelt     animierte     mich     zum     Bau eines    dritten    Adapters.    Das    Bild    links zeigt     meinen     Wanderstock     bestehend aus     einer     simplen     Blechkonstruktion. Dieser    Adapter     ist     abermals     auf     die Nikon       D5000       mit       aufgeflanschtem Fisheye        ausgelegt,        wobei        zwei Festanschläge   die   Position   der   Kamera klar    definieren.    Eine    Justagearbeit    ist nicht   erforderlich.   Zum   Wandern   passen Kopf    und    Kamera    in    die    Tragetasche MBAG   80.   Wer   mehr   erfahren   will,   folgt diesem Artikel: Kugelpanoramen vom Einbeinstativ . Ende    2012    kochte    die    Gerüchteküche hoch.   Nach   Erscheinen   der   Nikon   D3200 musste    die    Mittelklassekamera    D5200 unweigerlich   in   den   Startlöchern   stehen. Doch   aus   welchen   Gründen   auch   immer verpasste         Nikon         das         lukrative Weihnachtsgeschäft.   Erst   Anfang   Januar 2013   war   die   Nikon   D5200   lieferbar.   Und sie    hatte    einen    schweren    Stand.    Die schlechten Testergebnisse   des   24   MPixel Sensors   der   Nikon   D3200   schreckten   po - tentielle   Käufer   ab.   Es   dauerte   Zeit,   bis durchsickerte,   das   die   beiden   Sensoren von    unterschiedlicher    Qualität    sind.    In diesem   Zeitfenster   rutschten   die   Preise in     den     Keller.     Ich     kaufte     die     Kit- Ausführung mit Nikkor 18-55 VR.
Der   britische   Panoramakopf   Atome    von   360precision    ist   ein   kleines   me - chanisches   Meisterwerk   und   stellt   in   Sachen   Aufbau   und   Schnelligkeit   viele andere   VR-Systeme   in   den   Schatten.   Hier   entfällt   jede Art   der   Justagearbeit. Das   Objektiv   wird   in   den   Spannring   geklemmt   und   verbleibt   in   der   Regel auch   dort.   Nachteil:   Der   Spannring   funktioniert   nur   mit   dem   dazugehörigen Objektiv.   Ein   weiterer   Nachteil:   360precision   genießt   in   Sachen   Service   nicht den allerbesten Ruf. Im    Sommer    2016    wurde    der   Atome    inklusive    Sigma    Fisheye    8mm    f3,5 (Nikon)   gebraucht   angeboten.   Und   zwar   für   einen   Preis,   den   man   nicht   sel - ten   allein   für   das   Objektiv   auf   den Tisch   blättern   muss.   In Anbetracht   meines defekten   Sigma   f4   schlug   ich   zu.   In   der   Praxis   wird   sich   nun   zeigen,   ob   ich weiterhin   meinen   NPA-Eigenbau   Speedy   verwende,   oder   ob   ich   dem Atome den Vorzug geben werde. An   welchem   VR-System   von   heute   an   unsere   alte   Dame   Leica   IIIf   betrieben wird, zeigen die nun folgenden Bilder:
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