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Checklist 69 EURO ínkl. Updates Demoversion erhältlich Checklist 149 EURO ínkl. Updates Demoversion erhältlich
Plus & Minus + Bearbeitungszeit = 2 min 45 sec + Keine Stitchingfehler + Automatischer Horizont - Dublette musste maskiert werden
Plus & Minus + Bearbeitungszeit = 2 min 25 sec + Keine Stitchingfehler + Dublette ohne Maskierung beseitigt - Horizontbegradigung mit Korrektur
Rothenburg ob der Tauber - Untere Schmiedgasse
Rothenburg ob der Tauber - Kobolzeller Steige Landkarte Stadt

PanoramaStudio Pro stitcht Fisheye-Bilder (ab Version 2.4.2 / 2015)

Wie gut? Das haben wir getestet!
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Kugelpanorama - Bad Neustadt - Glaskuppel der Frankenklinik Kugelpanorama - Bamberg - Am Wehrturm der Altenburg Kugelpanorama - Heidelberg -  Marktplatz am Herkulesbrunnen
Bad Neustadt - Aufenthaltsbereich der Frankenklinik
Heidelberg - Marktplatz am Herkulesbrunnen
Weitere Kugelpanoramen finden Sie auf unserer Galerie
Bamberg - Am Wehrturm der Altenburg
Kugelpanorama - Rothenburg ob der Tauber - Im Spitaltorturm
Rothenburg ob der Tauber - Im Spitaltorturm

Das Panorama-Magazin

Kugelpanoramen. Die Welt in 360 Grad.

DIE URHEBERRECHTE DER FOTOS UND PANORAMEN LIEGEN BEIM JEWEILIGEN FOTOGRAFEN
Das Panorama Magazin Kugelpanoramen, die Welt in 360 Grad
PanoramaStudio ist ein preiswerter Stitcher zum Erstellen von Panoramen. In der einfachen Version verarbeitet PanoramaStudio eine einzeilige Reihe an Quellbil - dern zu einem Flächenpanorama. Mehrzeilige Reihen können nicht zusammenge - fügt werden. Erst die erweiterte Version Pro erzeugt ein- als auch mehrzeilige Panoramen bis hin zu vollsphärischen Panoramen. Beim Zusammensetzen der Fotos übernimmt PanoramaStudio die exakte geometrische Ausrichtung der Bil - der, kümmert sich um die Anpassung der Helligkeit und optimiert das nahtlose Verschmelzen der Bildübergänge. Liegen EXIF-Daten vor, greift PanoramaStudio auf eine interne Datenbank mit Korrekturwerten für diverse Objektive und Digital - kameras zu. Die interaktive Echtzeitvorschau in 2D und 3D arbeitet zügig und ist eine große Hilfe beim Aufspüren von Fehlern. Manuelles Eingreifen und Korrigie - ren ist mittels Editoren möglich, doch in den meisten Fällen kann man mit diesem Stitcher schnell und unkompliziert ein gutes Arbeitsergebnis erzielen. Ist das Ren - dern abgeschlossen, lässt sich das finale Panorama in den klassischen Bildformaten speichern, als interaktives HTML5-Panorama (ab Version 2.4.5) aus - geben, als Bildschirmschoner exportieren oder als selbstlaufendes Panorama im EXE-Format ablegen. Ein Posterdruck ist ebenfalls integriert. Ein weiteres Plus: Mit keinem uns bekannten Programm kann man so schnell und komfortabel eine stereografische Projektion (auch Little Planet genannt) erzeugen. In unserem Tutorial Little Planet zeigen wir, wie das funktioniert. In unserer Galerie Little Pla - net finden Sie viele Beispielbilder.
Qualität zum günstigen Preis Der direkte Konkurrent PTGui Pro hat in Sachen Stitchingqualität und HDR-Unterstützung die Nase zwar ein kleines Stück weit vorn, ist aber ungleich teurer und verliert überdies mehr und mehr an seiner bisherigen Vormachtstellung. Das Team um den Entwickler Tobias Hüllmandel schiebt sich mit Panorama-Studio Pro von Version zu Version immer näher an die Nummer 1 heran. Spätestens ab der Version 2.0 war und ist PanoramaStudio Pro eine ernstzunehmende Alternative zu PTGui, Autopano, Photoshop, Hugin und allen anderen am Markt erhältlichen Stitchern (siehe Artikel Softwaretest ).
Flächenpanorama erstellt mit PanoramaStudio Pro Little Planet erstellt mit PanoramaStudio Pro
Bezugsquellen PanoramaStudio Pro lässt sich vor dem Kauf ausführlich testen. Folgen Sie dem blauen Logo. Hier steht eine entsprechende Trial-Versionen zum Download bereit. Ferner können Sie eine Lizenz für PanoramaStudio Pro in der aktuellen Version 3 erwerben. Weitere Infos finden Sie bei tshsoft . Die Standard-Version kostet in der Vollversion 34,95 Euro und die Pro-Version 69,90 Euro. Ab Version 2.4.2 auch für Fisheye-Objektive Woran PanoramaStudio Pro bislang scheiterte: Es wurden lediglich Weitwinkel-Objektive bis 13 mm Brennweite gestitcht. Nach Rücksprache mit Tobias Hüllmandel können ab der Version 2.4.2 mit Ausnahme von Exoten (wie z.B. Tilt-Shift-Objektive) jetzt alle gängigen Objektive verwendet werden, also auch Fisheye-Objektive. Dieser Schritt war überfällig. Die Kundschaft setzt verstärkt auf das Fisheye. Dies erklärt sich durch die hohe Sensorauflösung heutiger Kameras. Die Auflösung hat über die Jahre so stark zugenommen, dass man vollsphärische Panoramen mittels Fisheye in Single-row-Technik mit der gleichen hohen Auflö - sung realisieren kann, für die vor wenigen Jahren noch ein Multi-row-System mit Weitwinkelobjektiv erforderlich gewesen wäre. Während mit einem 24mm-Objektiv 36 Aufnahmen für die volle Sphäre nötig sind, reichen nun mit einem Portrait-Fisheye ledig - lich 4 Quellbilder. Diesen Zeitvorteil nimmt auch der Profi gerne mit und rendert dank Bracketing (Belichtungsreihen) hochauflösende HDR-Projekte, die mit einem Weitwinkelobjektiv schwerlich zu realisieren sind.
tshsoft
PanoramaStudio 3 Pro
Unser Equipment Für den folgenden Test stellen wir zunächst unsere Ausrüstung vor. Unsere Leser kennen sie bereits. Der Nodalpunktadapter ist ein Eigenbau. Als Kamera dient die Mittelklassekamera Nikon D5000 mit ihrem ausgezeich - neten Crop Sensor 1,5. Als Objektiv kommt das Fischauge 8mm f4 von Sigma zum Einsatz. Sigma bewirbt dieses Objektiv als zirkulares Fisheye speziell für das Kleinbildformat - was ein großer Unsinn ist, denn jedes Fis - heye kann an jeder Sensorgröße betrieben werden, solange das Bajonett und das Auflagemaß passt. Entscheidend ist der nutzbar verfügbare Bild - kreis am gewählten Sensor. Am Crop-Sensor der Nikon D5000 betrieben zeichnet das Sigma im Portrait-Format. Das Portrait-Format ist besonders effizient für die Panoramafotografie - 4 Quellbilder füllen die komplette Sphäre; nur wenige Pixel des Sensors bleiben ungenutzt. Der Nodalpunktadapter sitzt auf einem Tripod des italienischen Herstellers Manfrotto. Das Modell 745B hat eine Nivelliervorrichtung mit den Bord. Als Motiv für unseren Test haben wir ein bereits bestehendes Panorama aus Rothenburg ob der Tauber gewählt: den Plönlein.
Unsere Ausrüstung: Nikon D5000 mit Sigma Fisheye 8mm auf Manfrotto 745
Unser Softwaretest Wie hat PanoramaStudio Pro das Stitchen von Fisheye-Bildern umgesetzt? Wir beantworten diese Frage und zeichnen den Workflow in einer Schritt-für-Schritt-Erklärung auf.
•	Nach dem Programmstart poppt standardmäßig das Dialog-Fenster Neues Projekt - Aufgabe auswählen auf. Hier hat sich im Vergleich zur Vorgängerversion nichts geändert. Dies könnte den Anwender verunsichern. In unserem Beispiel möchten wir 4 Quellbilder, die im 90 Grad-Winkel in der Horizontalen entstanden, stitchen. Folglich müssten wir die Option Einreihiges Panorama erstellen wählen. Würden wir über die 4 Quellbilder hinaus ein zusätzliches Bodenbild (Nadir) in unser Panorama mit einbinden wollen, wäre die Option Mehrzeiliges Panorama erstellen die richtige Wahl. Führen beide Optionen zum Ziel? Ja, das tun sie. Dessen ungeachtet würde uns eine gesonderte Option zum Erstellen von Fisheye-Panoramen im Auswahlmenü besser gefallen. Vielleicht bessert tshsoft an dieser Stelle nach.
Unsere Quellbilder Der Plönlein ist eine weltberühmte Straßengabelung und zählt zu einem der schönsten Plätze für Postkartenmotive. Wir befanden uns bei unserem Shooting ein Stück weit entfernt von der Kobolzeller Steige Ecke Schmiedgasse. Die Frage, weshalb wir ein bereits veröffentlichtes Panorama verwenden, ist schnell beantwortet. So wissen wir, dass unser Bildmaterial korrekt erstellt wurde und schließen somit jede Fehlerquelle aus, die den Test hätte verfälschen können. Unsere vier Quellbilder fließen unbear - beitet in den Test ein. Bei genauer Betrachtung sind im oberen Bereich der Aufnahmen leichte Farbquerfehler zu entdecken, die sich besonders an den Bildrändern in grünen und roten bzw. blauen und gelben Farbsäumen an Hell-Dunkel-Übergängen äußern. Derlei Fehler werden als chromatische Aberration (CA) bezeichnet und sind bei einem Fisheye keine Seltenheit.
Zirkular Portrait Diagonal Fullframe •	Im Arbeitsbereich wenden wir uns der Schaltfläche Importieren zu (siehe rote Ellipse). Wir wählen unsere Quellbilder aus, bestätigen die Auswahl mit Öffnen, wonach unsere Fotos der Reihe nach im Arbeitsbereich dargestellt werden. •	Die zweite Schaltfläche Einzelbilder können wir an dieser Stelle überspringen. Mit dieser Option lassen sich zusätzliche Quellbilder (zum Beispiel ein Bodenbild) zum Projekt hinzufügen. Wir betätigen die Schaltfläche Vorgaben. Jetzt poppt das Dialog-Fenster Brennweite und Horizont einstellen auf. •	Im Dialog-Fenster Brennweite und Horizont einstellen möchte PanoramaStudio wissen, unter welcher Brennweite unsere Quellbilder fotografiert wurden und verlangt als Eingabe das 35mm-Kleinbild-Äquivalent. Wir aktivieren Exif-Brennweite verwenden, denn in unseren Bildern sind die entsprechenden Meta-Daten hinterlegt. Folgerichtig hat PanoramaStudio alle relevanten Daten erkannt: Kamera: Nikon D5000 Brennweite: 8mm (= 12mm im KB-Format) Objektiv: Rundbild-Fischauge (circular) •	Im Anschluss aktivieren wir die Vignettierungskorrektur, um Abschattung zum Bildrand hin auszugleichen. •	In den erweiterten Einstellungen geben wir die Qualität der Bilderkennung ein und aktivieren Kontrollpunkte automatisch optimieren. Drei Optionen stehen zur Auswahl: Normal (empfohlen), Hoch und Sehr Hoch (langsam). •	Als letzte Eingabe wählen wir Ø Kreisförmig zuschneiden. •	Da ein Fisheye-Objektiv zum Rand hin unscharf zeichnet und die Pixel in diesem Bereich für das Panorama unbrauchbar sind, wird hier ein „Beschnitt“ gesetzt. Wir klicken mit der Maus auf den roten Kreis und ziehen ihn soweit auf, bis wir den nutzbaren Bereich erfolgreich definiert haben. Wir bestätigen mit OK und kehren zum Arbeitsbereich zurück. Praxis-Tipp Wird der Beschnitt zu groß, entsteht im Zenit ein unschöner Stern. Um dies zu vermeiden, schwenken Sie Ihr Objektiv bei der Aufnahme ca. 7 Grad zum Himmel hin, dann haben Sie genügend „Luft“ für einen brillanten Zenit. •	Zurück im Arbeitsbereich wählen wir als nächsten Schritt in unserem Workflow die Schaltfläche Ausrichten. •	Nach einer kurzen Bearbeitungszeit erscheint eine Vorschau. Die vier Einzelbilder wurden erfolgreich zusammengenäht, so dass wir wie gewohnt mit dem Optimierungsprozess fortfahren können. Dazu klicken wir auf die Schaltfläche Bearbeiten und wählen im Auswahlmenü Maskierung. Unter der Schaltfläche Bearbeiten finden sich viele nützliche Tools zum Optimieren. Zum Beispiel: Maskierung Kontrollpunkte Helligkeit Horizont •	Im Dialog-Fenster Kontrollpunkte besteht die Möglichkeit, weitere Kontrollpunkte zu setzen und schlechte Kontrollpunkte zu löschen. Ggf. kann es auch sinnvoll sein, sämtliche Kontrollpunkte neu zu verteilen. Im Vergleich zu PTGui arbeitet der Editor grobschlächtig. Das Hinzufügen zusätzliche Kontrollpunkte setzt PTGui sehr viel besser um; mit PanoramaStudio handelt man sich im Fall der Fälle massive Zeitstrafen ein. •	Im Dialog-Fenster Maskierung fahren wir mit dem Pinsel über die Beine des Stativs und des Nodalpunktadapters hinweg, um den Fußabdruck vollständig aus allen Bilden zu entfernen. Mit einer Maske können Sie unerwünschte Bereich im Panorama ausschließen (z.B. das Stativ). Die linke Maustaste fügt Bereiche hinzu, die rechte dient zum Löschen. •	Durch Aufrufen von Horizont begradigen kann die Lage des Panoramas einjustiert werden. Als Orientierung wird ein rotes Gitternetz eingeblendet. Der Horizont ist als dicke Linie markiert. Sie können an beliebiger Stelle mit der Maus ins Bild greifen und so die Lage des Panoramas verschieben. Ziel ist eine Ausrichtung, bei der das Panorama gerade im Wasser liegt, ohne das es wellig oder verdreht erscheint.
In Sachen Geschwindigkeit schenken sich beide Kontrahenten nichts. Ein paar Sekunden mehr oder weniger fließen in die Bewertung nicht ein, da wir mit PTGui Pro geübt sind, nicht aber mit den neuen Funktionen in PanoramaStudio Pro. Auch sind keine Stitchingfehler ausfindig zu machen. Weder unter PTGui Pro noch unter PanoramaStudio Pro gab es Probleme bei den Kontrollpunkten, die man manuell hätte ausbügeln müssen. In der Horizontbegradigung arbeitete PanoramaStudio Pro etwa exakter. Unter PTGui Pro mussten wir senkrechte Linie definieren, sonst wäre es zu einer leichten Schieflage gekommen. Im Gegenzug war die Maskierung der Frau im Vorderdung auf Bild 2 unter PTGui Pro nicht erforderlich, während PanoramaStudio Pro die Dame zweimal ins Bild mit aufnahm (Dublette). Bis hierhin ein klares Unentschieden. Stellen wir also beide Ergebnisse als Flächenpanorama zur Beurteilung vor (zum Vergrößern bitte anklicken), damit jeder für sich entscheiden kann, welcher Stit - cher das bessere Ergebnis ablieferte. Wie gesagt: weder die Schärfe, noch die Helligkeit und auch nicht der Kontrast wurden verändert. Die vier Fotos weisen eine für ein Fisheye typische chromatische Aberration auf, die nicht beseitigt wurde. Das Ergeb - nis kann noch optimiert werden, uns aber war wichtig, was die beiden Stitcher ohne jeden Optimierungsprozess zu leisten in der Lage sind. Fakt ist: PanoramaStudio Pro kann sich mit dem Stitchen von Fisheye-Bildern sehen lassen und muss den Vergleich mit PTGui kaum noch scheuen. Eine Kritik wollen wir nicht verschweigen: Im Gegensatz zu unserem Test erstellen wir heute Bodenbilder, die wir in die Panora - men integrieren und die der Stitcher möglichst automatisch einbinden sollte. Unter PanoramaStudio sind die Arbeitsergebnisse akzeptabel. Unter PTGui sind sie das auch - allerdings führen ausgeklügelte Korrekturmöglichkeiten von Hand ausgeführt zu einem noch perfekteren Ergebnis. Diese Perfektion ist mit PanoramaStudio Pro zurzeit noch nicht zu erreichen.
•	Im Dialog-Fenster Helligkeitskorrektur ist die automatische Korrektur und der automatische Helligkeitsabgleich standardmäßig aktiv. Wurden die Einzelaufnahmen durchgängig mit einer Blende und einer Belichtungszeit erstellt, sollte man beide Korrekturarten deaktivieren. Dies führt zu einem kontrastreicherem und somit zu einem lebhafterem Panorama. Wurden die Einzelbilder manuell erstellt, führt das Deaktivieren der automatischen Korrekturen zu einem besseren Ergebnis!
Natürlich haben wir das finale Panorama noch etwas überarbeitet. Der fehlende Boden (Nadir) wurde in PaintShop gepflastert, wir stempelten das Copyright ein, nur der Kontrast, die Sättigung und die Helligkeit blieben unverändert. Und weil uns das Ender - gebnis positiv überraschte, entschlossen wir uns, ein Screenshot-Video zu erstellen, um zu zeigen, wie PanoramaStudio Pro unseren Test in Echtzeit bewältigte.
•	In einem letzten Schritt wird das Panorama über das Dialog-Fenster Berechnen und Zuschneiden fertiggestellt. Wir bestimmen die gewünschte Ausgabegröße im Seitenverhältnis 2:1 und definieren das Sichtfeld auf 360°x180°. Mit einem Klick auf OK beginnt PanoramaStudio Pro mit dem Rendern. Danach speichern wir das Panorama im JPG-Format ab (Datei >> als Bild speichern unter >>).
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PanoramaStudio Pro stitcht Fisheye-Bilder (ab Vers. 2.4.2)

Wie gut? Das haben wir getestet!
PanoramaStudio ist ein preiswerter Stit - cher zum Erstellen von Panoramen. In der einfachen Version verarbeitet Pan - oramaStudio eine einzeilige Reihe an Quellbildern zu einem Flächenpan - orama. Mehrzeilige Reihen können nicht zusammengefügt werden. Erst die erweiterte Version Pro erzeugt ein- als auch mehrzeilige Panoramen bis hin zu vollsphärischen Panoramen. Beim Zusammensetzen der Fotos übernimmt PanoramaStudio die exakte geometri - sche Ausrichtung der Bilder, kümmert sich um die Anpassung der Helligkeit und optimiert das nahtlose Verschmel - zen der Bildübergänge. Liegen EXIF- Daten vor, greift PanoramaStudio auf eine interne Datenbank mit Korrektur - werten für diverse Objektive und Digitalkameras zu. Die interaktive Echtzeitvorschau in 2D und 3D arbeitet zügig und ist eine große Hilfe beim Aufspüren von Fehlern. Manuelles Eingreifen und Korrigieren ist mittels Edito - ren möglich, doch in den meisten Fällen kann man mit diesem Stitcher schnell und unkompliziert ein gutes Arbeitsergebnis erzielen. Ist das Rendern abge - schlossen, lässt sich das finale Panorama in den klassischen Bildformaten speichern, als interaktives HTML5-Panorama (ab Version 2.4.5) ausgeben, als Bildschirmschoner exportieren oder als selbst - laufendes Panorama im EXE-Format ablegen. Ein Posterdruck ist ebenfalls integriert. Ein weiteres Plus: Mit keinem uns bekannten Programm kann man so schnell und komfortabel eine stereografi - sche Projektion (auch Little Planet genannt) erzeugen. In unserem Tutorial Little Planet zeigen wir, wie das funktioniert. In unserer Galerie Little Planet finden Sie viele Beispielbilder.
Qualität zum günstigen Preis Der direkte Konkurrent PTGui Pro hat in Sachen Stitchingqualität und HDR- Unterstützung die Nase zwar ein kleines Stück weit vorn, ist aber ungleich teurer und verliert überdies mehr und mehr an seiner bisherigen Vormachtstellung. Das Team um den Entwickler Tobias Hüllmandel schiebt sich mit Panorama-Studio Pro von Version zu Version immer näher an die Nummer 1 heran. Spätestens ab der Version 2.0 war und ist PanoramaStudio Pro eine ernstzunehmende Alternative zu PTGui, Autopano, Photoshop, Hugin und allen anderen am Markt erhältlichen Stitchern (siehe Artikel Softwaretest ).
Flächenpanorama erstellt mit PanoramaStudio Pro Little Planet erstellt mit PanoramaStudio Pro
Bezugsquellen PanoramaStudio Pro lässt sich vor dem Kauf ausführlich testen. Folgen Sie dem blauen Logo. Hier steht eine entsprechende Trial-Versionen zum Download bereit. Ferner können Sie eine Lizenz für PanoramaStudio Pro in der aktuellen Version 3 erwerben. Weitere Infos finden Sie bei tshsoft . Die Standard-Version kostet in der Vollversion 34,95 Euro und die Pro-Version 69,90 Euro. Ab Version 2.4.2 auch für Fisheye-Objektive Woran PanoramaStudio Pro bislang scheiterte: Es wurden lediglich Weitwin - kel-Objektive bis 13 mm Brennweite gestitcht. Nach Rücksprache mit Tobias Hüllmandel können ab der Version 2.4.2 mit Ausnahme von Exoten (wie z.B. Tilt-Shift-Objektive) jetzt alle gängigen Objektive verwendet werden, also auch Fisheye-Objektive. Dieser Schritt war überfällig. Die Kundschaft setzt verstärkt auf das Fisheye. Dies erklärt sich durch die hohe Sensorauflösung heutiger Kameras. Die Auflösung hat über die Jahre so stark zugenommen, dass man vollsphärische Panoramen mittels Fisheye in Single-row-Technik mit der glei - chen hohen Auflösung realisieren kann, für die vor wenigen Jahren noch ein Multi-row-System mit Weitwinkelobjektiv erforderlich gewesen wäre. Während mit einem 24mm-Objektiv 36 Aufnahmen für die volle Sphäre nötig sind, rei - chen nun mit einem Portrait-Fisheye lediglich 4 Quellbilder. Diesen Zeitvorteil nimmt auch der Profi gerne mit und rendert dank Bracketing (Belichtungsrei - hen) hochauflösende HDR-Projekte, die mit einem Weitwinkelobjektiv schwerlich zu realisieren sind.
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Unser Equipment Für den folgenden Test stellen wir zunächst unsere Ausrüstung vor. Unsere Leser kennen sie bereits. Der Nodalpunktadapter ist ein Eigenbau. Als Kamera dient die Mit - telklassekamera Nikon D5000 mit ihrem ausgezeichneten Crop Sen - sor 1,5. Als Objektiv kommt das Fischauge 8mm f4 von Sigma zum Einsatz. Sigma bewirbt dieses Objektiv als zirkulares Fisheye spe - ziell für das Kleinbildformat - was ein großer Unsinn ist, denn jedes Fisheye kann an jeder Sensorgröße betrieben werden, solange das Bajonett und das Auflagemaß passt. Entscheidend ist der nutzbar verfüg - bare Bildkreis am gewählten Sen - sor. Am Crop-Sensor der Nikon D5000 betrieben zeichnet das Sigma im Portrait-Format. Das Por - trait-Format ist besonders effizient für die Panoramafotografie - 4 Quellbilder füllen die komplette Sphäre; nur wenige Pixel des Sensors bleiben ungenutzt. Der Nodalpunktadapter sitzt auf einem Tripod des italienischen Herstellers Manfrotto. Das Modell 745B hat eine Nivelliervorrichtung mit den Bord. Als Motiv für unseren Test haben wir ein bereits bestehendes Panorama aus Rothenburg ob der Tauber gewählt: den Plönlein.
Unsere Ausrüstung: Nikon D5000 mit Sigma Fisheye 8mm auf Manfrotto 745
Unser Softwaretest Wie hat PanoramaStudio Pro das Stitchen von Fisheye-Bildern umgesetzt? Wir beantworten diese Frage und zeichnen den Workflow in einer Schritt-für- Schritt-Erklärung auf.
•	Nach dem Programmstart poppt das Dialog-Fenster Neues Projekt - Aufgabe auswählen auf. Hier hat sich im Vergleich zur Vorgängerversion nichts geändert. Dies könnte den Anwender verunsichern. In unserem Beispiel möchten wir 4 Quellbilder, die im 90 Grad-Winkel in der Horizontalen entstanden, stitchen. Folglich müssten wir die Option Einreihiges Panorama erstellen wählen. Würden wir ein zusätzliches Bodenbild (Nadir) in unser Panorama mit einbinden wollen, wäre die Option Mehrzeiliges Panorama erstellen die richtige Wahl. Führen beide Optionen zum Ziel? Ja, das tun sie. Dessen ungeachtet würde uns eine gesonderte Option zum Erstellen von Fisheye-Panoramen im Auswahlmenü besser gefallen.
Unsere Quellbilder Der Plönlein ist eine weltberühmte Straßengabelung und zählt zu einem der schönsten Plätze für Postkartenmotive. Wir befanden uns bei unserem Shoo - ting ein Stück weit entfernt von der Kobolzeller Steige Ecke Schmiedgasse. Die Frage, weshalb wir ein bereits veröffentlichtes Panorama verwenden, ist schnell beantwortet. So wissen wir, dass unser Bildmaterial korrekt erstellt wurde und schließen somit jede Fehlerquelle aus, die den Test hätte verfäl - schen können. Unsere vier Quellbilder fließen unbearbeitet in den Test ein. Bei genauer Betrachtung sind im oberen Bereich der Aufnahmen leichte Farb - querfehler zu entdecken, die sich besonders an den Bildrändern in grünen und roten bzw. blauen und gelben Farbsäumen an Hell-Dunkel-Übergängen äußern. Derlei Fehler werden als chromatische Aberration (CA) bezeichnet und sind bei einem Fisheye keine Seltenheit.
•	Im Arbeitsbereich wenden wir uns der Schaltfläche Importieren zu (siehe rote Ellipse). Wir wählen unsere Quellbilder aus, bestätigen die Auswahl mit Öffnen, wonach unsere Fotos der Reihe nach im Arbeitsbereich dargestellt werden. •	Die zweite Schaltfläche Einzelbilder können wir an dieser Stelle überspringen. Mit dieser Option lassen sich zusätzliche Quellbilder (zum Beispiel ein Bodenbild) zum Projekt hinzufügen. Wir betätigen die Schaltfläche Vorgaben. Jetzt poppt das Dialog-Fenster Brennweite und Horizont einstellen auf. •	Im Dialog-Fenster Brennweite und Horizont einstellen möchte PanoramaStudio wissen, unter welcher Brennweite unsere Quellbilder fotografiert wurden und verlangt als Eingabe das 35mm-Kleinbild-Äquivalent. Wir aktivieren Exif-Brennweite verwenden, denn in unseren Bildern sind die entsprechenden Meta-Daten hinterlegt. Folgerichtig hat PanoramaStudio alle relevanten Daten erkannt: Kamera: Nikon D5000 Brennweite: 8mm Objektiv: Rundbild-Fischauge    •	Im Anschluss aktivieren wir die Vignettierungskorrektur, um Abschattung zum Bildrand hin auszugleichen. •	In den erweiterten Einstellungen geben wir die Qualität der Bilderkennung ein und aktivieren Kontrollpunkte automatisch optimieren. Drei Optionen stehen zur Auswahl: Normal (empfohlen), Hoch und Sehr Hoch (langsam). •	Als letzte Eingabe wählen wir Ø Kreisförmig zuschneiden. •	Da ein Fisheye-Objektiv zum Rand hin unscharf zeichnet und die Pixel in diesem Bereich für das Panorama unbrauchbar sind, wird hier ein „Beschnitt“ gesetzt. Wir klicken mit der Maus auf den roten Kreis und ziehen ihn soweit auf, bis wir den nutzbaren Bereich erfolgreich definiert haben. Wir bestätigen mit OK und kehren zum Arbeitsbereich zurück. •	Zurück im Arbeitsbereich wählen wir als nächsten Schritt in unserem Workflow die Schaltfläche Ausrichten. •	Nach einer kurzen Bearbeitungszeit erscheint eine Vorschau. Die vier Einzelbilder wurden erfolgreich zusammengenäht, so dass wir wie gewohnt mit dem Optimierungsprozess fortfahren können. Dazu klicken wir auf die Schaltfläche Bearbeiten und wählen im Auswahlmenü Maskierung. Unter der Schaltfläche Bearbeiten finden sich viele nützliche Tools zum Optimieren. Zum Beispiel: Maskierung Kontrollpunkte Helligkeit Horizont •	Im Dialog-Fenster Kontrollpunkte besteht die Möglichkeit, weitere Kontrollpunkte zu setzen und schlechte Kontrollpunkte zu löschen. Ggf. kann es auch sinnvoll sein, sämtliche Kontrollpunkte neu zu verteilen. Im Vergleich zu PTGui arbeitet der Editor grobschlächtig. Das Hinzufügen zusätzliche Kontrollpunkte setzt PTGui sehr viel besser um; mit PanoramaStudio handelt man sich im Fall der Fälle massive Zeitstrafen ein. •	Im Dialog-Fenster Maskierung fahren wir mit dem Pinsel über die Beine des Stativs und des Nodalpunktadapters hinweg, um den Fußabdruck vollständig aus allen Bilden zu entfernen. Mit einer Maske können Sie unerwünschte Bereich im Panorama ausschließen (z.B. das Stativ). Die linke Maustaste fügt Bereiche hinzu, die rechte dient zum Löschen. •	Durch Aufrufen von Horizont begradigen kann die Lage des Panoramas einjustiert werden. Als Orientierung wird ein rotes Gitternetz eingeblendet. Der Horizont ist als dicke Linie markiert. Sie können an beliebiger Stelle mit der Maus ins Bild greifen und so die Lage des Panoramas verschieben. Ziel ist eine Ausrichtung, bei der das Panorama gerade im Wasser liegt, ohne das es wellig oder verdreht erscheint.
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•	Im Dialog-Fenster Helligkeitskorrektur ist die automatische Korrektur und der automatische Helligkeitsabgleich standardmäßig aktiv. Wurden die Einzelaufnahmen durchgängig mit einer Blende und einer Belichtungszeit erstellt, sollte man beide Korrekturarten deaktivieren. Dies führt zu einem kontrastreicherem und somit zu einem lebhafterem Panorama. Wurden die Einzelbilder manuell erstellt, führt das Deaktivieren der automatischen Korrekturen zu einem besseren Ergebnis!
Natürlich haben wir das finale Panorama noch etwas überarbeitet. Der feh - lende Boden (Nadir) wurde in Photoshop gepflastert, wir stempelten das Copyright ein, nur der Kontrast, die Sättigung und die Helligkeit blieben unver - ändert. Und weil uns das Endergebnis positiv überraschte, entschlossen wir uns, ein Screenshot-Video zu erstellen, um zu zeigen, wie PanoramaStudio Pro unseren Test in Echtzeit bewältigte.
•	In einem letzten Schritt wird das Panorama über das Dialog-Fenster Berechnen und Zuschneiden fertiggestellt. Wir bestimmen die gewünschte Ausgabegröße im Seitenverhältnis 2:1 und definieren das Sichtfeld auf 360°x180°. Mit einem Klick auf OK beginnt PanoramaStudio Pro mit dem Rendern. Danach speichern wir das Panorama im JPG-Format ab (Datei >> als Bild speichern unter >>).

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