Das Panorama-Magazin

Kugelpanoramen. Die Welt in 360 Grad.

God Tur >> mit der Flåmbahn am Kjøsfossen Die Flåmbahn ist die weltweit steilste Eisenbahn auf Normalschiene und fährt durch eine der schönsten Landschaften Norwegens zu der Hochgebirgsstation Myrdal. Der Bahnhof Flåm liegt nur zwei Meter über dem Meeresspiegel, die Endhaltestelle Myrdal dagegen 867 Meter hoch. Die Fahrtzeit hinauf beträgt 40 Minuten, hinunter dauert die Fahrt 13 Minuten länger. Die Flåmbahn ist eine Erweiterung der 1909 eröffneten Bergenbahn. Die Arbeiten begannen 1924. 1940 wurde die Strecke erstmals von einem Güterzug befahren und 1941 startete der reguläre Personenverkehr. Eine weitere, technische Besonderheit: die Tunnelführung am Ende des Tals stellt eine Schleife im Berg dar. Diesen Umstand wird der Reisende kaum registrieren, wohl aber den kurzen Zwischenaufenthalt am Kjøsfossen.
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Das Panorama Magazin Kugelpanoramen, die Welt in 360 Grad
God Tur >> Ankunft der Flåmbahn in Myrdal Der Bahnhof Myrdal auf der Hochebene ist der Verkehrsknotenpunkt zwischen der Fernlinie Oslo - Bergen und der Flåmsbahn. Auf der kuriosen Bergstation angekommen bleiben 35 Minuten Aufenthalt bevor es wieder talwärts geht. Oder man nimmt den nächsten Zug, dann hat man gut zwei Stunden Zeit sich umzuschauen.
Myrdal lohnt einen längeren Aufenthalt. Wer möchte, kann von hier aus über den Rallarvegen nach Flåm zurück wandern oder auch biken. Anfänglich mit moderatem Gefälle, wandelt er sich auf den letzten Kilometern zu einem ausgewaschenen Schotterweg an steil abfallenden Hängen mit engen Kehren. Vor allem Radfahrer haben hier starke Probleme, woraus ein nicht minder verwaschener Biker- Mythos erwuchs.
Der Begriff Rallarvegen setzt sich zusammen aus den Worten Rallar (Bahnarbeiter) und Veien (Weg) und hat partout nichts mit Radfahren zu tun, sondern mit einem Versorgungsweg für die Bergenbahn, der nach Eröffnung der Trassen bestehen blieb. Im Jahre 1974 beschloss man, den Rallarvegen als Rad- und Wanderweg auszuweisen. Wo des Tags der Bahnsteig vor Besuchern zu bersten droht, herrscht am Abend gespenstische Leere. Wer für skurrile Momente empfäng - lich ist, sollte ggf. vor der Bahnfahrt dem Flåmbahn-Museum einen Besuch abstatten, um dann einen der letzte Züge zu wählen. Der Ein - tritt ins Flåmbahn Museum ist im Fahrpreis beinhaltet. Das Bahn- Museum liegt im alten Bahnhof von Flåm, nur 100 Meter vom heutigen Bahnhof entfernt.
God Tur >> zum Preikestolen über Ølen und die Ryfylkevegen Der Preikestolen oder Prekestolen (norwegisch für „Kanzel“; wörtlich für „Predigtstuhl“) ist eine natürliche, nur auf dem Fußweg erreichbare Felsplattform in der norwegischen Provinz Rogaland und eine viel besuchte Touristenattraktion mit weitem Blick über den Lysefjord. Kaum ein Prospekt über Norwegens zahllose Sehenswürdigkeiten kommt ohne ein Bild des Preikestolen aus, nur leider kursieren im Internet zahlreiche, teils widersprüchliche Angaben bezüglich des Wanderweges und der Wanderzeit dorthin. Info zur Anreise: Von Ølen aus, an der E134 gelegen, verläuft die 514 bis Vindafjord, dort trifft sie auf die 46. Nach der Fähre Ropeid-Sand geht es auf die Ryfylkevegen 13 in südlicher Richtung weiter durch Tau, Jørpeland bis Jøssang. Hier links abbiegen auf die fünf Kilometer lange Nebenstrecke bis zur Preikestolhytta.
Etappe = 160km Gesamt = 2.360km
Auf dem Parkplatz angekommen, bewahrheitete sich einmal mehr: die Nebensaison ist einer der besten Zeiten für Norwegen. Es herrschte überschaubare Betriebsamkeit und nichts erinnerte an jene Beschreibungen aus dem Internet, in denen von wahren Touristenströmen die Rede war, die sich in Horden aufmachen, den Preikestolen zu erklimmen. Parallel zu dieser positiven Überraschung sprach uns ein fränkisches Pärchen aus Mosbach an, das den Aufstieg in der frühen Morgenzeit gewagt hatte und das uns nun animierte, es ihnen gleich zu tun. Vielen Dank dafür - vielleicht konnten wir uns mit dem Rat, Haukeligrend zu besuchen revanchieren?
Wanderweg zum Preikestolen Steil und steinig ging es vom Parkplatz an aufwärts, mitunter hatte man Probleme, die bereits verwaschenen Markierungen an den Felswänden zu erkennen. Das Bild links vermag ohne greifbaren Vergleich die wahren Dimensionen kaum zu veranschaulichen. Der Fels im Vordergrund dürfte annähernd 1.70 Meter hoch sein.
Was anfangs kaum auffiel, sich später aber als kleine Motivationsbremse herausstellte: es fehlen Hinweis - schilder, die den aktuellen Standort zeigen. Wo der Weg fast ebenerdig durch morastigen Wald über Bohlen zur Urskarhöhe führt, stand mal eine Schautafel. Nach 3 Stunden Aufstieg wurde klar: die offizielle Marschzeit von 2 Stunden ist sehr optimistisch, es sei denn, man kennt die Strecke und der Ehrgeiz treibt einen voran. Der Lohn der Mühe bleibt davon unberührt, egal, wie schnell oder wie langsam man vorankommt.
Der Preikestolen Wenn der Preikestolen herunterstürzt, sagt der Norweger, wird Stavanger ins Meer gespült. Steht man in schwindelerregender Höhe auf der mächtigen Felskanzel und wagt man an der Kante stehend einen Blick hinab in den Lysefjord, mag man es glauben. Die Aussicht von dem quadratischen (25 x 25 Meter) Felsplateau ist unbeschreiblich und nicht wenige können ihre euphorischen Gefühle kaum im Zaum halten. Offen gesagt, fühlten wir uns zum Jubeln ein wenig zu matt.
Nachdem wir mit dem Preikestolen Bekanntschaft geschlossen und den Abstieg heil überstanden hatten, neigten sich unsere Urlaubstage in Norwegen ihrem Ende zu. Ebenso möchten wir unsere kleine Reisebe - schreibung hier enden lassen, denn was gäbe es noch zu berichten außer einer Heimreise über 2.000 Kilometer. Insgesamt legten wir übrigens knapp über 5.000 Kilometer zurück. Das klingt nach viel, das klingt nach sehr viel, aber zu keiner Zeit haben wir auch nur einen Kilometer bereut....... Vielleicht konnten wir auch Sie für Norwegen begeistern und womöglich haben wir mit dem einen oder anderen Tipp aushelfen können. Wie auch immer, unsere Meinung steht fest: Norwegen ist mehr als eine Reise wert.
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Norwegen im Spätsommer

Eine Reise mit Fähre und Auto durch Fjord-Norwegen

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GALERIE Norwegen
God Tur >> mit der Flåmbahn am Kjøsfossen Die Flåmbahn ist die weltweit steilste Eisenbahn auf Normalschiene und fährt durch eine der schönsten Landschaften Norwegens zu der Hochgebirgsstation Myrdal. Der Bahnhof Flåm liegt nur zwei Meter über dem Meeresspiegel, die Endhaltestelle Myrdal dagegen 867 Meter hoch. Die Fahrtzeit hinauf beträgt 40 Minuten, hinunter dauert die Fahrt 13 Minuten länger. Die Flåmbahn ist eine Erweiterung der 1909 eröffneten Bergenbahn. Die Arbeiten begannen 1924. 1940 wurde die Strecke erstmals von einem Güterzug befahren und 1941 startete der reguläre Personenverkehr. Eine weitere, technische Besonderheit: die Tunnelführung am Ende des Tals stellt eine Schleife im Berg dar. Diesen Umstand wird der Reisende kaum registrieren, wohl aber den kurzen Zwischenaufenthalt am Kjøsfossen.
God Tur >> Ankunft der Flåmbahn in Myrdal Der Bahnhof Myrdal auf der Hochebene ist der Verkehrsknotenpunkt zwischen der Fernlinie Oslo - Bergen und der Flåmsbahn. Auf der kuriosen Bergstation angekommen bleiben 35 Minuten Aufenthalt bevor es wieder talwärts geht. Oder man nimmt den nächsten Zug, dann hat man gut zwei Stunden Zeit sich umzuschauen.
Myrdal lohnt einen längeren Aufenthalt. Wer möchte, kann von hier aus über den Rallarvegen nach Flåm zurück wandern oder auch biken. Anfänglich mit moderatem Gefälle, wandelt er sich auf den letzten Kilometern zu einem ausgewaschenen Schotterweg an steil abfallenden Hängen mit engen Kehren. Vor allem Radfahrer haben hier starke Probleme, woraus ein nicht minder verwaschener Biker- Mythos erwuchs.
Der Begriff Rallarvegen setzt sich zusammen aus den Worten Rallar (Bahnarbeiter) und Veien (Weg) und hat partout nichts mit Radfahren zu tun, son - dern mit einem Versorgungsweg für die Bergen - bahn, der nach Eröffnung der Trassen bestehen blieb. Im Jahre 1974 beschloss man, den Rall - arvegen als Rad- und Wanderweg auszuweisen. Wo des Tags der Bahnsteig vor Besuchern zu bersten droht, herrscht am Abend gespenstische Leere. Wer für skurrile Momente empfänglich ist, sollte ggf. vor der Bahnfahrt dem Flåmbahn- Museum einen Besuch abstatten, um dann einen der letzte Züge zu wählen. Der Eintritt ins Flåm - bahn Museum ist im Fahrpreis beinhaltet. Das Bahn-Museum liegt im alten Bahnhof von Flåm, nur 100 Meter vom heutigen Bahnhof entfernt.
God Tur >> zum Preikestolen über Ølen und die Ryfylkevegen Der Preikestolen (norwegisch für „Kanzel“; wört - lich für „Predigtstuhl“) ist eine natürliche, nur auf dem Fußweg erreichbare Felsplattform in der norwegischen Provinz Rogaland und eine viel besuchte Touristenattraktion mit weitem Blick über den Lysefjord. Kaum ein Prospekt über Norwegens zahllose Sehenswürdigkeiten kommt ohne ein Bild des Preikestolen aus, nur leider kursieren im Internet zahlreiche, teils wider - sprüchliche Angaben bezüglich des Wanderwe - ges und der Wanderzeit dorthin. Info zur Anreise: Von Ølen aus, an der E134 gelegen, verläuft die 514 bis Vindafjord, dort trifft sie auf die 46. Nach der Fähre Ropeid-Sand geht es auf die Ryfylkevegen 13 in südlicher Richtung weiter durch Tau, Jørpeland bis Jøssang. Hier links abbiegen auf die fünf Kilo - meter lange Nebenstrecke bis zur Preikestolhytta.
Etappe = 160km Gesamt = 2.360km
Auf dem Parkplatz angekommen, bewahrheitete sich einmal mehr: die Nebensaison ist einer der besten Zeiten für Norwegen. Es herrschte überschaubare Betriebsamkeit und nichts erinnerte an jene Beschreibungen aus dem Internet, in denen von wahren Touristenströmen die Rede war, die sich in Horden aufmachen, den Preikestolen zu erklimmen. Parallel zu dieser positiven Überraschung sprach uns ein fränkisches Pärchen aus Mosbach an, das den Aufstieg in der frühen Morgenzeit gewagt hatte und das uns nun animierte, es ihnen gleich zu tun. Vielen Dank dafür - vielleicht konnten wir uns mit dem Rat, Haukeligrend zu besuchen revanchieren?
Wanderweg zum Preikestolen Steil und steinig ging es vom Parkplatz an aufwärts, mitunter hatte man Probleme, die bereits verwaschenen Markierungen an den Felswänden zu erkennen. Das Bild links vermag ohne greifbaren Vergleich die wahren Dimensionen kaum zu veranschaulichen. Der Fels im Vordergrund dürfte annähernd 1.70 Meter hoch sein.
Was anfangs kaum auffiel, sich später aber als kleine Motivationsbremse her - ausstellte: es fehlen Hinweisschilder, die den aktuellen Standort zeigen. Wo der Weg fast ebenerdig durch morastigen Wald über Bohlen zur Urskarhöhe führt, stand mal eine Schautafel. Nach 3 Stunden Aufstieg wurde klar: die offi - zielle Marschzeit von 2 Stunden ist sehr optimistisch, es sei denn, man kennt die Strecke und der Ehrgeiz treibt einen voran. Der Lohn der Mühe bleibt davon unberührt, egal, wie schnell oder wie langsam man vorankommt.
Der Preikestolen Wenn der Preikestolen herunterstürzt, sagt der Norweger, wird Stavanger ins Meer gespült. Steht man in schwindelerregender Höhe auf der mächtigen Felskanzel und wagt man an der Kante stehend einen Blick hinab in den Lysefjord, mag man es glauben. Die Aussicht von dem quadratischen (25 x 25 Meter) Felsplateau ist unbeschreiblich und nicht wenige können ihre euphorischen Gefühle kaum im Zaum halten. Offen gesagt, fühlten wir uns zum Jubeln ein wenig zu matt.

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Norwegen im Spätsommer

Mit Fähre und Auto durch Fjord-Norwegen

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Nachdem wir mit dem Preikestolen Bekanntschaft geschlossen und den Abstieg heil überstanden hatten, neigten sich unsere Urlaubstage in Norwegen ihrem Ende zu. Ebenso möchten wir unsere kleine Reisebeschreibung hier enden lassen, denn was gäbe es noch zu berichten außer einer Heimreise über 2.000 Kilometer. Insgesamt legten wir übrigens knapp über 5.000 Kilometer zurück. Das klingt nach viel, das klingt nach sehr viel, aber zu keiner Zeit haben wir auch nur einen Kilometer bereut....... Vielleicht konnten wir auch Sie für Norwegen begeistern und womöglich haben wir mit dem einen oder anderen Tipp aushelfen können. Wie auch immer, unsere Meinung steht fest: Norwegen ist mehr als eine Reise wert. Das könnte Sie auch interessieren Möchten Sie weitere Bilder aus dem Land der Trolle sehen? Hier finden Sie hochauflösende Kugelpanoramen von den schönsten Sehenswürdigkeiten, die wir in Norwegen besuchen durften.
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