Das Sigma Fisheye 8mm liefert am Crop-Sensor der Nikon D5200 einen Blickwinkel von 180° im Hochkantformat link Für ein Kugelpanorama werden folglich nur 4 Einzelaufnahmen benötigt. Ideal für den Einsatz am Hochstativ ! Bild 1 Bild 2 Bild 3 Bild 4

Das Hochstativ-VR-System im Eigenbau

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Im Spätsommer 1999 stand ein Fotograf vor unserer Haustür. Er präsentierte uns eine Mappe mit diversen Luftbildaufnahmen. Nach eigenen Angaben hatte er sich einen Helikopter gechartert, um sämtliche Häuser in der Umgebung von oben her abzulichten. Und nun lief er sich die Hacken ab in der Hoffnung auf ein gutes Geschäft. Ob sich seine Idee wirklich auszahlte, können wir nicht beantworten. Auch nicht, was Recht und Gesetz zu derlei Rundflügen sagen. Wir wissen nur, die Preisvorstellung des Fotografen war derart überzogen, dass ihm einige Nachbarn die Tür vor der Nase zuschlugen. Stolze 500 DM (ca. 250 €) verlangte er für einen Abzug. Im DIN A4 Format. Wir handelten ihn auf 100 DM runter. Für einen Abzug in DIN A3. Randlos beschnitten und aufgezogen auf einem 5mm starken Trägermaterial. Übrigens schreibt der Gesetzgeber für den Einsatz von Hubschraubern eine Mindestflughöhe von 300 m über Städten vor; nicht über Grund, sondern über dem höchsten Hindernis im Umkreis von 600 m. Die Dorfkirche steht nur wenige 100 m von unserem Haus entfernt. Folglich hatte der Fotograf aus ca. 900 m Höhe eine Teletüte gewählt, was leider zu einem leicht verwackelten Ergebnis führte. Luftbilder sind faszinierend, aber nicht selten von minderer Qualität. Beim Einsatz einer Fotodrohne kämpft der Hobbypilot mit einem ganz ähnlichen Problem. Copter in einer Preisklasse zwischen 1.000 und 1.500 Euro tragen maximal eine leicht- gewichtige Cam, z.B. eine GoPro. Möchte man eine hochwertige Optik transportieren, geht die Sache ins Geld. Der Aufwand steht dann in keinem Verhältnis mehr. Weshalb diese Vorrede? Weil mich die Luftbildaufnahme unseres Hauses über viele Jahre hinweg mit der Frage konfrontierte, wie man eine Kamera kostengünstig in die Höhe wuchten kann. Lange Zeit ohne Erfolg. Sämtliche Ansätze scheiterten am Preis. Bis ich mich mit dem Thema Panoramen vom Einbeinstativ beschäftigte ( Link ). Hier wird die Kamera auf einen Monopod montiert und lediglich mithilfe einer Wasserwaage ausgerichtet. Jan Röpenack zeigt in seinem Video die Vorgehensweise. Was auf Augenhöhe funktioniert, müsste aus 4, 5 oder 6 Meter Höhe doch auch funktionieren?! Zur Beantwortung dieser Frage sah ich mir zunächst diverse Kauflösungen an. Zum Beispiel die beiden Hochstative unten links. Das Manfrotto Stativ Super Giant ist für ca. 640 Euro als Lampenstativ zu beziehen und erreicht eine Höhe von 7,3 m. Theoretisch. In der Praxis ist diese Konstruktion etwas hakelig ausgeführt, die oberste Säule sollte man in keinem der Fälle komplett ausziehen, sonst schwankt die Kamera trotz Dreibeintechnik besorgniserregend hin und her. Die max. Belastung beträgt 10 kg. Diese Angabe kann man dem Hersteller glauben - oder auch nicht. Mit der “gelben” Konstruktion erreicht man eine Höhe von bis zu 17 m. Dieses Stativ, ist ungleich stabiler ausgelegt, selbst eine pneumatische Steuerung ist integriert. Zwischen 2.900 - 3.500 Euro kostet der Spaß. Tatsächlich preisen Anbietet derlei Stative an unter dem Slogan: Ihre Chance selbstständig zu werden schon ab 2.599 Euro. Da mag sich jeder selbst ausrechnen, wie viele Kunden man einfangen muss, um erfolgreich in die Gewinnzone zu gelangen. Kauflösungen scheitern oftmals am Preis. Zumindest für den Hobbyfotograf. Darüber hinaus sind die gezeigten Beispiele unhandlich in der Bedienung und für spontane Aktivitäten gänzlich ungeeignet. Ganz abgesehen von der Problematik, das ein Panorama- fotograf die Kamera auf Höhe gebracht um 360 Grad noch drehen muss. Ein Eigenbau käme zwar preiswerter, aber die besagten Nachteile wären mit einem Nachbau nicht vom Tisch: Teuer, schwer zu transportieren, unpraktisch im Handling. Was also tun? Ein verlängerter Monopod musste her. Ohne aufwändige Fußkonstruktion. Stabil genug, um die Kamera auf Höhe zu bringen, aber leicht und kompakt, um die Stange noch transportieren zu können. In dieser Phase kam mir der Zufall zu Hilfe. Bei einer Foto-Tour durch Frankfurt entdeckte ich einen Fassadenreiniger bei der Arbeit. Kurzum: Ich sprach den Mann an und bekam Auskunft. Die hier gezeigten Teleskopstangen bestehen aus mehreren, ineinander geschobene Hohlprofilen, die mittels Klemmschrauben variabel in der Höhe eingestellt werden. Sprich: Man schiebt die Stangen auf die gewünschte Höhe aus und dreht sie dann fest. Bei hoch- wertigen Modellen sorgen sogenannte Gleitsteine dafür, dass ein Verdrehen der Rohre um die eigene Achse unterbunden wird. Dieses Feature ist zwar ein auf- preispflichtiges Extra, aber unabdingbar, möchte man eine handelsübliche Tele- skopstange als Hochmast verwenden. Am Kopfteil der obersten Stange ist ein patentierter Schnellverschluss ange- bracht, der allerlei Werkzeuge aufnimmt. Ein Adapter ist für die Panoramafotografie besonders interessant: Der Malerkonus mit integriertem Innengewinde M8. Flanscht man diesen Konus auf den Patentverschluss, verfügt man mit geringstem Aufwand über ein verlängertes Einbeinstativ. Gehen wir ins Detail. Unsere Leser kennen den rechts dar- gestellten Panoramakopf. Er besteht aus zwei Blechwinkeln und kostet im Eigenbau keine 20 Euro. Diesen Kopf verwenden wir seit vielen Jahren zum Erstellen von Kugelpanoramen. Die Bohrung im unteren Winkel zur Aufnahme des Stativgewindes beträgt 10 mm und passt - wie der Zufall es will - perfekt auf den erwähnten Malerkonus. Da der Malerkonus auf den Schnellverschluss lediglich aufgesteckt wird und somit über reichlich Spiel verfügt, ist es ratsam, die hierfür vorgesehene Federzunge kurzerhand aus dem Innenrohr zu entfernen. Dazu benötigt man eine schmale Zange. Die Verbindung übernimmt fortan eine handels- übliche Schraube M4. Sie passt durch die vor- handene Bohrungen und muss nur noch mittels Scheibe und Mutter festgezogen werden, dann sitzt der Malerkonus bombenfest auf der Teleskopstange. Danach wird der Panoramakopf auf den Malerkonus gesetzt und mit einer M8 Schraube befestigt. Diese Schritte sind mit sehr wenig handwerklichem Geschick durchzuführen - und im Grunde wäre unser Hochstativ Marke Eigenbau bereits einsatzbereit - gäbe es neben dem erforderlichen Funkauslöser nicht ein kleines Helferlein noch, was nicht unerwähnt bleiben darf: Die Wasserwaage. Das Modell Autopol Nivellierlibelle aus dem Hause Manfrotto hat sich beim Einbeinstativ bestens bewährt und kommt auch hier wieder zum Einsatz. Knapp unter Augenhöhe befestigt hilft es nicht nur dabei, im Lot zu bleiben, man kann sich auch sehr gut beim Drehen an der Libelle orientieren. Keine Sorge. Anfangs dachten wir, die Winkelschritte seien nur schwer zu finden, diese Vermutung hat sich nicht bestätigt. Im Gegenteil. Wir benötigen mit unserer Nikon D5300 im Verbund mit dem Sigma Fisheye 8mm vier Einzelaufnahmen jeweils unter 90 Grad und konnten bislang feststellen, dass die erforderliche Exaktheit mit reinem Augenmaß einzuhalten ist. Stitchingfehler ergaben sich keine. Wie arbeitet es sich mit unserem Hochstativ? Nun, man hält das Stativ mit der einen Hand fest, während man mit der anderen Hand den Drehverschluss öffnet, um das gelöste Segment auszufahren. Diesen Arbeitsvorgang wiederholt man mit jedem einzelnen Segment, bis die gewünschte Höhe erreicht ist. Mithilfe der Wasserwaage wird das Stativ ausgerichtet, dann kommt der Fernauslöser zum Einsatz. Tipp = Mehrmals auslösen! Sollte eine Aufnahme misslungen sein, ist man für jede Reserve dankbar. Hiernach dreht man das Stativ um 90 Grad um die eigene Achse und löst abermals aus. Usw. usf. Wie so oft gilt auch hier: Übung macht den Meister. Die Arbeitsweise ist ungewöhnlich, aber machbar. Die Stange einhändig zu halten bereitet keine Probleme. Die Libelle der Wasserwaage ins Lot zu rücken, auch nicht. Worauf sollte man besonders achten? Die Segmente niemals vollständig ausfahren! Verbleiben ca. 20 cm der Stange im Rohr, wird eine erhöhte Stabilität erreicht. Versuchen Sie nicht, die Stange in der waagerechten Position vollständig auszuziehen, um sie dann in die Senkrechte aufzurichten! Der Hebelarm ist nicht zu unterschätzen! Die Stange könnte knicken! Arbeiten Sie alleine - also ohne helfende Hand - sollten Sie es mit der Arbeitshöhe nicht übertreiben. Bis ca. 5 Meter Höhe ist die Stange beherrschbar, ab dann wird es kritisch! Wo liegen die Kosten? Teleskopstangen werden in unterschiedlichen Größen und Qualitäten angeboten. Preiswerte Stangen ohne Gleitsteine sind nicht zu empfehlen! Achten Sie auf die verwendeten Wandstärken und Durchmesser! Nicht jede Stange ist brauchbar! Wir haben uns vor dem Kauf mehrere Modelle angesehen und fanden einen Anbieter, der uns in Sachen Beratung und Qualität überzeugen konnte: Wischmop-Shop.de. Hier jetzt unsere Einkaufliste. 1) 4-teilige Profi-Teleskopstange 6 Meter mit Gleitsteinen = 69,95 EURO 2) Malerkonus mit M8 Gewinde = 9,95 EURO 3) Lieferung und Versand = 9,99 EURO Summe = 89,89 EURO Ferner werden benötigt = 1x Schraube M8 x 20, Schraube M4 x 30, 2x Scheibe und 1x Mutter M4. Mit etwas Glück findet man die Normalien in der Werkzeugkiste. Falls nicht, kann man die Fehlteile für wenige Euro in jedem Baumarkt erwerben. Natürlich testeten wir unsere Stange. Zu diesem Zeitpunkt spielte leider das Wetter nicht mit - und wie man erkennen kann, deckt die Grund- platte des Nodalpunktadapters zu viel Boden ab und sollte dementsprechend verkleinert werden - doch den Test bestand unsere Stange mit Bravour. Wenige Zentimeter vom Dach entfernt, ließen sich sogar die Dachziegeln problemlos zusammennähen. Die Arbeitshöhe betrug 4 Meter. Es hätte gut sein können, dass die Kamera auf dieser Höhe so stark schwankt, das sich Konturen im Nahbereich von 30 cm schwer oder gar nicht stitchen lassen. Eine grundlose Befürchtung. Gibt man der Stange nach jeder Bewegung etwas Zeit sich auszupendeln, sitzt der Knotenpunkt perfekt. Uns wurde die Frage gestellt, ob das Pack- maß nicht zu unhandlich wäre. 1,90 Meter wollen verstaut und transportiert werden. Ferner konnten sich einige unserer Leser nicht vorstellen, wie man das Stativ auf- bauen, ausrichten und um die Achse auch noch drehen kann. Zudem bliebe zu klären, wie die Kamera einhändig ausgelöst wird. Ein Video sagt mehr als tausend Worte. Also drehten wir im hessischen Heusen- stamm ein kleines Video und hoffen, sämtliche Fragen sind damit beantwortet. Im Anschluss finden Sie das dazugehörige Bildmaterial als auch das erfolgreich er- stellte Kugelpanorama. Sobald sich das Wetter gebessert hat, veröffent- lichen wir an dieser Stelle weitere Kugelpanoramen, die mithilfe unseres Hochstativs Marke Eigenbau entstanden. Das erste Cliffhanger-Panorama steht in den Startlöchern und natürlich sind wir sehr gespannt, welche Ergebnisse zu erzielen sind, wird die Stange in der waagrechten Postion eingesetzt. Bis dahin wünschen wir unseren Lesern viel Erfolg beim Basteln. Ihr
Diese Luftaufnahme stammt aus dem Jahr 1999. Das Foto wurde aus einem Helikopter heraus erstellt. Ein ähnlicher Effekt lässt sich mit einer Drohne erzielen. Für 2.599 Euro auf eine Höhe von bis zu 17 Metern. Für das Hobby zu teuer. Manfrotto Super Giant 269HDB-3U UVP 838,19 Euro Preiswerte Foto-Drohnen sind groß im Trend, aber schwach in Sachen Kamera und Optik. Möchte man eine hochwertige DSLR in die Lüfte schicken, wird das Budget stark strapaziert. Fassadenreiniger verwenden sogenannte Teleskopstangen. Die Transportlänge beträgt ca. 1.90 Meter, die Auszugslänge variiert je nach Modell zwischen 3 und 16 Meter. Am Kopfteil der Teleskopstange können unterschiedliche Hilfswerkzeuge aufgesteckt werden. Hier zum Beispiel ein großflächiger Wischmopp. Teleskopstange Standardkonus Wischmopp oder andere Werkzeuge Schnellverschluss variabel verstellbar Erstaunlich stabil und dennoch leicht. Die 6 Meter lange Teleskopstange wiegt nur 1,6 kg. Aus einfachen Blechwinkeln gebaut: Nodalpunktadapter fürs Monopod. Funk-Fernauslöser Kabellos  RW-221/DC0 Oppilas  Preis = 30 € Manfrotto Autopol Nivellierlibelle Preis = 8 € Nodalpunkt- adapter Eigenbau Malerkonus Standard- konus entfernen und Maler- konus mit Schraube montieren Schraube M8 Neben dem Nodalpunktadapter, der Teleskopstange und dem Malerkonus werden noch eine Wasser- waage und ein paar Schrauben benötigt.  Wasserwaage etwas unter Augenhöhe montiert Funkauslöser Einkaufliste = Teleskopstange
Unser Tipp = Kompetente Beratung und solide Qualität
Malerkonus
PTGui Pro attestiert ein gutes Ergebnis
Bei einer Arbeitshöhe von über 4 m näht PTGui die Dachziegel im Nahbereich von ca. 30-40 cm sauber  zusammen. Folglich sind im Fernbereich keinerlei Schwierigkeiten zu erwarten. Der Test ist bestanden.
Vater Michael & Sohn Ralf bei  den ersten Testaufnahmen Die Teleskopstange macht auch bei  ungünstigen Lichtverhältnissen eine gute Figur
Auf 6 Meter Höhe für unter 100 Euro
Messerschmitt BF 109 vom Hochstativ - mit Sound Landkarte
Das dritte Kugelpanorama geht hart an die Grenzen des Machbaren. Nur wenige Zentimeter vom Motiv entfernt müssen Parallaxefehler tunlichst vermieden werden. Mit unserer VR-Stange kein Problem.
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Kugelpanorama - Bad Neustadt - Glaskuppel der Frankenklinik Kugelpanorama - Bamberg - Am Wehrturm der Altenburg Kugelpanorama - Heidelberg -  Marktplatz am Herkulesbrunnen
Bad Neustadt - Aufenthaltsbereich der Frankenklinik
Heidelberg - Marktplatz am Herkulesbrunnen
Weitere Kugelpanoramen finden Sie auf unserer Galerie
Bamberg - Am Wehrturm der Altenburg
Kugelpanorama - Rothenburg ob der Tauber - Im Spitaltorturm
Rothenburg ob der Tauber - Im Spitaltorturm
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360° Werbung aktuelle Angebote von 1&1 360° tipp Hier finden Sie Tipps und Tricks rings zum das Thema der Panoramafotografie tipp VR-System im Eigenbau tipp Kugelbilder vom Einbein tipp Smartphone via WLAN tipp Tutorial Little Planet tipp Was sind Kugelbilder Heusenstamm - Schloss Schönborn Portalbau (Hochstativ) Landkarte Stadt
Starten Sie bitte das Kugelpanorama. Anhand der oben gezeigten Einzelbilder lassen sich die Nahtstellen zwar erahnen, sind aber im fertigen Panorama nicht auszumachen.
Landkarte Stadt Heusenstamm - Schloss Schönborn an der hinteren Burg
Das zweite Kugelpanorama wurde am hinteren Schloss erstellt und demonstriert: 4 Meter Auszugshöhe reichen zum Aufwerten eines Motivs oftmals aus.
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1 Jahre 5 2007 - 2021
Im Spätsommer 1999 stand ein Fotograf vor unserer Haustür. Er präsentierte uns eine Mappe mit diversen Luftbild- Aufnahmen. Nach eigenen Angaben hatte er sich einen Helikopter gechartert, um sämtliche Häuser in der Umgebung von oben her abzulichten. Und nun lief er sich die Hacken ab in der Hoffnung auf ein gutes Geschäft. Ob sich seine Idee wirklich auszahlte, können wir nicht beantworten. Auch nicht, was Recht und Gesetz zu derlei Rundflügen sagen. Wir wissen nur, die Preisvorstellung des Fotografen war derart überzogen, dass ihm einige Nachbarn die Tür vor der Nase zuschlugen. Stolze 500 DM (ca. 250 €) verlangte er für einen Abzug. Im DIN A4 Format. Wir handelten ihn auf 100 DM runter. Für einen Abzug in DIN A3. Randlos beschnitten und aufgezogen auf einem 5mm starken Trägermaterial. Übrigens schreibt der Gesetzgeber für den Einsatz von Hubschraubern eine Mindestflughöhe von 300 m über Städten vor; nicht über Grund, sondern über dem höchsten Hindernis im Umkreis von 600 m. Die Dorfkirche steht nur wenige 100 m von unserem Haus entfernt. Folglich hatte der Fotograf aus ca. 900 m Höhe eine Teletüte gewählt, was leider zu einem leicht verwackelten Ergebnis führte. Luftbilder sind faszinierend, aber nicht selten von minderer Qualität. Beim Einsatz einer Fotodrohne kämpft der Hobbypilot mit einem ganz ähnlichen Problem. Copter in einer Preisklasse zwischen 1.000 und 1.500 Euro tragen maximal eine leichtgewichtige Cam, z.B. eine GoPro. Möchte man eine hochwertige Optik transportieren, geht die Sache ins Geld. Der Aufwand steht dann in keinem Verhältnis mehr. Weshalb diese Vorrede? Weil mich die Luftbildaufnahme unseres Hauses über viele Jahre hinweg mit der Frage konfrontierte, wie man eine Kamera kostengünstig in die Höhe wuchten kann. Lange Zeit ohne Erfolg. Sämtliche Ansätze scheiterten am Preis. Bis ich mich mit dem Thema Panoramen vom Einbeinstativ beschäftigte ( Link ). Hier wird die Kamera auf einen Monopod montiert und lediglich mithilfe einer Wasserwaage ausgerichtet. Jan Röpenack zeigt in seinem Video die Vorgehensweise. Was auf Augenhöhe funktioniert, müsste aus 4, 5 oder 6 Meter Höhe doch auch funktionieren?! Zur Beantwortung dieser Frage sah ich mir zunächst diverse Kauflösungen an. Zum Beispiel die beiden Hochstative links. Das Manfrotto Stativ Super Giant ist für ca. 640 Euro als Lampenstativ zu beziehen und erreicht eine Höhe von 7,3 m. Theoretisch. In der Praxis ist diese Konstruktion etwas hakelig ausgeführt, die oberste Säule sollte man in keinem der Fälle komplett ausziehen, sonst schwankt die Kamera trotz Dreibeintechnik besorgniserregend hin und her. Die max. Belastung beträgt 10 kg. Diese Angabe kann man dem Hersteller glauben - oder auch nicht. Mit der “gelben” Konstruktion erreicht man eine Höhe von bis zu 17 m. Dieses Stativ, ist ungleich stabiler ausgelegt, selbst eine pneumatische Steuerung ist integriert. Zwischen 2.900 - 3.500 Euro kostet der Spaß. Tatsächlich preisen Anbietet derlei Stative an unter dem Slogan: Ihre Chance selbstständig zu werden schon ab 2.599 Euro. Da mag sich jeder selbst ausrechnen, wie viele Kunden man einfangen muss, um erfolgreich in die Gewinnzone zu gelangen. Kauflösungen scheitern oftmals am Preis. Zumindest für den Hobbyfotograf. Darüber hinaus sind die gezeigten Beispiele unhandlich in der Bedienung und für spontane Aktivitäten gänzlich ungeeignet. Ganz abgesehen von der Problematik, das ein Panoramafotograf die Kamera auf Höhe gebracht um 360 Grad noch drehen muss. Ein Eigenbau käme zwar preiswerter, aber die besagten Nachteile wären mit einem Nachbau nicht vom Tisch: Teuer, schwer zu transportieren, unpraktisch im Handling. Was also tun? Ein verlängerter Monopod musste her. Ohne aufwändige Fußkonstruktion. Stabil genug, um die Kamera auf Höhe zu bringen, aber leicht und kompakt, um die Stange noch transportieren zu können. In dieser Phase kam mir der Zufall zu Hilfe. Bei einer Foto-Tour durch Frankfurt entdeckte ich einen Fassadenreiniger bei der Arbeit. Kurzum: Ich sprach den Mann an und bekam Auskunft. Die hier gezeigten Teleskopstangen bestehen aus mehreren, ineinander geschobene Hohlprofilen, die mittels Klemmschrauben variabel in der Höhe eingestellt werden. Sprich: Man schiebt die Stangen auf die gewünschte Höhe aus und dreht sie dann fest. Bei hochwertigen Modellen sorgen sogenannte Gleitsteine dafür, dass ein Verdrehen der Rohre um die eigene Achse unterbunden wird. Dieses Feature ist zwar ein aufpreispflichtiges Extra, aber unabdingbar, möchte man eine handelsübliche Teleskopstange als Hochmast verwenden. Am Kopfteil der obersten Stange ist ein patentierter Schnellverschluss angebracht, der allerlei Werkzeuge aufnimmt. Ein Adapter ist für die Panoramafotografie besonders interessant: Der Malerkonus mit integriertem Innengewinde M8. Flanscht man diesen Konus auf den Patentverschluss, verfügt man mit geringstem Aufwand über ein verlängertes Einbeinstativ. Gehen wir ins Detail. Unsere Leser kennen den links dargestellten Panoramakopf. Er besteht aus zwei Blechwinkeln und kostet im Eigenbau keine 20 Euro. Diesen Kopf verwenden wir seit vielen Jahren zum Erstellen von Kugelpanoramen. Die Bohrung im unteren Winkel zur Aufnahme des Stativgewindes beträgt 10 mm und passt - wie der Zufall es will - perfekt auf den erwähnten Malerkonus. Da der Malerkonus auf den Schnellverschluss lediglich aufgesteckt wird und somit über reichlich Spiel verfügt, ist es ratsam, die hierfür vorgesehene Federzunge kurzerhand aus dem Innenrohr zu entfernen. Dazu benötigt man eine schmale Zange. Die Verbindung übernimmt fortan eine handelsübliche Schraube M4. Sie passt durch die vorhandene Bohrungen und muss nur noch mittels Scheibe und Mutter festgezogen werden, dann sitzt der Malerkonus bombenfest auf der Teleskopstange. Danach wird der Panoramakopf auf den Malerkonus gesetzt und mit einer M8 Schraube befestigt. Diese Schritte sind mit sehr wenig handwerklichem Geschick durchzuführen - und im Grunde wäre unser Hochstativ Marke Eigenbau bereits einsatzbereit - gäbe es neben dem erforderlichen Funkauslöser nicht ein kleines Helferlein noch, was nicht unerwähnt bleiben darf: Die Wasserwaage. Das Modell Autopol Nivellierlibelle aus dem Hause Manfrotto hat sich beim Einbeinstativ bestens bewährt und kommt auch hier wieder zum Einsatz. Knapp unter Augenhöhe befestigt hilft es nicht nur dabei, im Lot zu bleiben, man kann sich auch sehr gut beim Drehen an der Libelle orientieren. Keine Sorge. Anfangs dachten wir, die Winkelschritte seien nur schwer zu finden, diese Vermutung hat sich nicht bestätigt. Im Gegenteil. Wir benötigen mit unserer Nikon D5300 im Verbund mit dem Sigma Fisheye 8mm vier Einzelaufnahmen jeweils unter 90 Grad und konnten bislang feststellen, dass die erforderliche Exaktheit mit reinem Augenmaß einzuhalten ist. Stitchingfehler ergaben sich keine. Wie arbeitet es sich mit unserem Hochstativ? Nun, man hält das Stativ mit der einen Hand fest, während man mit der anderen Hand den Drehverschluss öffnet, um das gelöste Segment auszufahren. Diesen Arbeitsvor- gang wiederholt man mit jedem einzelnen Segment, bis die gewünschte Höhe erreicht ist. Mithilfe der Wasserwaage wird das Stativ ausgerichtet, dann kommt der Fernauslöser zum Einsatz. Tipp = Mehrmals aus- lösen! Sollte eine Aufnahme misslungen sein, ist man für jede Reserve dankbar. Hiernach dreht man das Stativ um 90 Grad um die eigene Achse und löst abermals aus. Usw. usf. Wie so oft gilt auch hier: Übung macht den Meister. Die Arbeitsweise ist ungewöhnlich, aber machbar. Die Stange einhändig zu halten bereitet keine Probleme. Die Libelle der Wasserwaage ins Lot zu rücken, auch nicht. Worauf sollte man besonders achten? Die Segmente niemals vollständig ausfahren! Verbleiben ca. 20 cm der Stange im Rohr, wird eine erhöhte Stabilität erreicht. Versuchen Sie nicht, die Stange in der waagerechten Position vollständig auszuziehen, um sie dann in die Senkrechte aufzurichten! Der Hebelarm ist nicht zu unterschätzen! Die Stange könnte knicken! Arbeiten Sie alleine - also ohne helfende Hand - sollten Sie es mit der Arbeitshöhe nicht übertreiben. Bis ca. 5 Meter Höhe ist die Stange beherrschbar, ab dann wird es kritisch! Wo liegen die Kosten? Teleskopstangen werden in unterschiedlichen Größen und Qualitäten angeboten. Preiswerte Stangen ohne Gleitsteine sind nicht zu empfehlen! Achten Sie auf die verwendeten Wandstärken und Durchmesser! Nicht jede Stange ist brauchbar! Wir haben uns vor dem Kauf mehrere Modelle angesehen und fanden einen Anbieter, der uns in Sachen Beratung und Qualität überzeugen konnte: Wischmop-Shop.de. Hier jetzt unsere Einkaufliste. 1) 4-teilige Profi-Teleskopstange 6 Meter = 69,95 EURO 2) Malerkonus mit M8 Gewinde = 9,95 EURO 3) Lieferung und Versand = 9,99 EURO Summe = 89,89 EURO Ferner werden benötigt = 1x Schraube M8 x 20, Schraube M4 x 30, 2x Scheibe und 1x Mutter M4. Mit etwas Glück findet man die Normalien in der Werkzeugkiste. Falls nicht, kann man die Fehlteile für wenige Euro in jedem Baumarkt erwerben. Natürlich testeten wir unsere Stange. Zu diesem Zeitpunkt spielte leider das Wetter nicht mit - und wie man erkennen kann, deckt die Grund-platte des Nodalpunktadapters zu viel Boden ab und sollte dementsprechend verkleinert werden - doch den Test bestand unsere Stange mit Bravour. Wenige Zentimeter vom Dach entfernt, ließen sich sogar die Dachziegeln problemlos zusammennähen. Die Arbeitshöhe betrug 4 Meter. Es hätte gut sein können, dass die Kamera auf dieser Höhe so stark schwankt, das sich Konturen im Nahbereich von 30 cm schwer oder gar nicht stitchen lassen. Eine grundlose Befürchtung. Gibt man der Stange nach jeder Bewegung etwas Zeit sich auszupendeln, sitzt der Knotenpunkt perfekt. Uns wurde die Frage gestellt, ob das Packmaß nicht zu unhandlich wäre. 1,90 Meter wollen verstaut und transportiert werden. Ferner konnten sich einige unserer Leser nicht vorstellen, wie man das Stativ aufbauen, ausrichten und um die Achse auch noch drehen kann. Zudem bliebe zu klären, wie die Kamera einhändig ausgelöst wird. Ein Video sagt mehr als tausend Worte. Also drehten wir im hessischen Heusenstamm ein kleines Video und hoffen, sämtliche Fragen sind damit beantwortet. Im Anschluss finden Sie das dazugehörige Bildmaterial als auch das erfolgreich erstellte Kugelpanorama. Sobald sich das Wetter gebessert hat, veröffentlichen wir an dieser Stelle weitere Kugelpanoramen, die mithilfe unseres Hochstativs Marke Eigenbau entstanden. Das erste Cliffhanger-Panorama steht in den Startlöchern und natürlich sind wir sehr gespannt, welche Ergebnisse zu erzielen sind, wird die Stange in der waagrechten Postion eingesetzt. Bis dahin wünschen wir unseren Lesern viel Erfolg beim Basteln. Ihr
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Diese Luftaufnahme stammt aus dem Jahr 1999. Das Foto wurde aus einem Helikopter heraus erstellt.
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Für 2.599 Euro auf eine Höhe von bis zu 17m. Für das Hobby zu teuer.
Erstaunlich stabil und dennoch leicht. Die 6 Meter lange Teleskop- stange wiegt nur 1,6 kg.
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Standardkonus
Teleskopstange
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Wischmopp oder andere Werkzeuge
variabel verstellbar
Am Kopfteil der Teleskopstange können unterschiedliche Hilfswerkzeuge aufgesteckt werden. Hier zum Beispiel ein großflächiger Wischmopp.
Nodalpunktadapter für Monopod
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Schraube M8
Malerkonus
Standard- konus entfernen und Maler- konus mit Schraube montieren
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Bei einer Arbeitshöhe von über 4 m näht PTGui die Dachziegel im Nahbereich von ca. 30-40 cm sauber zusammen. Folglich sind im Fernbereich keinerlei Schwierigkeiten zu erwarten.
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Das Video als auch diese vier Aufnahmen entstanden vor dem Portalbau des Schlosses Schönborn in Heusenstamm. Den Kritikern empfehlen wir einen Blick in den Torbogen. Dort findet sich der Beweis: Unsere Bilder sind authentisch.
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Das zweite Kugelpanorama wurde am hinteren Schloss erstellt und demonstriert: 4 Meter Auszugshöhe reichen zum Aufwerten eines Motivs oftmals aus.
Das dritte Kugelpanorama geht hart an die Grenzen des Machbaren. Nur wenige Zentimeter vom Motiv entfernt müssen Parallaxefehler tunlichst vermieden werden.
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