Das Panorama-Magazin

Kugelpanoramen. Die Welt in 360 Grad.

Ein Rechtsstreit um abblätternde Fassadenfarbe ContiSil von Kluthe

Hinter der Fassade

DIE URHEBERRECHTE DER FOTOS UND PANORAMEN LIEGEN BEIM JEWEILIGEN FOTOGRAFEN
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Ortstermin

Etwas   verständlicher   gesagt:   Mit   zwei   widersprüchlichen   Gutachten   von   zwei   streitenden   Parteien   kann   man   vor   Gericht   zu   keinem Rechtsspruch   gelangen,   in   jedem   der   Fälle   wird   der   Richter   eine   unparteiliche   Expertise   einfordern.   Zu   klagen   macht   in   diesem   Stadium also   weniger   Sinn   als   ein   selbstständiges   Beweisverfahren   zu   beantragen.   Dies   heißt,   es   kommt   zunächst   zu   keinem   Gerichtstermin und   zu   keiner   Verhandlung,   infolgedessen   fallen   auch   keine   Kosten   an.   Das   Gericht   entscheidet   anhand   der   Aktenlage   und   beauftragt ggf.   einen   Sachverständigen,   um   Mangel,   Ursache   und   Schadenshöhe   neutral   zu   bewerten.   Die   Kosten   für   das   dritte   Gutachten   trägt der Antragsteller. Hier = 1.000 EURO. Liegt das Gutachten vor, steht es frei sich zu einigen, oder dann doch vor Gericht zu ziehen. Des   Malermeisters   Rechtsbeistand   war   mit   dieser   Vorgehensweise   nicht   einverstanden.   Er   legte   unbeholfen   Einspruch   ein,   ohne   das der   Gesetzgeber   dieses   Recht   einräumt.   Chemische   Werke   Kluthe   GmbH   fühlte   sich   plötzlich   berufen,   einen   eigenen   Anwalt   hinzu   zu ziehen   und   offenbarte   somit   die   wahren   Interessen   des   Konzerns.   Sollte   der   Malermeister   den   nun   drohenden   Prozess   verlieren,   könnte er   wiederum   Ansprüche   an   Kluthe   geltend   machen.   Weit   lässt   es   blicken,   dachten   wir   uns,   und   die   Frage,   wo   bei   Kluthe   die   Kunden- zufriedenheit des Endverbrauchers ihren Stellenwert findet, würden wir uns nicht  mehr stellen. Wie   auch   immer:   Am   11.   Dezember   2007   ist   Ortstermin, beschloss   das   Gericht.   Neben   dem   Gutachter   fanden   sich der    Malermeister    und    zwei    weitere    Herren    der    Firma Kluthe    ein,    darunter    das    altbekannte    Gesicht    des    Kun- denberaters.   Noch   auf   der   Schwelle   stehend   sprachen   wir ihm   das   Hausverbot   aus.   Letztlich   hatte   er   arglistig   unsere Einwilligung   zum   betreten   des   Grundstückes   eingeholt,   um die   Fassade   zu   öffnen   und   vorsätzlich   zu   beschädigen   -   ob nun    aus    eigenen    Motiven    oder    auf    Anweisung    seitens Kluthe hin, mag dahin gestellt sein. Dem   Malermeister   indes   schien   es   mulmig   zu   werden.   Er meinte:   [Zitat]   Dass   er   die   Fassade   aufschneidet,   damit war ich nicht einverstanden [Zitat Ende].
Hausverbot Unter Hausverbot versteht man das ausdrückliche Verbot des Eindringens oder Verweilens in einer Wohnung, in Geschäftsräumen oder innerhalb des befriedeten Besitztums eines anderen, der innerhalb dieses Bereiches über das Hausrecht verfügt. Das Hausverbot kann vom Berechtigten vom Grundsatz her beliebig verfügt werden und ist nicht an begründbares Fehlverhalten gebunden. Der Verstoß gegen ein Hausverbot erfüllt den Straftatbestand des Hausfriedensbruchs und kann mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe bestraft werden (§123 StGB).
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