360° Photograf 360° Panoramic Photografer bei www.360Cities.net. Zurzeit finden Sie über 450 veröffentlichte Panoramen, die Mehrzahl ist unter Google Earth verfügbar
Neben   der   Kamera   und   dem   Objektiv   ist   der   Panoramakopf    (umgangssprachlich   auch   Nodalpunktadapter    genannt)   das   wichtigste Werkzeug   für   die   Panoramafotografie.   Während   man   einfache,   aus   wenigen   Bildern   bestehende   Panoramen   durchaus   aus   der   Hand schießen   kann,   muss   man   für   komplexe Aufgaben   ein   VR-System    verwenden. Auf   einem   möglichst   stabilen   Stativ   montiert   (für   Nacht- aufnahmen   bei   langen   Belichtungszeiten   unerlässlich)   und   mittels   einer   Wasserwaage   ausgerichtet,   erleichtert   ein   Adapter   die   Auf- nahme   als   auch   das   spätere   Zusammensetzen   der   Einzelbilder   mithilfe   eines   Stitchers   (stitchen   =   zusammennähen).   Bevor   wir   auf   die verschiedenen   Ausführungen   und   Modelle   eingehen,   empfehlen   wir   Neueinsteigern   die   Seiten   Wie   wird   ein   Kugelpanorama   erstellt?   oder   Der   Nodalpunktadapter   im   Eigenbau!    zu   besuchen.   Dort   wird   der   Knotenpunkt   erläutert   und   erklärt,   weshalb   sich   alles   um   diesen Punkt drehen sollte.

Nodalpunktadapter 

Für   einzeilige   Zylinder-   und   Flächenpanoramen   genügt ein    singlerow    Panoramakopf .    Marktführer    in    diesem Segment   sind   die   Firmen   Novoflex    und   Manfrotto    mit Ihren   Modellen   Novoflex   VR-System   II    und   Manfrotto MH057A5 .   Ohne   Frage   handelt   es   sich   bei   den   beiden Modellen    um    ausgereifte    Präzisionsgeräte,    aber    be- reits    bei    der    einfachsten   Ausführung    eines    VR-Sys- tems   offenbart   sich   der   Wahnsinn   des   Zubehörhan- dels:   Die   Preise!   Das   Novoflex   VR-System   II    ist   ab   ca. 435    EURO    erhältlich    (der    abgebildete    Kugelkopf    ist nicht   Bestandteil   des   Sets).   Der   Manfrotto   MH057A5   Kopf   liegt   mit   ca.   420   EURO   ähnlich   in   der   Preisge- staltung.    Der    Manfrotto    -    Panoramakopf    wiegt    laut Werksangabe    2,1    kg    und    trägt    eine   Ausrüstung    bis 5kg.   Das   zierliche   Novoflex   VR   System   II    wiegt   knapp unter    einem    Kilogramm    und    beinhaltet    neben    der Hardware    die    Stitchsoftware    PanoramaStudio    2     als uneingeschränkte     Vollversion.     Beide     Modelle     sind ausbaufähig.    Das    heißt,    beide    Anbieter    führen    ent- sprechende   Ausbauteile   im   Katalog,   die   das   Erstellen von   mehrzeiligen   Panoramen   ermöglichen.   Preiswert sind diese Aufrüst-Sets natürlich nicht. Für   mehrzeilige   Panoramen    (wie.   z.B.   Kugelpanoramen)   benötigt   man sogenannte   multirow   Köpfe.   Idealerweise   in   Kombination   mit   einer   rast- baren   Panoramaplatte,   die   auf   einer   gut   bedienbaren   Nivelliereinrichtung sitzt   (dazu   später   mehr).   Wir   haben   folgende   Ausrüstungsbeispiele   zu- sammengestellt,   um   zu   zeigen,   wie   dick   die   Brieftasche   in   der   Luxus- klasse sein muss. Links sehen Sie das Modell Novoflex VR-System PRO    II .    Dieser    Adapter    ist    präzise    gearbeitet,    besitzt    zwei    rastbare Panoramaplatten   für   den   vertikalen   und   horizontalen   Schwenkbereich,   ist gut    dimensioniert,    eignet    sich    für    alle    digitalen    DSLR-Kameras    und überzeugt   mit   Detaillösungen   wie   z.B.   die   integrierte   Doppel-Libelle   oder die    2x180°    Skalierung    der    oberen    Panoramaplatte.   Alle    Klemmplatten besitzen ein ARCA Schwalbenschwanzprofil . Das Gewicht beträgt ca. 1,7 kg. UVP laut Herstellerangabe = 749 EURO (Stand 2014) Im Handel für ca. 650 EURO erhältlich. Gebraucht ist dieses Modell selten zu ergattern.  Unschwer   am   Design   zu   erkennen   folgt   nun   eine   Lösung   der   italienischen Edelschmiede   Manfrotto,   das   Modell   MA   303SPH .   Der   Kopf   besitzt   eben- falls   eine   rastbare   Panoramaplatte   ( MA300N ),   ist   von   den   Dimensionen und   dem   Gewicht   allerdings   etwas   größer   und   schwerer   ausgelegt   als   die Novoflex   Lösung.   Manfrotto   verwendet   eigene   Platten   bzw.   Kupplungen des   Typs   MA   357 .   Für   den   Transport   lässt   sich   das   solide   Gerät   mittels Scharniere zusammenfalten. Im    Handel    für    ca.    580    EURO    erhältlich,    der    Preis    sinkt    seit    Jahren kontinuierlich. Als   Zwischenfazit   sei   gesagt,   wägt   man   Nutzen   und   Aufwand   ab,   dürfte die   preisliche   Schallmauer   durchbrochen   sein   -   für   den   ambitionierten Hobbyfotografen    allemal    -    der    Berufsfotograf    hat    aus    Imagegründen oftmals   keine   Chance,   preiswerte   Alternativen   in   Form   von   No-Name- Produkten   in   Betracht   zu   ziehen.   Kommen   wir   also   zurück   zum   Nutzen. Dass   ein   Nodalpunktadapter   benötigt   wird,   steht   außer   Frage.   Und   wir wissen   um   seine   Funktionsweise. Also   stellt   sich   die   Frage,   sind   high   end Lösungen   wirklich   erforderlich?   Wir   denken   nein!   Und   der   Markt   scheint sich    auf    diese    verneinende    Antwort    tatsächlich    einzustellen. Mittlerweile    werden    preiswerte    Alternativen    angeboten,    teils sogar   von   Panoramafotografen   selbst,   die   aus   einer   anfäng- lichen   Bastellösung   ein   verkaufsfähiges   Produkt   entwickelten. Bevor   wir   uns   diesen   bezahlbaren   Varianten   zuwenden,   mach- en   wir   einen   kurzen   Schwenk   in   das   andere   Extrem:   Baumark- tlösungen . Für   einen   Materialpreis   von   schätzungsweise   15-20   Euro,   unter dem   Einsatz   einer   Säge   und   eines   Bohrers   und   unter   Zuhilfe- nahme eines Zollstocks gebastelt: Der Nodalpunktadapter aus Holz oder aus Blech . Natürlich    sind    diese    Varianten    nicht    multifunktional    und    sehr speziell    auf    die    Kamera-Objektiv-Kombination    des    jeweiligen Bastlers    ausgelegt,    aber    sind    wir    mal    ehrlich:    in    der    Regel besitzen   wir   eine   Kamera   und   ein   Weitwinkel-Objektiv   und   ggf. noch   ein   Fisheye   Objektiv   und   mit   dieser   Kombination   möchten wir    unsere    Kugelpanoramen    erstellen.    Warum    also    Geld    zum Fenster   hinauswerfen,   wenn   man   mit   ganz   geringen   Mitteln   und etwas     handwerklichem     Geschick     zu     einer     praxistauglichen Lösung kommt? Doch   zurück   zu   den   professionellen   Kauflösungen.   Ein   weiterer Panoramakopf    wäre    der    NodalNinja    4    mit    RD16     (links)    von Fanotec     mit    Sitz    in    USA   Arizona.    Für    knapp    450    Euro    plus Versand    bewegen    wir    uns    allerdings    immer    noch    nicht    Low- Budget-Bereich.   In   Kombination   mit   dem   Rotator   RD16    hinter- lässt   die   Konstruktion   einen   soliden   Eindruck,   von   dem   Stan- dardmodell   hörte   man   von   dem   einen   oder   anderen   Problem- chen.   Beim   Kauf   sollte   man   folglich   sehr   genau   darauf   achten, welcher Rotator-Typ dem Set beiliegt. Hat   sich   der   nächste   Nodalpunktadapter   im   Bunde,   der   Pano- Maxx    (rechts)   bei   vergleichbarer   Konstruktion   einen   Konstruk- tionsfehler   erlaubt?   Die   Grundkonstruktion   erinnert   stark   an   den NodalNinja.   Er   ist   für   159   EURO   in   Deutschland   zu   haben   und würde   die   bislang   vorgestellten   Kandidaten   faktisch   aushebeln, existierten    da    nicht    einige    bedenkliche   Aufnahmen    bezüglich Lagerung   und   Verschleiß.   Laufen   hier   die Axial-Nadelkränze   auf Aluminium   statt   auf   gehärteten   und   geschliffenen   Stahl-Lager- flächen, wie es die Hersteller solcher Lager vorschreiben? Nun,   wir   wollen   derlei   Schönheitsfehler   nicht   dramatisieren.   Wer   ab   und an   ein   Panorama   erstellt,   ist   mit   einem   preiswerten   Panoramakopf   gut bedient.   Dies   trifft   auch   auf   den   Panosaurus    der   Serie   1   und   2   zu.   Zwar blieb   auch   bei   diesen   Modellen   die   Qualität   im   Kampf   um   reduzierte Fertigungskosten   auf   der   Strecke   -   tragende   Elemente   wurden   in   billig wirkendem   Kunststoff   ausgelegt   oder   teils   so   hakelig   dass   man   einer Aufnahme   mit   Langzeitbelichtung   mit   ungewissem   Ausgang   entgegen blicken kann. Dafür ist der Preis interessant: ca. 135 Euro.  Das   jetzt   folgende   VR-System   wird   für   ca.   150   -   230   Euro   unter   ver- schiedenen    Markenbezeichnungen    angeboten:    der    Fotomate     Pano- ramakopf,   umgelabelt   auch   als   Rollei   MRP   401    oder   Tarion    bekannt. Dieser   Kopf   soll   in   erster   Linie   Käufer   ansprechen,   die   sich   von   man- nigfachen   Einstellmöglichkeiten   begeistern   lassen.   Hier   muss   geklappt, arretiert    und    gesteckt    und    fixiert    werden.    Das    Konstruktions-Prinzip erinnert   an   den   Manfrotto   MA   303SPH.   Da   der   Hersteller   nicht   in   der Lage    ist,    die    Kamera    praxisgerecht    in    seinen    Produktbildern    zu positionieren   (Knotenpunkt),   bleibt   zu   befürchten,   dass   der   Ingenieur zwar   ganz   genau   wusste,   wie   man   einen   Clone   entwickelt,   aber   nicht, wie    ein    Kugelpanorama    entsteht.    Um    so    erstaunlicher    ist,    dass    der Fotomate-Panoramakopf   einen   soliden   Eindruck   hinterlässt   und   darüber hinaus   noch   über   einen   Rotator   mit   Indexierung   verfügt. Aufgrund   dieser zwei   Fakten   könnten   wir   den   Fotomate   empfehlen,   gäbe   es   da   nicht einen   wesentlichen   Wermutstropfen:   Der   Indexierer   ruht   nicht   in   einem geeigneten    Lagerfett,    sondern    in    einer    zähflüssigen    Masse,    die    die Bezeichnung   Fett   nicht   verdient.   Wer   an   dieser   Stelle   zum   Werkzeug greift,    den    Indexierer    reinigt    und    neu    fettet,    handelt    sich    mit    dem Fotomate    einen    preiswerten    Kopf    ein,    der    Hobbybedürfnisse    vollauf bedient. Wie   man   sieht,   ist   der   ideale   Nodalpunktadapter   noch   nicht   gefunden, wobei    wir    viele    Fotografen    kennen,    die    mit    ihrer    Kaufentscheidung hochzufrieden   sind.   Ein   jeder   muss   abwägen,   welches   Arbeitspferd   er wählt   und   welche   Aufgaben   das   Rüstzeug   erfüllen   soll.   Als   wesentliches Kriterium   erachten   wir   Freiraum   am   Display.   Gut,   die   von   uns   verwendete   Nikon   D5000   gilt aufgrund   ihrer   Sensorgröße   nicht   als   Ideallösung   zum   Erstellen   eines   Kugelpanoramas.   Wir schätzen   ihr   klappbares   Displays   allerdings   sehr,   insbesondere   bei   Nachtaufnahmen   oder   auch bei   Situationen,   in   denen   es   räumlich   eng   zugeht. Aus   diesem   Grund   kamen   die   nun   folgenden Köpfe   für   uns   nicht   in   Betracht.   Wir   halten   sie   dennoch   für   hochinteressante   Alternativen.   Die Idee,   Panoramaköpfe   aus Aluminium-Fertigprofilen   zu   produzieren   und   sie   mittels   einiger   Dreh- und   Frästeile   zu   komplettieren,   haben   mehrere Anbieter   aufgenommen.   Das   Beispielfoto   rechts symbolisiert   diese   Gattung   unabhängig   vom   jeweiligen Anbieter,   denn   die   Unterschiede   sind   zu marginal. PANO4YOU    bietet   einen   Kopf   unter   dem   Slogan   “auch   für   sehr   große   Kameras   geeignet   für unter   170   Euro   an.   Der   Einsatz   dieses   Adapters   macht   Sinn,   wenn   Die   Kamera   inkl.   Objektiv mehr als 5kg wiegt. Spezialanfertigungen sind möglich. Roundabout-NP     hat    drei    unterschiedliche    Größen    im    Sortiment    und    bietet    für    die   Adapter Anbauteile und Zubehör an. TRAMON    versucht   sich   mit   Bausätzen   am   Markt   zu   behaupten.   Die   Einzelteile   sind   simpel gefertigt und für einfache Ansprüche ausreichend. Wer   handwerklich   geschickt   ist,   kann   Aluminiumprofile   aus   dem   Netz   beziehen,   zulängen   und selbst mit Zubehörteilen zu einem Adapter konfektionieren.   Der    Nodal    Ninja    Ultimate     stellt    eine    Sonderform    unter    den    Panorama- köpfen   dar.   Sinnvoll   ist   der   Einsatz   mit   Fisheyeobjektiven,   die   über   einen extremen   Blickwinkel   zeichnen.   Beträgt   dieser   Blickwinkel   über   180   Grad, sind   mit   dieser   Konstruktion   Kugelpanoramen   mittels   3   oder   4   Einzelauf- nahmen   möglich.   Ist   der   Blickwinkel   kleiner,   kann   der   Kopf   zum   Himmel   hin zwar   geschwenkt   werden,   allerdings   muss   der   Knotenpunkt   dann   mühevoll nachjustiert   werden.   Mehrzeilige   Panoramen   sind   mit   dieser   Lösung   nicht praktikabel.   Parallel   dazu   mag   uns   der   Schlitten   so   nah   an   der   Linse   nicht gefallen.   Dieser   Vorbau   führt   unweigerlich   zu   einer   Abschattung   im   Nadir- bereich. Der    Hersteller    bietet    für    fast    jede    erdenkliche    Kamera-Objektiv-Kombi- nation    einen    speziellen    Spannring    an.    Dieser    Spannring    umfasst    das Objektiv   und   nimmt   so   die   Kamera   auf. Auf   diese   Weise   kann   das   Fisheye fest   am   Panoramakopf   verweilen.   Das   ist   praktisch.   Wie   aber   reagiert   ein Objektiv   auf   solch   eine   Belastung?   Zwar   sind   uns   Tele-Objektive   bekannt, die   mit   einer   Sativschelle   abgestützt   werden,   doch   hier   haben   die   Herstel- ler   natürlich   Vorsorge   in   Form   von   Versteifungen   vorgesehen,   über   die   ein Fisheye   nicht   verfügt.   Was   also   passiert,   sollte   der   Fall   der   Fälle   eintreten und   der   Druck   auf   die   Optik   zu   groß   werden?   Unwahrscheinlich?   Ja   dann! No risk, no fun! Für etwa 360 Euro ist dieser Spaß zu haben (Stand 2014). Preiswerter   und   ausgereifter   kommt   da   die   Konstruk- tion   mit   dem   treffenden   Namen   VR-System   SLANT   von   Novoflex   daher.   SLANT   bedeutet   Neigung   oder Schräge.   Ebenso   wie   der   Nodal   Ninja   Ultimate   ist dieser   Panoramakopf   nur   in   Verbindung   mit   einem Fisheyeobjektiv   sinnvoll.   Um   den   verfügbaren   Bild- winkel   des   Fisheye-Objektives   optimal   auszunutzen, wird   die   Kamera   um   60°   gegenüber   der   Horizontalen und   zusätzlich   um   bis   zu   15°   vertikal   nach   oben   ge- neigt,   so   dass   auf   die   Aufnahme   des   Zenits   verzich- tet   werden   kann.   Zwar   bewirbt   der   Anbieter   seinen schrägen    Adapter    als    Kopf    zur    Arbeit    mit    einem Einbeinstativ,   ebenso   gut   lässt   er   sich   natürlich   auf eine   drehbare   Rastscheibe   montieren.   Diese   Lösung ist   ideal   für   Fisheye-Objektive,   die   180°   Blickwinkel   in der   Diagonalen   erreichen.   Der   Hersteller   macht   klare   Angaben,   für   welche Kamera-Objektiv-Kombination   das   VR-System   SLANT   geeignet   ist   -   und für   welche   nicht.   Das   komplette   Set   bestehend   aus   Schnellkupplung,   Pa- noramakopf   und   Kameraplatte   kostet   250   EURO   (Stand   2014).   Für   Be- sitzer   eines   NOVOFLEX   VR-Systems   PRO,   PRO   II   oder   6/8   wird   ein   Aus- bauset   angeboten.   Preis:   149   EURO   (Stand   2014).   Aufgrund   der   stabilen und   durchdachten Ausführung   können   wir   das   VR-System   SLANT   empfeh- len,    geben    aber    zu    denken,    dass    ein    Fisheye-Objektiv    nicht    eben    zur Grundausstattung   zählt   und   letztendlich   zum   Kaufpreis   hinzu   gerechnet werden   muss.   Wer   das   VR-System   SLANT   auf   einen   klassisches   Stativ schraubt, benötigt obendrein einen Rotator. Der    nun    folgende    PanoRing     nimmt    ausschließlich Fisheye-Objektive   auf   und   wird   dementsprechend   für die    unterschiedlichsten    Objektive    aus    dem    Haus Sigma,   Samyang,   Nikon,   Lensbaby   usw.   angeboten. Das   Plastikteilchen   wiegt   145   Gramm,   verfügt   über einen   4er   Indexierer   (optional   auch   mit   8   Klickstops erhältlich)     inklusive     Wasserwaage.     Der     Anbieter verlangt   ca.   250   Euro   für   sein   in   schwarz   und   in   rot erhältliches   Leichtgewicht.   Der   größte   Vorteil   dieser Konstruktion    basiert    auf    dessen    Kompaktheit.    Der größte   Nachteil   verbirgt   sich   hinter   der   Fertigungs- methode.   Dieser   Panoramakopf   kommt   aus   dem   3D Drucker.   Dementsprechend   unfertig   fällt   das   Ober- flächenfinish   aus.   Fast   möchte   man   zum   Schmirgel- papier   greifen,   um   den   Rundungen   den   letzten   Schliff zu verpassen. Wen das nicht stört, kauft sich mit dem PanoRing einen nützlichen, kleinen Helfer ein. Atome     lautet    die    eigentümliche    Wortschöpfung    für    diesen englischen    Fischadapter    aus    dem    Haus    360precision .    Die Namensgebung    könnte    aus    den    50er    Jahren    stammen,    die technische   Umsetzung   passt   ungleich   besser   in   unsere   Zeit. Der    Atome    hinterlässt    einen    hochwertigen    Gesamteindruck. Die    Farbgebung    ist    schmuck,    die    Verarbeitung    erstklassig ausgeführt.   Die   Idee,   das   Objektiv   nicht   mit   einer   Schraube   zu würgen,    sondern    mittels    eines    Spannhebels    zu    klemmen, verdient   unser   Augenmerk.   Auf   diese   Weise   wird   das   Objektiv mit     einer     immer     gleich     bleibenden     vordefinierten     Kraft beaufschlagt.   Sehr   ähnlich   wie   beim   PanoRing   werden   auch hier    abhängig    vom    verwendeten    Objektiv    unterschiedliche Spannringe    im    Sortiment    geführt.    Der    Neigungswinkel    zum Zenit   hin   beträgt   7,5   Grad   und   kann   nicht   korrigiert   werden. Kaufpreis   =   245   Britische   Pfund   (ca.   315€). Auf   unsere Anfrage hin,   ob   der   Spannring   für   das   Sigma   8mm   f3,5   kompatibel   sei mit   dem   älteren   f4,0   erhielten   wir   aus   England   die   Bestätigung: Ja,    die    Ringe    sind    baugleich.    Die    Antwort    war    falsch!    Wir konnten    unser    Objektiv    nicht    befestigen!    Leider    hört    man immer   wieder   von   Kunden,   die   mit   dem   Service   ähnlich   un- zufrieden sind. Seit   Ende   2014   führt   Novoflex   einen   neuen   Panoramakopf   für mehrzeilige    Panoramen    im    Katalog.    Das    VR-System    Slim   scheint   unter   der   Erkenntnis   entwickelt   worden   zu   sein,   dass sich   hochpreisige   Adapter   nicht   mehr   so   leicht   an   den   Mann bringen   lassen.   Tatsächlich   wird   der   Slim   unter   dem   Slogan beworben,   er   sei   für   kleinere   Kameras   gedacht   und   in   Sachen Packmaß   und   Gewicht   optimiert.   In   Wirklichkeit   kann   man   auf diesen   Adapter   so   gut   wie   jede   DSLR   montieren.   Somit   steht das    kleine    System    in    unmittelbarer    Konkurrenz    zum    haus- internen   VR-System   Pro   II.   Der   Slim   ist   leichter   (750   Gramm), kleiner   (21x9x7,5),   praktischer   und   preiswerter   obendrein   (ca. 425    EURO).    Die    untere    Panoramaplatte   Typ    48    bietet    eine einstellbare   Rasterung   von   16,   30,   36   und   48   an   und   deckt somit   den   Einsatz   aller   gängigen   Brennweiten   ab.   Der   vertikale Schwenk   wird   unter   10      Grad-Schritten   indexiert.   Eine   Libelle ist   natürlich   mit   an   Bord.   Die   Verarbeitungsqualität   bewegt   sich auf   hohem   Niveau,   so   dass   sich   wenig   Grund   zur   Kritik   finden lässt.   Der   vertikale   Schwenk   ist   etwas   fummelig   ausgefallen und   vielleicht   hätte   Novoflex   dem   System   einen   hochwertigen Schutzbeutel spendieren sollen? Um   das   Thema   des   perfekten   Nodalpunktadapters   abzuschließen:   Wir   fanden   ihn   nicht.   Ggf.   hätten   wir   uns   mit   dem   Novoflex   VR- System   Slim   anfreunden   können,   denn   dieses   System   wirkt   durchdacht   und   ausgereift,   nur   wie   gesagt:   Der   Preis   liegt   deutlich   über unserer Schmerzgrenze. Und auch bei diesem System hätten wir das Klappdisplay der Nikon D5000 nur bedingt nutzen können. Was   also   tun?   Wir   fassten   den   Entschluss   zur   Eigen- entwicklung.   Das   Pflichtenheft   sah   neben   den   Kriterien wie   Funktionalität,   Stabilität,   Größe   und   Gewicht   rast- bare   Panoramaplatten   jeweils   für   den   horizontalen   und den   vertikalen Arm   vor.   Zum   Erstellen   des   Bodenbildes wäre    ein    um    180°    schwenkbarer    Vertikalträger    von Vorteil.    Neben    einer    DSLR    sollte    der    Panoramakopf eine   Bridge   Kamera   aufnehmen   können,   z.B.   eine   Pa- nasonic   Lumix   TZ4,   die   wir   als   Reisekamera   schätzen. Da    das    Stativgewinde    der    Lumix    außerhalb    der    op- tischen Achse   liegt,   müsste   ein   zusätzlicher,   um   17   mm versetzter    Anschraubpunkt    sehr    nahe    an    der    Dreh- achse   liegen.   Und   natürlich   hatte   die   volle   Verwendung des   Klappdisplays   (ohne   in   irgendeiner   Form   in   Kol- lision   zu   geraten)   volle   Priorität.   Nicht   nur   aus   opti- schen    Gründen    erschien    uns    die    Materialpaarung schwarz     eloxiertes     Aluminium     in     Verbindung     mit Messing   schmuck.   Ferner   nahmen   wir   eine   schlitten- geführte   Teleskopschiene   ins   Visier,   den   Schlitten   um 180°     schwenkbar.     Für     die     Friktion     der     einzelnen Bewegungsabläufe    (Leicht-    oder    Schwergängigkeit) würden    in    die    Lagerung    integrierte    Anlaufscheiben verantwortlich    zeichnen.    Eine    weitere    Idee    war    ein Positionszeiger,   da   die   Arbeit   mit   kleinen   Skalen   in   der   Praxis   zeitraubend   ist.   Für   die   Konstruktionsarbeit   benötigten   wir   2   Wochen mithilfe   des   3D-CAD-Programms   SolidWorks   (siehe   Bild   oben   links)   Danach   suchten   wir   Lehrwerkstätten   und   Behindertenwerkstätten auf,   die   gerne   kleinere   Aufträge   entgegennehmen.   So   wurden   die   XYZ-Träger   gefräst   und   die   Pitchachsen   gedreht.   Für   die   nuten- gefrästen    Lagerschalen    bedurfte    es    CNC-Unterstützung.    Die    benötigten    Kaufteile    (Federstifte,    Anlaufscheiben    und    Sterngriffe) bezogen   wir   von   Otto   Ganter   GmbH   (Onlineshop).   Unsere   Konstruktion   erwies   sich   bei   einem   Gewicht   von   ca.   900   Gramm   als   extrem solide,   schnell   bedienbar,   nur   bereiteten   uns   die   Federstücke   zum   Einrasten   Probleme.   Die   Nuten   mussten   zweimal   im   Breitenmaß revidiert   werden,   bis   wir   mit   dem   Ergebnis   (siehe   Bild   oben   rechts)   zufrieden   waren.   Tipp:   Eine   kleine   Kameratasche   am   Nodalpunkt- adapter   befestigt   nimmt   einen   zweiten Akku   und   Speicherkarten   für   die   Kamera   auf.   Bislang   erweist   sich   unser   Nodalpunktadapter   als unkaputtbar.   Er   war   aufgrund   unserer   gewachsenen   Anforderungen   natürlich   nicht   ganz   so   preiswert   wie   geplant   (ca.   250   Euro), allerdings   bereitete   uns   dieses   Projekt   einen   Heidenspaß.   Wen   wundert,   wenn   uns   da   zwei   Jahre   später   die   Novoflex-Lösung   VR- System     SLANT     zu     einer     weiteren     Konstruktion animierte.     Den     Gedanken,     ein     Panorama     mittels Einbeinstativ    zu    erstellen,    nahmen    wir    auf.    Nur    im Gegensatz   zu   Novoflex   versahen   wir   den   Adapter   mit einem   zuschaltbaren   Panoramateller,   da   wir   der   Mei- nung    sind,    der    Einsatz    sollte    auch    auf    einem    kon- ventionellen   Stativ   möglich   sein   (siehe   Bild).   Darüber hinaus    beließen    wir    die    Kamera    in    der    vertikalen Stellung,     denn     unsere     Nikon     D5000     zeichnet     im Verbund   mit   dem   Sigma   8mm   Fisheye-Objektiv   über 180   Grad   im   Hochkantformat.   Die   Konstruktion   unseres Adapters   besteht   folglich   aus   einem   Panoramateller   mit vier    Rastpositionen    sowie    einem    starren   Träger,    der über   zwei   Anschlagpunkte   verfügt.   Mittels   dieser   An- schläge   kann   die   Kamera   binnen   Sekunden   montiert werden;   eine   Justage   ist   nach   einer   einmaligen   Grund- einstellung    nicht    erforderlich.    Wie    sich    dieser    und andere      Panoramaköpfe      auf      einem      Einbeinstativ bewähren, erfahren Sie hier .

2)

Nivelliereinrichtung

Zurück   zu   unserem   Equipment   und   hin   zu   der   Frage,   ob   der Nodalpunktadapter     mittels     Nivelliereinrichtung     ins     Wasser gestellt   sein   muss.   Viele   Profis   sagen   ja,   nicht   selten   wird   die Notwendigkeit   aber   auch   vehement   bestritten.   Das   Argument, die   Software   würde   den   Horizont   in   jedem   Fall   begradigen, erschien   uns   anfangs   plausibel,   bis   uns   die   Praxis   vom   Ge- genteil   überzeugte.   Verlässt   man   sich   aufs   reine   Augenmaß, kann   man   bei   Aufnahmen   ohne   klar   definierbare   horizontale   oder   vertikale   Linien   (z.B.   Landschaftsaufnahmen)   schon   mal   in   Be- drängnis   geraten.   Also   gewöhnten   wir   uns   an,   die   Stativbeine   unter   Zuhilfenahme   einer   Miniaturwasserwaage   halbwegs   exakt   ein- zustellen   (was   im   Falle   der   Übertreibung   eine   mühselige   Fummelei   sein   kann).   Darüber   hinaus   stellten   wir   fest:   Dosenlibellen   sind keine   Präzisionswerkzeuge,   zumindest   jene   nicht,   die   im   Handel   für   ca.   5-15   Euro   zu   haben   sind.   Drei   baugleiche   Modelle   (in   diesem Fall   ein   China-Import)   nebeneinander   auf   eine   ebene   Fläche   gelegt   wiesen   eine   Abweichung   von   schätzungsweise   5-8   Grad   unter- einander   auf.   Hier   sollte   man   entweder   tiefer   in   die Tasche   greifen,   oder   aber   sich   mit   einer   handelsüblichen   Wasserwaage   begnügen, die   vielleicht   nicht   so   schick   und   vermeintlich   praktisch   daherkommt.   Wer   sich   indes   die   Fummelei   mit   den   Stativbeinen   ersparen möchte   und   nicht   eben   stolzer   Besitzer   eines   Stativs   mit   nivellierbarer   Mittelsäule   ist,   kann   sich   ggf.   mit   dem   nun   folgenden   Zubehör anfreunden: Zu   den   empfehlenswerteren   Nivelliereinrichtungen   dürften   die Acratech   Leveling   Base    und   die   Novoflex   MBAL   MagicBalance    zählen. Aufgrund   der   langen   Bauzeit   ist   die   Manfrotto   Nivellierplatte   MA   338    die   bekanntere   Nivelliereinrichtung,   doch   wer   jemals   den   Kampf mit   den   drei   schwergängigen   Rändelschrauben   auf   sich   genommen   hat,   sollte   dieses   Modell   endgültig   aus   dem   Gedächtnis   streichen und   sich   moderneren   Lösungen   zuwenden.   Leider   ist   das   Nachfolgemodell   Manfrotto   MA   438    auch   nicht   frei   von   Problemen.   Die Feststellschraube   des   Spannhebel   kann   sich   lösen.   Fakt   ist:   5   oder   10   Grad   Verstellwinkel   (Manfrotto   MA338)   erweisen   sich   in   der Praxis dergestalt, dass man dann doch die Stativbeine für die Grobeinstellung her nimmt. Novoflex und Acratech können das besser. Eine   größere   Neigungsverstellung   versprechen   die   Brüder   LB   60    und   LB   30   aus   dem   Hause   FLM .   Die   LB-60   wirbt   mit   +/-   15°   in   allen   Richtungen   bei   einer Tragkraft   von   30kg,   die   LB-3”   mit   +/-   30°   bei   einer   Tragkraft   von   45kg.   Der Kaufpreis   bewegt   sich   um   die   100-120   Euro.   Kommt   man   mit   einem   gewöhn- lichen   Kugelkopf   nicht   auch   zu   Rande?   Ja,   dann   allerdings   sollte   man   zwei Dinge    beachten:    wird    ein    preiswerter    Kugelkopf    fixiert,    also    festgezogen, wandert   er   gerne   aus   der   zuvor   mühselig   gefunden   Idealeinstellung   wieder hinaus.    Zweitens    darf    man    den    Schwerpunkt    des    Gesamtsystems    nicht vernachlässigen, sonst droht das Stativ nebst Ausrüstung zu kippen. Halten   wir   fest:   Eine   gute   Nivelliereinrichtung   hat   ihren   Preis   und   befriedigt   unseren   Messfetischismus.   Nur   wäre   die   Investition   in   ein solides Stativ (womöglich mit integrierter nivellierbarer Mittelsäule) nicht sinnvoller? Schauen wir nach, was der Markt hergibt.

Stativ

 ohne Nivellierung

Sich   ein   wirklich   gutes   Dreibeinstativ   zu   leisten   macht   Sinn.   Es   begleitet   einen   für   den   Rest   des   Lebens   und   ist   langfristig   gerechnet vernünftiger   als   das   Schnäppchen   aus   dem   Kaufhaus,   das   zwar   günstig   in   der   Anschaffung   ist,   einem   aber   den   letzten   Nerv   rauben kann.   Der   Trend   der   letzten   Jahre   ging   in   Richtung   Ultra-Leichtgewicht.   Ohne   die   Leichtgewichtsklasse   verteufeln   zu   wollen   bereuten wir   allerdings   die   Entscheidung,   aus   Gewichtsgründen   unser   betagtes   Stahl-Stativ   gegen   ein   Leichtgewicht   aus   dem   Hause   Cullmann einzutauschen.   Nun   ärgerten   wir   uns   aufgrund   einer   zu   schnell   wackelig   gewordenen   Konstruktion   grün   und   blau.   Unser   Rat   an   dieser Stelle:   Nicht   blind   nach   bekannten   Markenname   und   Ausstattungsmerkmalen   kaufen,   Foreneinträge   und   Testberichte   studieren   und sich   das   Objekt   der   Begierde   vor   dem   Kauf   selbst   mal   ansehen.   Positive   Berichte   hört   man   z.B.   vom   Modell   GT3541LS    von   Gitzo .   Da wir   uns   mit   dieser   Carbon-Konstruktion   im   Preissegment   von   ca.   650   EURO   ohne   Mittelsäule   und   ohne   Kopf   bewegen,   belassen   wir es   bei   der   reinen   Erwähnung   und   wende   uns   einmal   mehr   bezahlbaren   Alternativen   zu.   Apropos   Gitzo.   Wer   sich   mit   dem   Sortiment allein   dieses   Herstellers   beschäftigt,   stellt   schnell   fest,   dass   der   Kauf   eines   Stativs   eine   Wissenschaft   für   sich   ist.   Alu?   Carbon? Kohlefaser?   Basalt?   3D-Neiger?   Kugelkopf? Action   Grip?   Drehklemmen?   Überwurfmuttern?   Kippklemmen?   Welches   Schnellwechsel- system?   Gummifüße?   Mit   oder   ohne   Spikes?   Geschraubte   oder   einteilige   Mittelsäule?   Mit   oder   ohne   Kurbel?   Das   nimmt   kein   Ende. Und   der   oft   gehörte   Grundsatz   “je   teurer,   je   besser”   ist   bei   der   Wahl   eines   Stativs   ebenso   abstrus   wie   beim Autokauf.   Ein   Ferrari   taugt nicht   zum   Transport   von   Getränkekästen,   ein   Transporter   taugt   nicht   für   erholsame   Langstreckenfahrten.   Wer   ein   preiswertes   und zugleich   stabiles   Tripod-Stativ   sucht,   muss   Kompromisse   eingehen.   Wir   stellen   das   Packmaß   und   das   Gewicht   hinten   an   und favorisieren stattdessen ein sauberes handling bei guter Stabilität mit der Option zum Allrounder. In    der    90-150-Euro-Preisklasse    sticht    das    INDURO   Alloy   AT013     angenehm    hervor,    ein   Alu- miniumstativ   mit   drei   Segmenten   (unter   der   Bezeichnung   AT014   mit   vier   Segmenten   erhältlich) inkl.   Mittelsäule,   Dosenlibelle,   Tragetasche   und   Tragegurt.   Gewicht   =   1.1   kg,   Die   max.   Belastung beträgt 4 kg. Das Packmaß beträgt kompakte 520 mm. Der   Carbon-Pendant   INDURO   CT113    wiegt   1,2   kg,   trägt   8   kg,   ist   ebenso   komplett   ausgestattet und kostet ca. 290 EURO. Ohne   uns   zu   weit   aus   dem   Fenster   zu   beugen   können   wir   mit   gutem   Gewissen   behaupten,   schon schlechtere,   aber   doppelt   so   teure   Stative   in   Händen   gehabt   zu   haben.   Bei   einigen   Herstellern kostet   allein   das   von   INDURO   mitgelieferte   Zubehör   über   80   EURO.   INDURO    wird   in   Deutsch- land   von   einigen   Fotohändlern   vertrieben.   Wer   neugierig   ist,   sollte   nach   Testberichten   googlen. Dem Modell AT313 wird zum Beispiel eine ausgezeichnete Schwingungsdämpfung bescheinigt. Unter   einem   mangelnden   Bekanntheitsgrad   leidet   das   Stativ   Manfrotto   190X    sicher nicht.    Die    Serie    190    wird    in    vielen    Varianten    angeboten,    angefangen    vom    Alu- Basismodell   190XDB    bis   hin   zum   190XProB ,   welches   die   Verlagerung   der   Mittelsäule horizontal/vertikal   ermöglicht   (siehe   Bild).   Die   jetzt   angegebenen   Maße   können   also von    Modell    zu    Modell    etwas    abweichen:    Aluminiumstativ    mit    3    Segmenten    inkl. Mittelsäule   und   Dosenlibelle.   Gewicht   =   1.8   kg,   max.   Belastung   =   5   kg,   Packmaß   =   530 mm.   Das   Aluminium-Basismodell   kostet   ab   ca.   100   EURO   aufwärts   bis   ca.   170   EURO für das Pro-Modell (Stand 2013). Der   Carbon-Pendant   MANFROTTO   MA   190CXPRO3    wiegt   1,3   kg,   trägt   5   kg   und   kos- tet ca. 240 EURO (Stand 2013). Interessant   dürfte   weiterhin   die   höherwertige   Serie   Manfrotto   055X    sein,   die   sich   vom Design   her   kaum   unterscheidet,   dafür   aber   in   den   Abmaßen:   Aluminiumstativ   mit   3 Segmenten   inkl.   Mittelsäule   und   Dosenlibelle.   Gewicht   =   2,1   kg,   max.   Belastung   =   7 kg,   Packmaß   =   655   mm.   Das Aluminium-Basismodell   kostet   ab   ca.   140   EURO   aufwärts bis ca. 200 EURO für das Pro-Modell (Stand 2013). Der   Carbon-Pendant   055CXPRO3    wiegt   1,6   kg,   trägt   8   kg   und   kostet   ca.   280   EURO (Stand 2013). Carbon-Stative fallen seit Jahren im Preis. Als   kleines   Zwischenfazit   angemerkt:   Carbon-Stative   tragen   im   Vergleich   zu   Aluminium-Stativen   mehr   Last,   sind   aber   teurer   und entgegen   dem   gängigen   Klischee   auch   noch   schwerer.   Bevor   Sie   mit   einem   Hightech-Stativ   liebäugeln,   schauen   Sie   sich   zuvor normale Aluminium-Stative   an.   Bedenken   Sie,   dass   Sie   neben   dem   Stativ   ggf.   noch   einen   Kopf   für   den   Normalbetrieb   benötigen,   der nochmals   mit   gut   100   bis   300   Euro   zu   Buche   schlägt.   Der   direkte   Betrieb   Ihrer   Kamera   auf   den   vorgestellten   Tripods   ist   übrigens   nur dann   möglich,   wenn   Ihre   Kamera   über   ein   3/8"   16-Gang-UNC-Gewinde   verfügt,   ansonsten   benötigen   Sie   entweder   einen   2   oder   3- Wege-Kopf,   einen   Neiger   oder   eine   Zwischenplatte,   denn   das   übliche   Stativgewinde   heutiger   Kameras   ist   kleiner   (1/4-Zoll-20-Gang- UNC-Gewinde).   Doch   zurück   zum   Thema   Material,   Stabilität   und   Preis-Leistungsverhältnis.   Ein   Material   blieb   bislang   unerwähnt, vielleicht,   weil   es   fast   schon   in   Vergessenheit   geriet:   Eschenholz!   Ja   ja,   wir   wissen:   was   unsere   Großväter   verwendeten,   kann heutigen Ansprüchen   nicht   mehr   genügen   -   nur   denkste;   in   Sachen   Standfestigkeit   und   Vibrationsarmut   ist   ein   Eschenholzstativ   jeder anderen   Lösung   überlegen.   Landvermesser   und   Astronomen   wissen   um   diesen   Fakt   und   greifen   aus   diesem   Grund   gerne   in   das Verkaufsregal   der   Firma   Berlebach ,   Made   in   Germany   seit   1898.   Skeptiker   sollten   diesem   Testbericht    folgen.   Hier   schlägt   ein   150 Euro   teures   Eschenholzstativ   moderne   Hightech-Stative   wie   Gitzo,   Manfrotto   und   Giottos   bis   hin   zur   750   Euro-Klasse.   Darüber   hinaus bietet   Berlebach   eine   Art   Baukastensystem,   so   dass   wirklich   jedes   Stativ   frei   konfigurierbar   ist.   Sogar   die   anfangs   erwähnte   nivellier- bare Mittelsäule ist hier für das kleinste Einstiegsmodell erhältlich.

S

tativ mit Nivellierung

  

Stellen    wir    also    ein    nivellierbares    Holzstativ    mal    zusammen    (was    bei    Berlebach    nicht    ganz    so    profan    weil unübersichtlich   ist).   In   Betracht   kommen   Stative   mit   Mittelsäule   in   der   Gruppe   1042   bis   9043.   Das   Modell   2042 wird   über   die   Maximalhöhe   164   mm   bestimmt.   Somit   hätten   wir   den   Typ   Stativ   Report   2042    mit   der Artikelnummer Art.-Nr.:   12041   definiert.   Nun   könnte   man   noch   die   Farbe   (naturbelassen   ist   Standard),   die   Befestigungsschraube (1/4”   ist   Standard)   und   die   Länge   der   50cm   Mittelsäule   verändern.   Der   Preis   des   Standardmodells   =   228   EURO. Die   technischen   Daten   =   30°   neigbare   Nivellierung   in   alle   Richtungen,   Belastbarkeit   12,00   kg   (kein   Schreibfehler), Transportlänge 81 cm, Gewicht 3,20 kg. Gibt   es Alternativen   zu   diesem   Holzdreibein?   Ja.   Das   MANFROTTO   MA   755XB    mit   MDeVe   Mittelsäule    für   ca.   280 EURO    (Stand    2010).    Die    technischen    Daten    =    neigbare    Nivellierung    in    alle    Richtungen,    Belastbarkeit    7kg, Transportlänge 63,5cm, max. Höhe 165cm, Gewicht 2,80 kg. Und   das   etwas   kleinere,   aber   mit   einer   maximalen   Höhe   von   1,40   Meter   durchaus   ausreichende   MANFROTTO MA    745XB     mit    50    MM    Nivellierhalbschale    MDeVe.    Die    technischen    Daten    =    neigbare    Nivellierung    in    alle Richtungen, Belastbarkeit 7kg, Transportlänge 63,5cm, Gewicht 2,40 kg. Die   nivellierbare   Mittelsäule   MDeVE   gibt   es   im   Zubehörhandel   in   verschiedenen   Längen   zum   Nachrüsten   von Standardstativen ohne nivellierbare Mittelsäule ab ca. 180 EURO (Stand 2014). Die   Frage,   ob   sich   eine   Nachrüstung   lohnt,   lässt   sich   ggf.   durch   die   unglaubliche   Geschwindigkeit   dieser   Kon- struktion   beantworten.   Am   unteren   Ende   der   Mittelsäule   befindet   sich   ein   Handgriff,   den   man   kurz   löst,   um   die integrierte   Wasserwaage   auszurichten.   Bei   unseren   Versuchen   benötigten   wir   keine   5   Sekunden.   Zieht   man   den Handgriff   dann   wieder   fest,   bleibt   das   System   perfekt   im   Wasser   stehen.   Die   Klemmkraft   ist   mehr   als   ausreichend. Hier wackelt nichts. Fassen   wir   zusammen:   In   der   unmittelbaren   Gegenüberstellung   offenbart   sich:   Holzstative   und   Aluminiumstative sind   sehr   viel   besser   als   ihr   Ruf.   Bei   unserer   Recherche   hat   uns   insbesondere   die   Produktreihe   von   Berlebach überrascht.   Da   wir   wie   gesagt   mit   unserem   Cullmann-Stativ   äußerst   unzufrieden   sind,   entschlossen   wir   uns   zum Kauf   eines   Stativs   mit   nivellierbarer   Mittelsäule   und   hatten   das   Glück,   ein   gebrauchtes   MA   745XB   inklusive Stativtasche   für   etwas   über   100   EURO   zu   ergattern.   Hier   können   Sie   nachlesen,   ob   sich   das   Schnäppchen   als solches   bewahrheitete:   Test   Manfrotto   745B   MDeVe .   Manfrotto   führt   dieses   Stativ   nicht   mehr   im   Sortiment,   der   Typ   MA   755XB   ist etwas größer, aber baugleich. Sollten Sie an dieser Stelle von der Preisen generell geschockt sein: Die Suche nach einem gebrauchten Stativ kann sich auszahlen!
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